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	<title>Wikipedistik &#187; Open-Source</title>
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	<description>Nutzung von Wikis als Wissensmanagement unterstützende Systeme in Unternehmen</description>
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		<title>Social Networking im eigenem Wiki</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Feb 2008 07:45:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Bartel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<div class="caption right"><a href="http://wikipedistik.de/wp-content/uploads/2008/02/halopedia-social.png" title="SocialProfile-Extension in der Halopedia"><img src='http://wikipedistik.de/wp-content/uploads/2008/02/halopedia-social-small.png' alt='SocialProfile-Extension' style='border:1px solid black !important;' /></a><br /><a href="http://www.mediawiki.org/wiki/Extension:SocialProfile" class="liexternal">SocialProfile-Extension</a> in der <a href="http://halo.wikia.com" class="liexternal">Halopedia</a></div>
<p>MediaWiki goes social.</p>
<p>Gestern hat <a href="http://wikia.com" class="liexternal">Wikia</a> ein Social Networking Toolset als MediaWiki-Extension unter der <acronym title="GNU General Public License">GPL</acronym>-Lizenz veröffentlicht.</p>
<p>Dies ermöglicht es auf einfache Weise, Social Networking Funktionen in jede laufende MediaWiki-Installation zu integrieren.</p>
<p>Live und in Farbe kann man sich die Erweiterung bei Wikia in der komplett überarbeiteten <a href="http://halo.wikia.com" class="liexternal">Halopedia</a> (einer Community rund um das Computerspiel Halo) und in der Sport-Community <a href="http://www.armchairgm.com" class="liexternal">ArmchairGM</a> anschauen.</p>
<p>Warum sollte man Social-Network-Funktionalität mit Wikis verheiraten?</p>
<p><!--more-->Spätestens seit der Wikipedia-Diskussion um das Thema ob sie nun aus der &#8220;Weisheit der Massen&#8221; oder aus der Gemeinschaft einer engagierten Gruppe von Menschen hervorgegangen ist (vgl. &#8220;<a href="http://wikipedistik.de/2006/09/06/wer-schreibt-die-wikipedia/" class="liinternal">Wer schreibt die Wikipedia?</a>&#8220;), sollte jedem bewusst sein, wie wichtig aktiven Wiki-Autoren die gegenseitige Vernetzung ist. Dies gilt für kleinere Gemeinschaften mit einer geringeren Anonymität oft noch in einem höheren Maße.</p>
<p>Ein anderer wichtiger Punkt für ein erfolgreiches Wiki ist, dass die Mitarbeit den Nutzern Spaß macht. Dabei entstehen oft <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Humorarchiv" rel="nofollow" class="liwikipedia">Auswüchse</a>, die mit dem eigentlichen Ziel des Wikis scheinbar nichts zu tun haben, aber für die Gemeinschaft wichtig sind und gerade auch den Charakter eines Projektes prägen.</p>
<p>Social-Network-Funktionen erlauben es Nutzern, sich besser untereinander zu vernetzen und einfacher miteinander zu interagieren. Die <a href="http://www.mediawiki.org/wiki/Extension:SocialProfile" class="liexternal">SocialProfile-Extension</a> ermöglicht die Erstellung von Profilen in einem standardisiertem Format, das Hinzufügen von Freunden (und von Feinden&#8230;), das Verteilen von &#8220;Geschenken&#8221;, das Hinterlassen von privaten und öffentlichen Nachrichten, die Anzeige von Statistiken und noch ein wenig mehr.</p>
<p>Ursprünglich ist die Erweiterung aus dem ArmchairGM-Ausbau entstanden, da dort die Funktionalität von Social Networks durch die sehr aktiven Mitglieder als enorm wichtig wahrgenommen wurden. Die weiterentwickelten Funktionen wurden dann für das gesamte Wikia-Universum portiert.</p>
<p>Da Wikia sich Offenheit und Transparenz auf die Fahnen geschrieben hat und selbst vom Einsatz Freier Software profitiert, liegt es nahe, dass wir auch entsprechend eigenen Code wieder in die Open-Source Community zurückgeben. So findet man einige unserer Verbesserungen an MediaWiki im <a href="http://svn.wikimedia.org/" class="liexternal">SVN-Repository</a> oder diese werden direkt durch Extension-Betreuer aufgegriffen und in neuen Versionen verwertet.</p>
<p>Es ist immer etwas schwierig neue Entwicklungen in die Öffentlichkeit zu geben, da diese in der Regel sehr auf die speziellen Verhältnisse von Wikia zugeschnitten sind und nicht mit Blick auf den &#8220;Endanwender&#8221; entwickelt wurden.</p>
<p>Die Veröffentlichung braucht dann einiges an Zeit um sie für Standard-MediaWiki-Installationen nutzbar zu machen, erweiterte Dokumentation zu schreiben und alles schön zusammenzupacken. Dies ist uns bei der SocialProfile-Extension aber ganz gut gelungen :-)</p>]]></description>
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		<title>Das Web geht offline&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 31 May 2007 12:29:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Bartel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Inzwischen gibt es für fast jede erdenkliche Desktop-Software ein Browser-Pendant. Benutzer, die früher auf Outlook geschwört haben, nutzen heute <a href="http://mail.google.com/" class="liexternal">Google Mail</a> oder <a href="http://www.zimbra.com/" class="liexternal">Zimbra</a>. Für einfache Office-Arbeiten mit Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentationen bieten sich verschiedene Weboffice-Anwendungen wie z.B. <a href="http://www.thinkfree.com/" class="liexternal">ThinkFree</a> an. Und einfache Bildbearbeitung führt man auf die Schnelle mit <a href="http://www.picnik.com/" class="liexternal">Picnik</a> durch anstatt ein umfangreiches Grafikprogramm von der Festplatte zu starten.</p>
<p>Applikationen aus dem Web 2.0-Bereich sind einfach ungemein praktisch:</p>
<ul>
<li>Sie laufen direkt im Browser, so dass keine extra Software installiert und gestartet werden muss.</li>
<li>Dank der Nutzung von Ajax verhalten sie sich wie Desktop-Applikationen.</li>
<li>Der Hersteller kann einfach und schnell Updates durchführen.</li>
<li>Lizenz- und Wartungskosten können niedrig gehalten werden.</li>
</ul>
<p>Dennoch haben Web-Applikationen einen <strong>entscheidenden</strong> Nachteil: Sobald die Netzverbindung nicht verfügbar ist, funktionieren sie nicht mehr.</p>
<p><!--more--></p>
<p>Ist man im Zug ohne Netzverbindung zu einem Treffen unterwegs und hat die Adresse vergessen, die man gestern per Mail erhalten hat, so ist man aufgeschmissen. Oder man bearbeitet gerade ein umfangreiches Dokument in einer Online-Applikation und plötzlich fällt die Netzverbindung aus &#8211; speichern kann man dann nicht mehr.</p>
<p>Dieses Problem haben auch die Hersteller erkannt. Das Offline-Web ist seit Beginn des Jahres ein heißes Thema &#8211; und inzwischen gibt es auch erste Lösungen. So bietet beispielsweise Zimbra mit <a href="http://www.zimbra.com/products/desktop.html" class="liexternal">Zimbra Desktop</a> seit Ende März eine Alpha-Version des E-Mail-Programmes an, welches auch Offline funktioniert. Und Adobe hat <a href="http://labs.adobe.com/technologies/apollo/" class="liexternal">Apollo</a> auf den Weg gebracht, eine plattformunabhängige Laufzeitumgebung für RIAs (Rich Internet Applications), die auch Offline-Funktionalität bietet.</p>
<p>Seit gestern ist eine weitere Lösung frei zugänglich: Der Suchmaschinengigant Google hat mit <a href="http://gears.google.com/" class="liexternal">Google Gears</a> eine Browsererweiterung zur Verfügung gestellt, die es ermöglicht Web-Applikationen offline-fähig zu gestalten.</p>
<p>Google Gears steht unter einer Open Source Lizenz (New BSD License) und läuft auf Windows, Linux und dem Mac. Unterstützt werden der Firefox ab Version 1.5 sowie der Internet Explorer ab Version 6.0.</p>
<p>Die Basis von Gears bilden drei JavaScript APIs:</p>
<ul>
<li>LocalServer</li>
<li>Database</li>
<li>WorkerPool</li>
</ul>
<p><em>LocalServer</em> speichert Applikationsinhalte wie HTML-Dateien, JavaScript, Bilder etc., cached diese und liefert sie lokal auch bei fehlender Netzwerk-Verbindung aus. Unterstützt werden HTTP- und HTTPS-Verbindungen.</p>
<p><em>Database </em>dient der Speicherung von Daten in einer lokalen relationalen Datenbank. Hier kommt die bekannte Open-Source Datenbank-Engine <a href="http://www.sqlite.org/" class="liexternal">SQLite</a> zum Einsatz, die es ermöglicht die Daten via SQL-Statement zu speichern und abzurufen.</p>
<p><em>WorkerPool </em>erlaubt die asynchrone Ausführung von JavaScript Funktionen und ermöglicht so das Ajax-typische verbesserte Antwortverhalten von Applikationen. Skripte, die im WorkerPool ausgeführt werden lösen keinen &#8220;unresponsive skript&#8221;-Error bei Browsern aus.</p>
<p>Die einzelnen Worker verhalten sich nicht wie Threads, sondern wie ein Bündel von Prozessen &#8211; untereinander tauschen sie keine Informationen über ihren jeweiligen Ausführungsstatus aus. Wird eine Variable in einem Worker geändert, so hat dies keinen Effekt auf einen anderen. Aus diesem Grund haben Worker auch keinen Zugriff auf das DOM. Allerdings haben Worker Zugriff zu allen eingebauten JavaScript-Funktionen und den Methoden von Google Gears.</p>
<p>Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten für Anwendungsentwickler Google Gears zu nutzen:</p>
<ul>
<li>Die eigene Web-Applikation kann eine Google-Gears Installation beim Anwender nutzen.</li>
<li>Ebenso kann aber auch die komplette API und Runtime Software in eine eigene Applikation eingebettet werden, die dem Nutzer zur Verfügung gestellt wird.</li>
</ul>
<div class="caption right"><img src='http://wikipedistik.de/wp-content/uploads/2007/05/googreadgears.png' alt='Google Reader Synchronisation' /><br />Google Reader Synchronisation</div>
<p>Google hat bereits eine erste &#8220;Real-World&#8221; Applikation offline-fähig gemacht: den <a href="http://www.google.com/reader/" class="liexternal">Google Reader</a>.</p>
<p>Dieser ermöglicht &#8211; eine Google Gears Installation vorausgesetzt &#8211; auf Knopfdruck eine Synchronisation der letzten 2000 Einträge. Danach kann man die Netzverbindung beenden und in Ruhe seine Feeds offline lesen.</p>
<p>Sehnsüchtig wird jetzt von vielen der Schritt erwartet Google Mail offline-fähig zu machen.  Damit wäre Google den Mitbewerbern aus dem Webmail-Bereich erst einmal einen großen Schritt voraus.</p>]]></description>
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		<title>Erhebung zu Wikis in Unternehmen</title>
		<link>http://wikipedistik.de/2006/03/17/erhebung-zu-wikis-in-unternehmen/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Mar 2006 20:54:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Bartel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fortschritt]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Wer bereits einen Blick in die <a href="http://wikipedistik.de/2006/02/24/vortrags-folien-online/" class="liinternal">Folien des Vortrags</a> zu meiner Diplomarbeit geworfen hat, der weiß bereits, dass ich neben einem &#8220;in depth&#8221;-Teil eine Erhebung zur Nutzung von Wikis in (deutschen) Unternehmen durchführen möchte, da es bisher anscheinend keine vernünftige Untersuchung dazu gibt. Geplant ist unter anderem eine Onlineumfrage, bei der ich mir einen hohen Rücklauf erhoffe.</p>
<p>Die kompletten anonymisierten Ergebnisdaten sollen &#8211; spätestens mit Abgabe der Diplomarbeit &#8211; frei verfügbar veröffentlicht werden. Kurze Zeit nach der Erhebung wird es natürlich schon ein paar Ergebnisse und entsprechende Diagramme geben. Um einen Anreiz für die Umfrage (die von jedem Unternehmensmitarbeiter  beantwortet werden kann) zu schaffen, haben mir bisher der Autor <a href="http://www.humanist.de/erik/" class="liexternal">Erik Möller</a> (aka <em>Eloquence</em>) und der Verlag <a href="http://www.digitale-bibliothek.de/" class="liexternal">Directmedia</a> Preise zur Verfügung gestellt, die unter den Antwortern verlost werden können. Vielen Dank!<br />
<!--more--><br />
Neben der Onlineumfrage plane ich ausgewählte Unternehmen gezielt (u.a. via Telefon) anzusprechen, alleine schon um eine ausgewogenere Schichtung zu erzielen. Eine kleine Anzahl von Teilnehmern der Online-Umfrage sollen noch einmal gezielter mit einem umfangreicheren Fragebogen untersucht werden. Möglicherweise findet sich auf diesem Weg auch noch ein weiterer Kontakt zu einem Unternehmen, dass daran Interesse hat, Daten seines umfangreichen Unternehmenswikis in Korrelation zu Daten der Wikipedia zu setzen. </p>
<p>Einen kleinen Dämpfer hat mein Enthusiasmus bekommen, nachdem ich Kontakt zu <a href="http://www.f4.fhtw-berlin.de/~weberwu/" class="liexternal">Prof. Dr. Debora Weber-Wulff</a> (Wikipedianern als <em>WiseWoman</em> bekannt) von der FHTW Berlin aufgenommen habe, die gerade eine Diplomarbeit zu einem sehr ähnlichen Thema betreut hat. Nach Ihrer Auskunft war es extrem schwierig Unternehmen zu einer Umfrage oder Interviews zum Thema Wiki zu bewegen. Die Diplomarbeit wurde heute in Berlin verteidigt und ich hoffe, in den nächsten Tagen einen Kontakt mit den Diplomanden herzustellen.</p>
<p>Aber so schnell bin ich nicht zu entmutigen. Ich glaube, dass das Thema durchaus so interessant ist, dass es &#8220;die üblichen Newsdienste&#8221; (Heise, Golem, &#8230;) aufgreifen könnten und so als Multiplikator wirken.</p>
<p>In den letzen Tagen habe ich mir einige Gedanken zur Umsetzung der Onlinebefragung gemacht. Nachdem ich ursprünglich plante, selber mit PHP und MySQL Hand anzulegen, hat mir eine kurze Recherche schnell gezeigt, dass es eine Vielzahl von umfangreichen und guten frei verfügbaren Open Source-Tools gibt, die eine eigene Umsetzung ziemlich ineffizient aussehen lassen. Zur Auswahl habe ich die Features verschiedener Programme gegenübergestellt und die Software, die für mich am besten geeignet war einem näheren Test unterzogen. Übrig blieben schließlich  <a href="http://phpesp.sourceforge.net/" class="liexternal">phpESP</a>, <a href="http://sourceforge.net/projects/uccass/" class="liexternal">UCCASS</a> und <a href="http://phpsurveyor.sourceforge.net/" class="liexternal">phpsurveyor</a>. Letzteres habe ich ausgewählt, da es definitiv am besten für meine Zwecke geeignet ist &#8211; um genau zu sein gefällt es mir so gut, dass ich vorschlagen werde, es bei uns am Lehrstuhl zu installieren und den Diplomanden zur Nutzung anzubieten.</p>
<p>Die Webseite zur Onlineumfrage wird aller Voraussicht nach um den 1. April online gehen, momentan hole ich noch Meinungen und Anregungen zum Fragebogen ein (eine Vorabversion verschicke ich gerne auf Nachfrage an wikipedistisch Interessierte) und am 28. März findet noch ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Brownbag" rel="nofollow" class="liwikipedia">Brown-Bag</a> am Seminar statt, bei dem einige Punkte meine Diplomarbeit betreffend &#8211; und insbesondere der Fragebogen &#8211; noch einmal besprochen werden.</p>]]></description>
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