Durch einen Hinweis von Joseph Reagle in der Wikipedia-Forschungsmailingliste Wiki-research-l bin ich auf den englischsprachigen Aufsatz „Can History be Open Source? Wikipedia and the Future of the Past„ von Roy Rosenzweig gestossen, dessen Lektüre ich jedem Wikipedia-Interessierten nahe legen möchte. Der Artikel wurde ursprünglich im Journal of American History Volume 93, Number 1 (June, 2006): […]
Jakob Voss hat bereits am 10. April sein Paper „Collaborative thesaurus tagging the Wikipedia way“ veröffentlicht, auf das ich bisher nicht hingewiesen habe. Er beschäftigt sich darin mit der Kategorisierung von Wikipedia-Artikeln und vergleicht diese sowohl mit herkömmlichen hierarchischen Klassifikationen (am Beispiel der DDC), als auch mit den durch das Web 2.0 bekannt gewordenen „Folksonomies“ […]
Am 14. Dezember 2005 hat die renommierte Fachzeitschrift Nature eine Untersuchung über die Artikelqualität der Encyclopedia Britannica im Vergleich zur Wikipedia im Web veröffentlicht, die einen Tag später im Printmagazin publiziert wurde – im Editorial ruft Nature seine Leser dazu auf, sich an der Wikipedia zu beteiligen. Drei Monate später folgt nun eine geharnischte Kritik […]
Ellen Reitmayr von relevantive hat eine erste Version eines Papers (PDF) veröffentlicht, das die Ergebnisse des zweiten Usability-Tests der deutschsprachigen Wikipedia durch OpenUsability wiedergibt. Thema des Tests war „Editing Information in the German Wikipedia“ – Ziel war die Überprüfung der Benutzerfreundlichkeit beim Editieren.
Joseph Reagle war fleißig und hat zwei neue Drafts zu seiner Dissertation online gestellt. Das erste Paper Wikipedia’s heritage: vision, pragmatics, and happenstance gräbt ein wenig in der Vergangenheit und greift Visionen und konkrete Projekte auf, die zur Entstehung der Wikipedia geführt haben, sowie die Umstände, die ihren Erfolg ermöglichten.