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Nicholas Hilliard

Wenn ich schon gerade über Quantität blogge…

Die Wikipedia feiert ihren 10-millionsten Artikel.

Wie jeder weiß, der sich auch nur kurz mit den Meilensteinen in der deutschsprachigen Wikipedia beschäftigt hat, ist es aufgrund unterschiedlicher Zählweisen und anderer Probleme nicht wirklich möglich, einen genauen Kandidaten zu identifizieren.

Da das allerdings Aussenseitern schwierig zu erklären ist, einigt man sich schließlich doch immer auf einen „möglichst passenden“ Meilenstein-Artikel :-).

Im aktuellen Fall ist dies der Eintrag über Nicholas Hilliard, einen Künstler aus dem 16. Jahrhundert, in der ungarischen Wikipedia.

Jimbo wird dazu wie folgt zitiert:

Jimmy Wales, founder of Wikipedia and the Wikimedia Foundation remarked on the occasion of this milestone, „It’s incredible to think that we’ve grown from one Wikipedia in English to over 250 language Wikipedias. Ten million articles is something we could never have imagined happening so fast when we embarked on Wikipedia in 2001. This is a testament to the incredible dedication of our volunteers around the world.“

Interessanterweise erwähnt und verlinkt die Pressemitteilung der WMF auch den Brockhaus-Wikipedia-Vergleichstest des Sterns.

Insgesamt existiert die Wikipedia in mehr als 250 Sprachen. Eine ausführliche Liste mit Größenübersicht der einzelnen Sprachversionen findet sich auf Meta.

Wikimania-Logo

Die Wikimania 2009 Jury hat entschieden: Im folgenden Jahr wird die internationale Wikimedia-Konferenz in Buenos Aires, der Hauptstadt Argentiniens, stattfinden.

Um die Ausrichtung beworben hatten sich neben Buenos Aires die Städte Toronto (Kanada), Brisbane (Australien) und Karlsruhe (Deutschland).

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The New York Times - Logo

Die New York Times hat bereits am 16. März den Artikel Start Writing the Eulogies for Print Encyclopedias von Noam Cohen veröffentlicht.

Cohen greift die Entwicklung auf, dass mehrere klassische Enzyklopädien wie die Encyclopædia Britannica oder der Brockhaus ihre Printausgaben eingestellt haben und ihre Inhalte online verfügbar machen (siehe auch Brockhaus: Das Ende einer Ära).

Obwohl der Artikel selbst nicht tiefer auf die quantitativen Unterschiede einzelner Enzyklopädien eingeht, ist er mit einer recht eindrucksvollen Grafik illustriert:

Quantitativer Vergleich von Enzyklopädien

Der Artikel schließt mit einem schönen Zitat von Jorge Aguilar Cauz (Encyclopædia Britannica) über das „Feeling“ eines gedruckten Werkes:

Mr. Aguilar-Cauz of Britannica is counting on that sort of nostalgic allure to keep at least some encyclopedias on bookshelves and not just hard drives. He envisioned the print volumes living on as a niche, luxury item, with high-quality paper and glossy photographs — similar to the way some audiophiles still swear by vinyl LPs and turntables. “What you need people to understand,” he said, “is that it is a luxury experience. You want to be able to produce a lot of joy, a paper joy.”

(via WHAT’S NEXT: INNOVATIONS IN NEWSPAPERS)

Über Geld spricht man nicht


28. März 2008 | Wikipedia-News | Kommentare deaktiviert für Über Geld spricht man nicht

Geldschwein

… lautet ein Sprichwort.

Auf die Wikimedia Foundation und meinen Vorstandskollegen Kurt Jansson vom Wikimedia Deutschland e.V. trifft das glücklicherweise nicht zu.

Erst vor drei Tagen gab es die freudige Nachricht über die Drei-Millionen-Dollar-Spende der Alfred P. Sloan Foundation an die Wikimedia Foundation. Gestern wurde eine weitere Großspende über 500.000 Dollar von Vinod Khosla und seiner Frau an die WMF bekannt gegeben.

Somit ist zu hoffen, dass diese Spenden auch weitere Personen und Organisationen dazu animieren, größere Spenden zum Wohle der Wikipedia und ihrer Schwesterprojekte zu leisten. Dabei darf jedoch nicht vergessen werden, dass auch weiterhin ein sehr großer Teil des Budgets durch Kleinspenden von Privatpersonen getragen wird!

Aus Anlass des akuten Geldsegens hat Wlada Kolosowa von jetzt.de mit Kurt Jansson, dem ersten Vorsitzenden des Wikimedia Deutschland e.V., ein Interview zum Thema Spenden geführt. Kurt verrät wie wir überhaupt Spenden erhalten, wer spendet und wofür das Geld wieder ausgegeben wird.

Wikipedia teilt mit allen sein Wissen – kostenlos. Das war schon immer so und anders können es sich viele auch gar nicht mehr vorstellen. Was aber selbstverständlich umsonst erscheint, kostet hinter den Kulissen viel Geld. Drei Millionen Dollar bekommt die Wikipedia in den nächsten Jahren von der Alfred. P. Sloan Foundation – doch das ist bei weitem nicht genug. Kurt Jansson (31) ist der erste Vorsitzende von Wikimedia Deutschland. Wir haben mit ihm über die andere Seite von Wikipedia gesprochen – die finanzielle. [Weiter]

Single-User-Login

Nicht nur die stabilen Versionen nähern sich ihrer Fertigstellung, auch die Implementation des lang erwarteten Single-User-Login geht langsam in die Endphase.

Bisher ist es innerhalb des Wikimedia-Universums nicht möglich, einen Login zwischen mehreren Projekten zu teilen.

Dies führt dazu, dass ein Nutzer, der beispielsweise einen Artikel in der deutschsprachigen, englischen und französischen Wikipedia anpassen möchte, drei Logins benötigt.

Sollte der Anmeldename beliebt sein, so kann es passieren, dass man sich drei verschiedene Logins merken muss. Möchte der Nutzer für diese Bearbeitungen auch Dateien in die Wikimedia Commons einpflegen, benötigt er einen weiteren Account.

Der Single-User-Login erlaubt hingegen eine einmalige Anmeldung an einem beliebigen Projekt auf dem man einen Account hat – und danach die Nutzung weiterer Projekte, ohne dass man sich erneut anmelden müsste.

Seit gestern ist diese Funktionalität testweise unter anderem für Administratoren der deutschsprachigen Wikipedia freigeschaltet.

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