Meilensteine 1/3:Studium beendet
26. November 2006 | Blog, Fortschritt, Persönliches | 10 Kommentare »
Nicht ganz vier Wochen sind seit dem letzten Eintrag vergangen.
In einem „Endspurt“ habe ich meine Diplomarbeit endlich fertiggestellt, drucken und binden lassen und sie schließlich abgegeben. Dummerweise habe ich den Fehler gemacht und nachträglich noch einmal reingeschaut. Es gibt wohl nichts ärgerliches, als Fehler zu entdecken, die es trotz mehrfacher Korrekturleserei noch in die finale Version geschafft haben 🙁
Bedanken möchte und muss ich mich bei allen, die mir bei der Beendigung meines Studiums behilflich waren – im Besonderen bei meinen Eltern, die mir mit viel Geduld einen Großteil meines Studiums finanziert haben, meiner Freundin Heike Hellwig, Mathias Schindler, dessen Anregungen ich leider nicht alle in der Arbeit umgesetzt habe, Sarah Schönau für ihre Adleraugen, Kshitij Gupta und Carsten Takac für ihre Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft, meinem Betreuer René Fahr, ebenso Patrick Kampkötter und auch bei Ralf Carlet und Georg Kühlem, die mir ihre Freizeit geopfert haben.
Die Diplomarbeit wird an dieser Stelle veröffentlicht, sobald Sie fertig korrigiert ist. Das muss laut Prüfungsordnung innerhalb von zwei Monaten geschehen, aber ich hoffe, dass es etwas zügiger voran geht. Da es eine ABWL-Arbeit ist, muss sie von zwei Korrektoren bewertet werden.
Wie ich schon an anderer Stelle erwähnt hatte, bleibt Wikipedistik trotzdem weiterhin bestehen. Sollte ich in den nächsten paar Wochen etwas Zeit finden, werde ich allerdings das Layout mal gründlich überarbeiten.
In der Demoszene wetteifern Coder in Intro-Competitions darum, möglichst beeindruckende Effekte in nur 4 Kilobyte große Binärdateien zu packen. Halbleiterhersteller konkurrieren darum, wer die meisten Transistoren auf einem Die unterbringen kann. Und für das Guinness-Buch der Rekorde knubbeln sich auch schon mal über 30 Personen in und auf einen VW-Käfer.
Eine Reihe von Journalisten hingegen versucht sich im Wettkampf untereinander mit einer enorm hohen Fehlerdichte pro Kurztext zu profilieren. Den Klassiker in dieser Disziplin stellte die unvergessene Zeitschrift TOMORROW auf, die uns 1999 mit dem Abschnitt
WWW. World Wide Web. Dieser Teil der Adresse beschreibt die Organisation, die vereinfacht den Zugang ins Netz ermöglicht. Hier könnte zB auch eine Nummer stehen wie 123.456.789″
einen Höhepunkt bescherte. Oder wie Gisbert Damaschke (nach Wau Holland zitiert) damals treffend feststellte:
Es ist ein Kunststueck eigener Art, so viele Fehler in einen so kurzen Text zu packen. Mein Liebling ist die IP-Adresse mit drei statt 4 Tripeln, von denen 2 auch noch oberhalb von 255 liegen.“
In der heutigen Zeit sind diese Kleinode weitestgehend unerreicht, aber immer wieder gibt es Versuche in die Richtung, die Fehlerdichte möglichst hoch zu treiben. Bereits in der Vergangenheit ist Spiegel-Online positiv in diesem Feld aufgefallen. Heute gab es nach längerer Zeit wieder einen Höhepunkt zu vermelden.
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Vor zwei Wochen schrieb ich über Jimbos „100 Millionen Dollar Traum“. Diese Story wurde zunächst nicht von den Medien aufgegriffen.
Problematisch ist, dass Jimbo nur vage Andeutungen gibt – und damit Gerüchten und Verschwörungstheorien den Weg ebnet. Aber aus der Vergangenheit habe ich die Lehre gezogen, dass selbst wenn absolut klare Fakten auf dem Tisch liegen, Berichte über die Wikipedia in der Presse manchmal erstaunlich interessant zu lesen sind. Ich frage mich dann oft, ob der betroffene Journalist mutwillig irgendwelche Tatsachen erfindet oder tatsächlich enorme Verständnisschwierigkeiten hat.
Gerne weise ich an dieser Stelle die mitlesenden Journalisten erneut darauf hin, dass sie sich jederzeit bei Unklarheiten oder Fragen an das Wikimedia Presse Team wenden können – wir helfen jederzeit gerne und kurzfristig weiter.
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Ich bin gerade in München auf der KnowTech 2006. Die KnowTech ist eine Konferenz zum Einsatz von Wissensmanagement in Wirtschaft und Verwaltung und findet bereits zum 8. Mal statt. Veranstaltet wird sie von der Bitkom. Ich werde nachher einen Vortrag mit dem Titel „Wikis in Unternehmen – Kollaboratives Arbeiten mit Wikis im Unternehmensumfeld“. (Die Folien dazu veröffentliche ich später).
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Wikipedia-News jetzt viermal wöchentlich
20. Oktober 2006 | Fremdbeitrag, Wikipedia-News | 3 Kommentare »
Zur wöchentlich erscheinenden Wikipedia Signpost und dem E-Mail-Newsletter Wikizine hatte die Welt der Wikipedia-Nachrichtenmedien neulich zwei Neuzugänge zu verzeichnen.
Der Benutzer Improv startete den List summary service (LSS), eine wöchentliche Zusammenfassung des Geschehens auf der Wikimedia-Mailingliste Foundation-l.
Und am 16. Oktober ging die erste Folge von Wikipedia Weekly, den Wikipedia-Nachrichten zum Hören online, in der Andrew Lih und Tawker, Betreiber des automatisch Vandalismus revertenden Tawkerbots in der englischen Wikipedia, über das plaudern, was in Wikipedia gerade angesagt ist.
Für ihre Website suchen die zwei Nachrichtenmacher noch grafisch Begabte, die sich an der Gestaltung eines Logos versuchen.
Dieser Artikel wurde am 19. Oktober von Elian verfasst. Er wurde aus dem Wikipedia:Kurier übernommen und wurde vom Autor unter die CC-BY-Lizenz – die auch für alle anderen Beiträge in diesem Blog gilt – gestellt.




