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Es geht doch nichts über ein gemütliches Frühstück, bei dem der Fernseher läuft und man sich via festinstallierten Kameras Live-Bilder aus verschiedenen Erholungsgebieten des Landes anschaut…

http://youtube.com/watch?v=gRprj-J8cXs

Den Zuschauern des tschechischen Senders CT2 ist dabei allerdings das Marmeladenbrötchen vermutlich im Halse stecken geblieben. Eine Gruppe namens Initiative Ztohoven hat sich in die Leitung gehackt und das Video einer simulierten Atombomben-Explosion im böhmischen Riesengebirge eingespeist.

Mitglied der Gruppe soll der Künstler Roman Tyc sein, der allgemein recht spaßige Aktionen macht. So hat er im April diesen Jahres in Prag Ampelmännchen ausgetauscht.

Dabei hatte er die Standardfiguren aus mindestens 50 Ampeln zum Teil vor den Augen nichts ahnender Polizisten herausgeschraubt und durch liegende, pinkelnde oder trinkende Fantasie-Kreationen ersetzt. In einem „Bekennerschreiben“ hatte Tyc seine Tat damals „beispielhaft“ genannt: Die Menschen sollten sich die Männchen zum Vorbild nehmen und „ebenfalls starre Positionen verlassen“.

(via ZEIT online)

(Von Magenta zu Pink Floyd. Was für eine Überleitung…)

Nachdem der letzte Fall der Mauer in China nicht länger als eine Woche angedauert hat, war die Wikipedia erneut seit dem 16. November 2006 aus China nicht ohne Umwege über anonyme Proxies aufrufbar.

Auch wenn es bisher zu keinen Gesprächen gekommen ist und die chinesische Regierung keine Gründe nennt, liegt nahe, dass es um die „3T1F“ geht:

  • Tibet
  • Tiananmen
  • Taiwan independence und
  • Falungong

Seit gestern melden verschiedene Quellen, dass der Zugriff auf die Wikipedia aus China wieder möglich ist. Zumindest auf alle Versionen außer der chinesischen Wikipedia, die weiterhin geblockt ist.

Es bleibt abzuwarten wie lange die Öffnung in der „Great Firewall of China“ diesmal anhalten wird.

Wikimedia Logo

Der Wikimedia Deutschland e.V. gab heute via Pressemitteilung bekannt, dass die Deutsche Telekom den gemeinnützigen Verein mit einer Spende in Höhe von 20.000 Euro unterstützt.

Zum einen hängt dies natürlich mit Sicherheit mit dem aktuellen Web 2.0-Kurs des Unternehmens zusammen, zum anderen muss man aber auch sehen, dass die Telekom bereits in der Vergangenheit Projekte mit Wikipedia-Bezug umgesetzt hat.

Die Spende ist bisher die größte Einzelspende der Vereinsgeschichte und für den Verein natürlich hoch willkommen. Es ist zu hoffen, dass sich andere Unternehmen – die ja zum Teil durchaus spürbar von der Wikipedia profitieren – ebenfalls dazu inspirieren lassen, die Arbeit des Wikimedia Deutschland e.V. finanziell zu unterstützen.

Oder um Kurt mal zu Wort kommen zu lassen:

„Die großzügige Spende der Deutschen Telekom ist für uns ein bedeutender Schritt hin zu mehr finanzieller Stabilität. Wir hoffen, dass noch viele weitere Unternehmen diesem guten Beispiel folgen und sich finanziell für die Wikipedia engagieren, wie dies auch die ungezählten privaten Spender seit Jahren vorleben.“

„Es liegt […] im eigenen Interesse [der Unternehmen], dass die Zukunft des Projektes gesichert wird.“

Kurt Jansson, Erster Vorsitzender des WM-DE

…habe ich, wenn Schüler (oder schlimmer: Studenten) unverändert Texte aus der Wikipedia abschreiben und sich dabei dann erwischen lassen.

Vor einiger Zeit gab es z.B. das folgende „Lob“:

es ist zwar schon alles passend aber ich habe mein refarat hier abgeschrieben und habe jez nen 6 er:(:S
Bezug: Artikel Koran

Diese Einträge haben alle gemeinsam, dass die Verfasser mit der Rechtschreibung auf Kriegsfuß stehen und die Shift-Taste hassen…

Eine gewisse Tragik-Komik enthält der folgende Edit eines Schülers von heute, als Reaktion darauf, dass sein „Einschub“ zweimal revertet wurde:

ich habe ein großes problem! ich habe einen artikel für die schule geschrieben, und die lehrerin hat gemerkt dass ich 2/3 aus wikipedia habe.Jetzt will sie mich nicht ins nächste jahr vorrücken lassen(11.te klasse) sie gibt mir ein nicht genügend. Kann es nicht wenigstens 3 tage stehen bleiben??bitte schnell antworten mein internet ist bald aus danke mfg
Bezug: Artikel Das Parfum

Zum Schluss darf natürlich der Klassiker nicht fehlen:

Referat: 0 Punkte
Note für euch… (Klick = Zoom)

Bleibt meine Bitte an die Schüler von heute: Wenn ihr schon schummelt, dann stellt euch doch bitte nicht so dumm an. Wir haben das damals doch auch besser hinbekommen 😉

Das Web geht offline…


31. Mai 2007 | Arbeit | Kommentare deaktiviert für Das Web geht offline…

Inzwischen gibt es für fast jede erdenkliche Desktop-Software ein Browser-Pendant. Benutzer, die früher auf Outlook geschwört haben, nutzen heute Google Mail oder Zimbra. Für einfache Office-Arbeiten mit Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentationen bieten sich verschiedene Weboffice-Anwendungen wie z.B. ThinkFree an. Und einfache Bildbearbeitung führt man auf die Schnelle mit Picnik durch anstatt ein umfangreiches Grafikprogramm von der Festplatte zu starten.

Applikationen aus dem Web 2.0-Bereich sind einfach ungemein praktisch:

  • Sie laufen direkt im Browser, so dass keine extra Software installiert und gestartet werden muss.
  • Dank der Nutzung von Ajax verhalten sie sich wie Desktop-Applikationen.
  • Der Hersteller kann einfach und schnell Updates durchführen.
  • Lizenz- und Wartungskosten können niedrig gehalten werden.

Dennoch haben Web-Applikationen einen entscheidenden Nachteil: Sobald die Netzverbindung nicht verfügbar ist, funktionieren sie nicht mehr.

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