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	<title>Wikipedistik &#187; Software</title>
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	<description>Nutzung von Wikis als Wissensmanagement unterstützende Systeme in Unternehmen</description>
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		<title>Brockhaus goes Googlepedia</title>
		<link>http://wikipedistik.de/2007/07/12/brockhaus-goes-googlepedia/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Jul 2007 16:11:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Bartel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Der Brockhaus zieht nach: <a href="http://lexiscout.de/" class="liexternal">LexiScout</a> greift die Idee von <a href="http://wikipedistik.de/2006/06/13/googlepedia/" class="liinternal">Googlepedia</a> auf.<br />
<!--nevermore--><br />
Die Suchmaschinenerweiterung LexiScout funktioniert bisher nur unter Windows und fügt der Google-Ergebnisausgabe  Suchergebnisse aus verschiedenen Quellen hinzu. Zusätzlich durchsucht wird beispielsweise <a href="http://xipolis.net/" class="liexternal">xipolis.net</a> und auch lokal installierte Nachschlagewerke von Brockhaus und Duden (z. B. der Brockhaus multimedial, die Brockhaus Enzyklopädie digital oder die Office-Bibliothek).</p>
<p>Die zusätzlichen Suchergebnisse sind via Reiter im Bereich der Adwords-Anzeige zu finden. Ob Google das so toll findet, dass ein kommerzielles Programm diese ausblenden kann, weiß ich ja noch nicht so recht.</p>
<div class="caption center"><img src='http://wikipedistik.de/wp-content/uploads/2007/07/ls-in-ie.jpg' alt='LexiScout' /><br />Bildquelle: <a href="http://lexiscout.de/hilfe/index.html" class="liexternal">LexiScout <acronym title="Frequently Asked Questions">FAQ</acronym></a></div>
<p>Aber es kommt noch besser: Bei der Suche auf den Brockhaus-Servern wird vom Programm eine Nummer übertragen, die den Nutzer eindeutig identifiziert. Bernd Kreissig (Geschäftsführer von Brockhaus) erklärt, dass LexiScout <strong>zum gegenwärtigen Zeitpunkt</strong> diese nicht auswerte. Bleibt die Frage, wozu sie dann eingeführt wurde.</p>
<p>Warum das Programm, das sich momentan allerdings noch im Betatest befindet, 15 MB und ein installiertes Java benötigt, bleibt ein Geheimnis von Brockhaus.  Schön ist auch der Hinweis in der Hilfe bzgl. der gleichzeitigen Nutzung von Googlepedia und LexiScout:</p>
<blockquote><p>&#8220;Wir empfehlen deshalb, Googlepedia zu deaktivieren, wenn Sie LexiScout verwenden möchten.&#8221;</p></blockquote>
<p><small>(via <a href="http://isbn.mathias-schindler.de/?p=18" class="liexternal">Mathias</a>)</small></p>]]></description>
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		<title>Das Web geht offline&#8230;</title>
		<link>http://wikipedistik.de/2007/05/31/das-web-geht-offline/</link>
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		<pubDate>Thu, 31 May 2007 12:29:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Bartel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Inzwischen gibt es für fast jede erdenkliche Desktop-Software ein Browser-Pendant. Benutzer, die früher auf Outlook geschwört haben, nutzen heute <a href="http://mail.google.com/" class="liexternal">Google Mail</a> oder <a href="http://www.zimbra.com/" class="liexternal">Zimbra</a>. Für einfache Office-Arbeiten mit Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentationen bieten sich verschiedene Weboffice-Anwendungen wie z.B. <a href="http://www.thinkfree.com/" class="liexternal">ThinkFree</a> an. Und einfache Bildbearbeitung führt man auf die Schnelle mit <a href="http://www.picnik.com/" class="liexternal">Picnik</a> durch anstatt ein umfangreiches Grafikprogramm von der Festplatte zu starten.</p>
<p>Applikationen aus dem Web 2.0-Bereich sind einfach ungemein praktisch:</p>
<ul>
<li>Sie laufen direkt im Browser, so dass keine extra Software installiert und gestartet werden muss.</li>
<li>Dank der Nutzung von Ajax verhalten sie sich wie Desktop-Applikationen.</li>
<li>Der Hersteller kann einfach und schnell Updates durchführen.</li>
<li>Lizenz- und Wartungskosten können niedrig gehalten werden.</li>
</ul>
<p>Dennoch haben Web-Applikationen einen <strong>entscheidenden</strong> Nachteil: Sobald die Netzverbindung nicht verfügbar ist, funktionieren sie nicht mehr.</p>
<p><!--more--></p>
<p>Ist man im Zug ohne Netzverbindung zu einem Treffen unterwegs und hat die Adresse vergessen, die man gestern per Mail erhalten hat, so ist man aufgeschmissen. Oder man bearbeitet gerade ein umfangreiches Dokument in einer Online-Applikation und plötzlich fällt die Netzverbindung aus &#8211; speichern kann man dann nicht mehr.</p>
<p>Dieses Problem haben auch die Hersteller erkannt. Das Offline-Web ist seit Beginn des Jahres ein heißes Thema &#8211; und inzwischen gibt es auch erste Lösungen. So bietet beispielsweise Zimbra mit <a href="http://www.zimbra.com/products/desktop.html" class="liexternal">Zimbra Desktop</a> seit Ende März eine Alpha-Version des E-Mail-Programmes an, welches auch Offline funktioniert. Und Adobe hat <a href="http://labs.adobe.com/technologies/apollo/" class="liexternal">Apollo</a> auf den Weg gebracht, eine plattformunabhängige Laufzeitumgebung für RIAs (Rich Internet Applications), die auch Offline-Funktionalität bietet.</p>
<p>Seit gestern ist eine weitere Lösung frei zugänglich: Der Suchmaschinengigant Google hat mit <a href="http://gears.google.com/" class="liexternal">Google Gears</a> eine Browsererweiterung zur Verfügung gestellt, die es ermöglicht Web-Applikationen offline-fähig zu gestalten.</p>
<p>Google Gears steht unter einer Open Source Lizenz (New BSD License) und läuft auf Windows, Linux und dem Mac. Unterstützt werden der Firefox ab Version 1.5 sowie der Internet Explorer ab Version 6.0.</p>
<p>Die Basis von Gears bilden drei JavaScript APIs:</p>
<ul>
<li>LocalServer</li>
<li>Database</li>
<li>WorkerPool</li>
</ul>
<p><em>LocalServer</em> speichert Applikationsinhalte wie HTML-Dateien, JavaScript, Bilder etc., cached diese und liefert sie lokal auch bei fehlender Netzwerk-Verbindung aus. Unterstützt werden HTTP- und HTTPS-Verbindungen.</p>
<p><em>Database </em>dient der Speicherung von Daten in einer lokalen relationalen Datenbank. Hier kommt die bekannte Open-Source Datenbank-Engine <a href="http://www.sqlite.org/" class="liexternal">SQLite</a> zum Einsatz, die es ermöglicht die Daten via SQL-Statement zu speichern und abzurufen.</p>
<p><em>WorkerPool </em>erlaubt die asynchrone Ausführung von JavaScript Funktionen und ermöglicht so das Ajax-typische verbesserte Antwortverhalten von Applikationen. Skripte, die im WorkerPool ausgeführt werden lösen keinen &#8220;unresponsive skript&#8221;-Error bei Browsern aus.</p>
<p>Die einzelnen Worker verhalten sich nicht wie Threads, sondern wie ein Bündel von Prozessen &#8211; untereinander tauschen sie keine Informationen über ihren jeweiligen Ausführungsstatus aus. Wird eine Variable in einem Worker geändert, so hat dies keinen Effekt auf einen anderen. Aus diesem Grund haben Worker auch keinen Zugriff auf das DOM. Allerdings haben Worker Zugriff zu allen eingebauten JavaScript-Funktionen und den Methoden von Google Gears.</p>
<p>Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten für Anwendungsentwickler Google Gears zu nutzen:</p>
<ul>
<li>Die eigene Web-Applikation kann eine Google-Gears Installation beim Anwender nutzen.</li>
<li>Ebenso kann aber auch die komplette API und Runtime Software in eine eigene Applikation eingebettet werden, die dem Nutzer zur Verfügung gestellt wird.</li>
</ul>
<div class="caption right"><img src='http://wikipedistik.de/wp-content/uploads/2007/05/googreadgears.png' alt='Google Reader Synchronisation' /><br />Google Reader Synchronisation</div>
<p>Google hat bereits eine erste &#8220;Real-World&#8221; Applikation offline-fähig gemacht: den <a href="http://www.google.com/reader/" class="liexternal">Google Reader</a>.</p>
<p>Dieser ermöglicht &#8211; eine Google Gears Installation vorausgesetzt &#8211; auf Knopfdruck eine Synchronisation der letzten 2000 Einträge. Danach kann man die Netzverbindung beenden und in Ruhe seine Feeds offline lesen.</p>
<p>Sehnsüchtig wird jetzt von vielen der Schritt erwartet Google Mail offline-fähig zu machen.  Damit wäre Google den Mitbewerbern aus dem Webmail-Bereich erst einmal einen großen Schritt voraus.</p>]]></description>
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		<title>Erhebung zu Wikis in Unternehmen</title>
		<link>http://wikipedistik.de/2006/03/17/erhebung-zu-wikis-in-unternehmen/</link>
		<comments>http://wikipedistik.de/2006/03/17/erhebung-zu-wikis-in-unternehmen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 17 Mar 2006 20:54:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Bartel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fortschritt]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Wer bereits einen Blick in die <a href="http://wikipedistik.de/2006/02/24/vortrags-folien-online/" class="liinternal">Folien des Vortrags</a> zu meiner Diplomarbeit geworfen hat, der weiß bereits, dass ich neben einem &#8220;in depth&#8221;-Teil eine Erhebung zur Nutzung von Wikis in (deutschen) Unternehmen durchführen möchte, da es bisher anscheinend keine vernünftige Untersuchung dazu gibt. Geplant ist unter anderem eine Onlineumfrage, bei der ich mir einen hohen Rücklauf erhoffe.</p>
<p>Die kompletten anonymisierten Ergebnisdaten sollen &#8211; spätestens mit Abgabe der Diplomarbeit &#8211; frei verfügbar veröffentlicht werden. Kurze Zeit nach der Erhebung wird es natürlich schon ein paar Ergebnisse und entsprechende Diagramme geben. Um einen Anreiz für die Umfrage (die von jedem Unternehmensmitarbeiter  beantwortet werden kann) zu schaffen, haben mir bisher der Autor <a href="http://www.humanist.de/erik/" class="liexternal">Erik Möller</a> (aka <em>Eloquence</em>) und der Verlag <a href="http://www.digitale-bibliothek.de/" class="liexternal">Directmedia</a> Preise zur Verfügung gestellt, die unter den Antwortern verlost werden können. Vielen Dank!<br />
<!--more--><br />
Neben der Onlineumfrage plane ich ausgewählte Unternehmen gezielt (u.a. via Telefon) anzusprechen, alleine schon um eine ausgewogenere Schichtung zu erzielen. Eine kleine Anzahl von Teilnehmern der Online-Umfrage sollen noch einmal gezielter mit einem umfangreicheren Fragebogen untersucht werden. Möglicherweise findet sich auf diesem Weg auch noch ein weiterer Kontakt zu einem Unternehmen, dass daran Interesse hat, Daten seines umfangreichen Unternehmenswikis in Korrelation zu Daten der Wikipedia zu setzen. </p>
<p>Einen kleinen Dämpfer hat mein Enthusiasmus bekommen, nachdem ich Kontakt zu <a href="http://www.f4.fhtw-berlin.de/~weberwu/" class="liexternal">Prof. Dr. Debora Weber-Wulff</a> (Wikipedianern als <em>WiseWoman</em> bekannt) von der FHTW Berlin aufgenommen habe, die gerade eine Diplomarbeit zu einem sehr ähnlichen Thema betreut hat. Nach Ihrer Auskunft war es extrem schwierig Unternehmen zu einer Umfrage oder Interviews zum Thema Wiki zu bewegen. Die Diplomarbeit wurde heute in Berlin verteidigt und ich hoffe, in den nächsten Tagen einen Kontakt mit den Diplomanden herzustellen.</p>
<p>Aber so schnell bin ich nicht zu entmutigen. Ich glaube, dass das Thema durchaus so interessant ist, dass es &#8220;die üblichen Newsdienste&#8221; (Heise, Golem, &#8230;) aufgreifen könnten und so als Multiplikator wirken.</p>
<p>In den letzen Tagen habe ich mir einige Gedanken zur Umsetzung der Onlinebefragung gemacht. Nachdem ich ursprünglich plante, selber mit PHP und MySQL Hand anzulegen, hat mir eine kurze Recherche schnell gezeigt, dass es eine Vielzahl von umfangreichen und guten frei verfügbaren Open Source-Tools gibt, die eine eigene Umsetzung ziemlich ineffizient aussehen lassen. Zur Auswahl habe ich die Features verschiedener Programme gegenübergestellt und die Software, die für mich am besten geeignet war einem näheren Test unterzogen. Übrig blieben schließlich  <a href="http://phpesp.sourceforge.net/" class="liexternal">phpESP</a>, <a href="http://sourceforge.net/projects/uccass/" class="liexternal">UCCASS</a> und <a href="http://phpsurveyor.sourceforge.net/" class="liexternal">phpsurveyor</a>. Letzteres habe ich ausgewählt, da es definitiv am besten für meine Zwecke geeignet ist &#8211; um genau zu sein gefällt es mir so gut, dass ich vorschlagen werde, es bei uns am Lehrstuhl zu installieren und den Diplomanden zur Nutzung anzubieten.</p>
<p>Die Webseite zur Onlineumfrage wird aller Voraussicht nach um den 1. April online gehen, momentan hole ich noch Meinungen und Anregungen zum Fragebogen ein (eine Vorabversion verschicke ich gerne auf Nachfrage an wikipedistisch Interessierte) und am 28. März findet noch ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Brownbag" rel="nofollow" class="liwikipedia">Brown-Bag</a> am Seminar statt, bei dem einige Punkte meine Diplomarbeit betreffend &#8211; und insbesondere der Fragebogen &#8211; noch einmal besprochen werden.</p>]]></description>
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	</item>
		<item>
		<title>Encyclopodia &#8211; Wikipedia auf dem iPod</title>
		<link>http://wikipedistik.de/2006/02/28/encyclopodia-wikipedia-auf-dem-ipod/</link>
		<comments>http://wikipedistik.de/2006/02/28/encyclopodia-wikipedia-auf-dem-ipod/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 28 Feb 2006 13:34:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Bartel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<div class="caption right"><a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/Image:Mpipod_withref_notrans.jpg"><br />
<img id="image53" src="http://wikipedistik.de/wp-content/uploads/2006/02/Mpipod_withref_notransVorschaubild.jpg" alt="Linux auf dem iPod" /></a></div>
<p>Vor einer Woche beschrieb ich im Artikel <em><a href="http://wikipedistik.de/2006/02/20/wikipedia-fuer-unterwegs-ein-umfassender-ueberblick/" class="liinternal">Wikipedia für unterwegs &#8211; ein umfassender Überblick</a></em> verschiedene Möglichkeiten um die Wikipedia mobil nutzen zu können.</p>
<p>Heute verweist Robert Bamler in der Mailingliste <a href="http://mail.wikipedia.org/pipermail/wikipedia-l/2006-February/043738.html" rel="nofollow" class="liwikipedia">wikipedia-l</a> auf sein interessantes Projekt <a href="http://encyclopodia.sourceforge.net/" class="liexternal">Encyclopodia</a>, das die Nutzung der Wikipedia auf dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Apple_iPod" rel="nofollow" class="liwikipedia">Apple iPod</a> erlaubt.<br />
<!--more--><br />
Nach der von mir im vorigen Artikel gewählten Einordnung ist dieses Projekt ein mobiles Offline-Angebot &#8211; es gelten die dort erwähnten Vor- und Nachteile. Als nutzbare Datenquelle stehen Dumps der deutschsprachigen (321 MB), der englischsprachigen (753) und der italienischen (71 MB) Wikipedia zum Download bereit. Bilder werden nicht dargestellt.</p>
<p>Das Anzeige-Programm steht unter der <acronym title="GNU General Public License">GPL</acronym> und ist somit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Software" rel="nofollow" class="liwikipedia">freie Software</a>.</p>
<p>Und so sieht die Darstellung in etwa aus:</p>
<table align="center">
<tr>
<td>
<img id="image51" src="http://wikipedistik.de/wp-content/uploads/2006/02/encyclopodia-screenshot3.gif" alt="Encyclopodia - Screenshot 1/2" />
</td>
<td>
<img id="image52" src="http://wikipedistik.de/wp-content/uploads/2006/02/encyclopodia-screenshot4.gif" alt="Encyclopodia - Screenshot 2/2" />
</td>
</tr>
</table>]]></description>
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	</item>
		<item>
		<title>Wikipedia für unterwegs &#8211; ein umfassender Überblick</title>
		<link>http://wikipedistik.de/2006/02/20/wikipedia-fuer-unterwegs-ein-umfassender-ueberblick/</link>
		<comments>http://wikipedistik.de/2006/02/20/wikipedia-fuer-unterwegs-ein-umfassender-ueberblick/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 20 Feb 2006 13:03:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Bartel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Die Wikipedia ist für viele ein unverzichtbares Nachschlagewerk geworden, in dem man gerne und oft Begriffe recherchiert, zu denen man auf die Schnelle Hintergrund- und weiterführende Informationen nachlesen möchte. Nun ist das zu Hause oder im Büro am Schreibtisch dank omnipräsentem Netz kein großes Problem &#8211; nur gewöhnt man sich doch sehr schnell an dieses Angebot und möchte es zu jeder Zeit nutzen können.</p>
<p>Ist man nun unterwegs, sieht das Ganze problematischer aus. Aber auch dafür gibt es mittlerweile eine Reihe von Lösungen, über die dieser Artikel einen Überblick gibt.<br />
<!--more--><br />
Die wichtigste Forderung ist, dass die Unterwegs-Nutzung praktikabel und komfortabel ist. Ein entsprechendes Endgerät, um auf die Wikipedia zuzugreifen, muss also vor allem <em>transportabel</em> und <em>handlich</em> sein, so dass man es jederzeit direkt im Zugriff hat. Das Mitführen eines <a href="http://wikipedistik.de/2006/01/26/die-gedruckte-wikipedia-kommt/" class="liinternal">100-bändigen Lexikons</a> fällt also aus dem Raster.</p>
<p>Die Nutzung eines Laptops, auf dem man entweder die <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3866400012" class="liexternal">Wikipedia-DVD</a> (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:WikiPress/Download" rel="nofollow" class="liwikipedia">Download</a>) installiert hat, oder der einen mobilen Netzzugang besitzt ist ein Schritt in die richtige Richtung, aber sonderlich komfortabel ist das auch nicht gerade und <em>immer</em> trägt man einen Laptop, so man einen besitzt, dann ja auch nicht mit sich durch die Gegend.</p>
<div class="caption right"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:SEK750i.jpg" rel="nofollow"><img id="image33" src="http://wikipedistik.de/wp-content/uploads/2006/02/SEK750i-1701.jpg" alt="Wikipedia auf dem Sony Ericsson K750i" /></a><br />
Wikipedia auf Sony Ericsson K750i<br />Bild: Heiko Riffeler; Lizenz: <acronym title="GNU Free Documentation License">GFDL</acronym></div>
<p>Es muss also etwas kleineres sein: Ein <strong>Handy</strong>, ein <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Personal_Digital_Assistant" rel="nofollow" class="liwikipedia">PDA</a></strong> oder beides in einem, ein <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Smartphone" rel="nofollow" class="liwikipedia">Smartphone</a></strong>.</p>
<p>Diese Geräte eigenen sich optimal für die Recherche unterwegs, da sie &#8211; wie gefordert &#8211; klein und handlich sind und in der Regel von ihrem Besitzer ständig mit sich geführt werden. Für diese Endgeräte gibt es eine Vielzahl von Angeboten, die sich vor allem in einem Punkt unterscheiden &#8211; der <em>Online</em>- bzw. <em>Offline-Nutzung</em>.</p>
<p><strong>Online-Nutzung</strong><br />
Bei der Online-Nutzung muss mit dem Endgerät eine Internetverbindung hergestellt werden. Es gibt Angebote, die auf dem weitverbreiteten <em>WAP-Standard</em> beruhen, modernere Smartphones können <em>direkt via Browser</em> auf die Wikpedia zugreifen und nicht zuletzt existiert das Projekt <em>Semapedia</em>. welches die Verknüpfung von kleinen Bildern (&#8221;Tags&#8221;) in der realen Welt mit Wikipedia-Artikeln ermöglicht.</p>
<p><em>WAP</em><br />
Fast alle verfügbaren Handys &#8211; auch ältere Modelle &#8211; sind heutzutage <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wireless_Application_Protocol" rel="nofollow" class="liwikipedia">WAP</a>-fähig. Mit diesem Protokoll ist es möglich, online Internet-Inhalte abzurufen. Es existieren mindestens vier Angebote zum Abruf von Inhalten der Wikipedia: Die <em>Maxpedia</em>, die <em>Wapedia</em>,  <em>Joca</em> und ein <em>Angebot der Firma sevenval</em>.</p>
<p><a href="http://wap.maxpedia.org/" class="liexternal">Maxpedia</a> &#8211; Während die Maxpedia ausschließlich auf eigenen Dumps basiert, und somit nicht die aktuellsten Versionen der Artikel liefern kann und nur ein eingeschränktes Sprachangebot hat (deutsch, englisch, französisch, spanisch, italienisch und portugiesisch), sind die drei anderen Angebote Live-Transformationen aus der Wikipedia.</p>
<p><a href="http://de.wapedia.org/" class="liexternal">Wapedia</a> &#8211; Die privat betriebene Wapedia existiert bereits seit August 2004 und war  das erste Angebot dieser Art. Sie bietet Zugriff auf 16 verschiedene Sprachversionen &#8211; auf Wunsch fügt der Autor Florian Amrhein aber auch weitere zum Angebot hinzu. Die Wapedia hält lokale Dumps vor &#8211; es wird aber bei jedem Abruf ein Abgleich mit der Wikipedia vorgenommen. Enthält diese eine neuere Version des Artikels. so wird versucht diese aktuelle Version direkt zu beziehen. Sofern die Wikimedia-Server allerdings nicht in einer gewissen Zeitspanne antworten, wird der Inhalt des Dumps ausgeliefert um die Wartezeit möglichst gering zu halten.</p>
<p><a href="http://www.joca.tv" class="liexternal">Joca</a> &#8211; Joca ist ein Java-Client, der auf dem Handy installiert werden muss und unter anderem auch Zugriff auf die Wikipedia bietet.</p>
<p><a href="http://wikipedia.7val.com/" class="liexternal">wikipedia.7val.com</a> &#8211; Das jüngste Angebot stammt von der Kölner Firma <a href="http://www.sevenval.de/" class="liexternal">sevenval</a>. Im Gegensatz zu den drei anderen Angeboten, ist es hier dem Benutzer auch möglich, Artikel zu editieren. Neben der Wikipedia kann man auch auf die verschiedenen Schwesterprojekte, wie z.B. das <a href="http://de.wiktionary.org/" class="liexternal">Wiktionary</a> (Wörterbuch), <a href="http://de.wikinews.org/" class="liexternal">Wikinews</a> (Nachrichten) oder <a href="http://de.wikiquote.org/" class="liexternal">Wikiquote</a> (Zitatesammlung) zugreifen. </p>
<p><em>Direkter Browser-Zugriff mit Smartphones</em><br />
Moderne Handys und Smartphones führen mittlerweile &#8220;echte&#8221; Webbrowser aus, mit denen man direkt auf die Wikipedia zugreifen kann. Die besten Ergebnisse erzielt man hier mit dem Browser Opera und seiner <a href="http://www.opera.com/products/mobile/smallscreen/" class="liexternal">Small-Screen Rendering-Technik</a> (SSR).</p>
<p>Bei der Verwendung des Internet Explorers auf Pocket PCs und unter Windows CE tritt das Problem auf, dass die Seitenleiste zuviel Platz wegnimmt. Abhilfe schafft hier die Auswahl eines Skins ohne Seitenleiste in den Wikipedia-Einstellungen.</p>
<div class="caption centered"><a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/Image:Pocket_PC.jpg" ><img id="image34" src="http://wikipedistik.de/wp-content/uploads/2006/02/Pocket_PC-klein.jpg" alt="Polnische Wikipedia auf einem Dell Axim X30" /></a><br />
Polnische Wikipedia auf einem Dell Axim X30<br />Bild: Mogor; Lizenz: <acronym title="GNU Free Documentation License">GFDL</acronym></div>
<p><em>Semapedia</em><br />
Die Idee des Projektes <a href="http://semapedia.org/" class="liexternal">Semapedia</a> ist keine eigenständige Alternative, sondern baut auf der Nutzung eines Smartphones (vgl. Abschnitt <em>&#8220;Direkter Browser-Zugriff mit Smartphones&#8221;</em>) mit integrierter Kamera auf. Ziel des Projektes ist die Verknüpfung von Objekten in der physischen Welt mit ihren zugehörigen Artikeln in der Wikipedia.</p>
<p><img id="image37" class="left" src="http://wikipedistik.de/wp-content/uploads/2006/02/Semacode-klein.png" alt="Semacode-Tag" />Hierzu werden kleine codierte Bildchen (&#8221;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Semacode" rel="nofollow" class="liwikipedia">Semacode</a>-Tags&#8221;) an Objekten der realen Welt angebracht. Diese können mit der Kamera des Smartphones fotografiert werden und ein zuvor auf dem Gerät installiertes Programm wandelt das Bild in die zugehörige Wikipedia-Adresse um und lädt die entsprechende Seite. Den Reader gibts für Java- bzw. Nokia-Series-60-fähige Telefone.</p>
<p>Das nicht-kommerzielle Projekt existiert seit September 2005 und wurde Anfang 2006 durch Berichte in Onlinemedien einem größeren Personenkreis bekannt &#8211; bis dahin gab es weltweit rund 1000 &#8220;verlinkte Objekte&#8221;, davon alleine 600 in New York. Mittlerweile dürfte diese Zahl drastisch gestiegen sein.</p>
<div class="caption centered"><a href="http://flickr.com/photos/74845103@N00/61641889/" ><img id="image36" src="http://wikipedistik.de/wp-content/uploads/2006/02/Semacode-Pisa-klein.jpg" alt="Semacode: Schiefer Turm von Pisa" /></a><br />
Semapedia: Schiefer Turm von Pisa<br />Bild: A. Rondeau; Lizenz: CC-BY-SA</div>
<p>Die Vorgehensweise der Erstellung neuer Semacode-Tags und weitere Informationen kann man &#8211; momentan leider nur in Englisch &#8211; auf der <a href="http://semapedia.org/" class="liexternal">Website des Projektes</a> nachlesen.</p>
<p><strong>Offline-Nutzung</strong><br />
Ein Vorteil der bisher vorgestellten Online-Methoden (mit Ausnahme der Lösungen, die auf statischen Dumps basieren) ist, das sie sehr aktuelle Daten liefern. Der Nachteil ist, dass eine Online-Verbindung existieren und bezahlt werden muss. Die größtmögliche Aktualität der Daten ist zwar grundsätzlich von Vorteil, aber je nach Anwendung (beispielsweise der Abfrage von Informationen über bekannte historische Sehenswürdigkeiten oder Lokalitäten) reichen auch Daten, die mehrere Wochen oder sogar Monate alt sind. An dieser Stelle kommen die Offline-Lösungen ins Spiel.</p>
<p>Ein Problem bei den Offline-Lösungen ist der Speicherplatzbedarf &#8211; die deutschsprachige Wikipedia umfasst zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Beitrags 358.440 Einzelartikel. Alleine ohne Bilder kommen die meisten Versionen je nach verwendetem System über 600-800 MB. Eine 1-GB-Speicherkarte sollte also mindestens vorhanden sein.</p>
<p>An dieser Stelle sollen nur die beiden bekanntesten Offline-Lösungen, <em>Mobipocket</em> und <em>TomeRaider</em>, vorgestellt werden. Weitere Programme finden sich auf der Wikipedia-Seite <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Unterwegs/Offline" rel="nofollow" class="liwikipedia">[[Wikipedia:Unterwegs/Offline]]</a>.</p>
<p><em>Mobipocket</em><br />
Den <a href="http://www.mobipocket.com" class="liexternal">Mobipocket Reader</a> gibt es seit der eben erschienenen Version 5.1 Pro nur noch in einer Ausführung und nicht wie bisher in einer kostenpflichtigen und einer beschnittenen kostenlosen Variante. Er steht für eine Vielzahl von Systemen bereit.</p>
<p>Der E-Book-Verlag <a href="http://www.beam-bibliothek.de/" class="liexternal">beam-Bibliothek</a> veröffentlicht seit Oktober 2003 unregelmäßig die Wikipedia für diesen Reader. Die aktuelle Version 1.7, die in Zusammenarbeit mit der <a href="http://www.pug-ned.de/" class="liexternal">Palm-User-Group Neuss/Düsseldorf</a> erstellt wurde, hat als Datenbasis den Stand der deutschsprachigen Wikipedia vom 6. Februar 2006. Es werden 725 MB Speicherplatz benötigt. Download-Links finden sich <a href="http://www.beam-bibliothek.de/ebook/156" class="liexternal">auf dieser Seite</a>. Wem das definitiv zu groß ist, der kann sich die vorige Version 1.6 mit dem Stand vom 12.03.2005 besorgen, die nur 340 MB benötigt. Mobipocket ist spürbar schneller als TomeRaider, existiert allerdings nur als reine Text-Version.</p>
<div class="caption centered"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:HRCapt20040609100500.png" rel="nofollow"><img id="image38" src="http://wikipedistik.de/wp-content/uploads/2006/02/Mobipocket-Asteroiden.png" alt="Wikipedia via Mobipocket" /></a><br />
Wikipedia via Mobipocket<br />Bild: M. Schebsdat; Lizenz: <acronym title="GNU Free Documentation License">GFDL</acronym></div>
<p><em>TomeRaider</em><br />
Die Verwendung der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Shareware" rel="nofollow" class="liwikipedia">Shareware</a> <a href="http://www.tomeraider.com/" class="liexternal">TomeRaider</a> macht nur im registrierten Zustand Sinn, da in der unregistrierten Version jeder fünfte Eintrag nicht anzeigt werden kann. Der Preis beträgt 25 US-Dollar. TomeRaider kann keine Tabellen darstellen.</p>
<p>Erik Zachte bietet verschiedene Sprachversionen der Wikipedia mit und ohne Bilder an. Auf seiner <a href="http://infodisiac.com/Wikipedia/" class="liexternal">Webseite</a> finden sich Anleitungen zum Selbererstellen der Dateien (nichts für Anfänger), Download-Links zu fertigen Versionen und die Möglichkeit zum Bezug von zwei-monatlich aktualisierten Versionen zum Selbstkostenpreis (21 Euro für die englischsprachige Wikipedia, 16 Euro für die deutschsprachige Version). Neben einer Nur-Text-Version, gibt es auch Versionen mit Bildern.</p>
<p>Die letzte aktuelle Veröffentlichung einer TomeRaider-Version hat den Datenstand vom 23. Januar 2006 und steht bei <a href="http://www.axelschaefermdb.de/more.php?id=P258_0_1_0_M" class="liexternal">Axel Schäfer</a> zum Download bereit.</p>
<p><strong>Fazit</strong><br />
Nach Lektüre dieses Beitrags sollte der Unterwegs-Nutzung der Wikipedia maximal noch der Kauf eines entsprechenden Endgerätes im Wege stehen :-).</p>
<p>Weiterführende Informationen finden sich auf der Wikipedia-Seite <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Unterwegs" rel="nofollow" class="liwikipedia">[[Wikipedia:Unterwegs]]</a>.<br />
<img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/f57824df254ad9f2052ca50fe41ee5" width="1" height="1" alt=""/></p>]]></description>
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