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	<title>Wikipedistik &#187; Offline</title>
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		<title>Das Web geht offline&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 31 May 2007 12:29:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Bartel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Zimbra]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Inzwischen gibt es für fast jede erdenkliche Desktop-Software ein Browser-Pendant. Benutzer, die früher auf Outlook geschwört haben, nutzen heute <a href="http://mail.google.com/" class="liexternal">Google Mail</a> oder <a href="http://www.zimbra.com/" class="liexternal">Zimbra</a>. Für einfache Office-Arbeiten mit Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentationen bieten sich verschiedene Weboffice-Anwendungen wie z.B. <a href="http://www.thinkfree.com/" class="liexternal">ThinkFree</a> an. Und einfache Bildbearbeitung führt man auf die Schnelle mit <a href="http://www.picnik.com/" class="liexternal">Picnik</a> durch anstatt ein umfangreiches Grafikprogramm von der Festplatte zu starten.</p>
<p>Applikationen aus dem Web 2.0-Bereich sind einfach ungemein praktisch:</p>
<ul>
<li>Sie laufen direkt im Browser, so dass keine extra Software installiert und gestartet werden muss.</li>
<li>Dank der Nutzung von Ajax verhalten sie sich wie Desktop-Applikationen.</li>
<li>Der Hersteller kann einfach und schnell Updates durchführen.</li>
<li>Lizenz- und Wartungskosten können niedrig gehalten werden.</li>
</ul>
<p>Dennoch haben Web-Applikationen einen <strong>entscheidenden</strong> Nachteil: Sobald die Netzverbindung nicht verfügbar ist, funktionieren sie nicht mehr.</p>
<p><!--more--></p>
<p>Ist man im Zug ohne Netzverbindung zu einem Treffen unterwegs und hat die Adresse vergessen, die man gestern per Mail erhalten hat, so ist man aufgeschmissen. Oder man bearbeitet gerade ein umfangreiches Dokument in einer Online-Applikation und plötzlich fällt die Netzverbindung aus &#8211; speichern kann man dann nicht mehr.</p>
<p>Dieses Problem haben auch die Hersteller erkannt. Das Offline-Web ist seit Beginn des Jahres ein heißes Thema &#8211; und inzwischen gibt es auch erste Lösungen. So bietet beispielsweise Zimbra mit <a href="http://www.zimbra.com/products/desktop.html" class="liexternal">Zimbra Desktop</a> seit Ende März eine Alpha-Version des E-Mail-Programmes an, welches auch Offline funktioniert. Und Adobe hat <a href="http://labs.adobe.com/technologies/apollo/" class="liexternal">Apollo</a> auf den Weg gebracht, eine plattformunabhängige Laufzeitumgebung für RIAs (Rich Internet Applications), die auch Offline-Funktionalität bietet.</p>
<p>Seit gestern ist eine weitere Lösung frei zugänglich: Der Suchmaschinengigant Google hat mit <a href="http://gears.google.com/" class="liexternal">Google Gears</a> eine Browsererweiterung zur Verfügung gestellt, die es ermöglicht Web-Applikationen offline-fähig zu gestalten.</p>
<p>Google Gears steht unter einer Open Source Lizenz (New BSD License) und läuft auf Windows, Linux und dem Mac. Unterstützt werden der Firefox ab Version 1.5 sowie der Internet Explorer ab Version 6.0.</p>
<p>Die Basis von Gears bilden drei JavaScript APIs:</p>
<ul>
<li>LocalServer</li>
<li>Database</li>
<li>WorkerPool</li>
</ul>
<p><em>LocalServer</em> speichert Applikationsinhalte wie HTML-Dateien, JavaScript, Bilder etc., cached diese und liefert sie lokal auch bei fehlender Netzwerk-Verbindung aus. Unterstützt werden HTTP- und HTTPS-Verbindungen.</p>
<p><em>Database </em>dient der Speicherung von Daten in einer lokalen relationalen Datenbank. Hier kommt die bekannte Open-Source Datenbank-Engine <a href="http://www.sqlite.org/" class="liexternal">SQLite</a> zum Einsatz, die es ermöglicht die Daten via SQL-Statement zu speichern und abzurufen.</p>
<p><em>WorkerPool </em>erlaubt die asynchrone Ausführung von JavaScript Funktionen und ermöglicht so das Ajax-typische verbesserte Antwortverhalten von Applikationen. Skripte, die im WorkerPool ausgeführt werden lösen keinen &#8220;unresponsive skript&#8221;-Error bei Browsern aus.</p>
<p>Die einzelnen Worker verhalten sich nicht wie Threads, sondern wie ein Bündel von Prozessen &#8211; untereinander tauschen sie keine Informationen über ihren jeweiligen Ausführungsstatus aus. Wird eine Variable in einem Worker geändert, so hat dies keinen Effekt auf einen anderen. Aus diesem Grund haben Worker auch keinen Zugriff auf das DOM. Allerdings haben Worker Zugriff zu allen eingebauten JavaScript-Funktionen und den Methoden von Google Gears.</p>
<p>Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten für Anwendungsentwickler Google Gears zu nutzen:</p>
<ul>
<li>Die eigene Web-Applikation kann eine Google-Gears Installation beim Anwender nutzen.</li>
<li>Ebenso kann aber auch die komplette API und Runtime Software in eine eigene Applikation eingebettet werden, die dem Nutzer zur Verfügung gestellt wird.</li>
</ul>
<div class="caption right"><img src='http://wikipedistik.de/wp-content/uploads/2007/05/googreadgears.png' alt='Google Reader Synchronisation' /><br />Google Reader Synchronisation</div>
<p>Google hat bereits eine erste &#8220;Real-World&#8221; Applikation offline-fähig gemacht: den <a href="http://www.google.com/reader/" class="liexternal">Google Reader</a>.</p>
<p>Dieser ermöglicht &#8211; eine Google Gears Installation vorausgesetzt &#8211; auf Knopfdruck eine Synchronisation der letzten 2000 Einträge. Danach kann man die Netzverbindung beenden und in Ruhe seine Feeds offline lesen.</p>
<p>Sehnsüchtig wird jetzt von vielen der Schritt erwartet Google Mail offline-fähig zu machen.  Damit wäre Google den Mitbewerbern aus dem Webmail-Bereich erst einmal einen großen Schritt voraus.</p>]]></description>
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		<title>Citizendium mit Anlaufschwierigkeiten</title>
		<link>http://wikipedistik.de/2007/01/23/citizendium-mit-anlaufschwierigkeiten/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Jan 2007 20:42:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Bartel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wikipedia-News]]></category>
		<category><![CDATA[Citizendium]]></category>
		<category><![CDATA[Enzyklopädie]]></category>
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		<category><![CDATA[GFDL]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Larry Sanger]]></category>
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		<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Im September letzten Jahres schrieb ich über <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Larry_Sanger" rel="nofollow" class="liwikipedia">Larry Sangers</a> Vision einer besseren freien Enzyklopädie: <a href="http://wikipedistik.de/2006/09/15/citizendium-wikipedia-20/" class="liinternal">Citizendium: Wikipedia 2.0?</a><br />
<!--nevermore--><br />
Bereits in den letzten Tagen rumorte es vor sich hin. So kündigte Sanger an doch <a href="http://blog.citizendium.org/2007/01/18/bye-bye-to-wikipedia-articles-hello-to-our-own-work/" class="liexternal">keinen Wikipedia-Fork</a> erstellen zu wollen.</p>
<p>Ursprünglich war geplant, die Inhalte der Wikipedia zu übernehmen und zu bearbeiten; sie sozusagen zu veredeln. Da das allerdings nicht sonderlich gut geklappt hat, wurden sämtliche noch nicht editierten Wikipedia-Inhalte wieder aus Citizendium rausgeworfen. Und seit heute abend hat das Citizens&#8217; Compendium dann auch seine Pforten geöffnet.</p>
<p>Dass die Webseite momentan aufgrund des großen Interesses nicht erreichbar ist, kann man Citizendium schlecht vorwerfen. Extreme Peaks &#8211; und momentan ist davon auszugehen, dass eine Vielzahl von Personen an der Seite interessiert sind &#8211; haben schon deutlich größere Seiten in die Knie gezwungen.</p>
<p>Was man Citizendium aber auf jeden Fall vorwerfen muss, ist die Nichteinhaltung der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/GFDL" rel="nofollow" class="liwikipedia"><acronym title="GNU Free Documentation License">GFDL</acronym></a>. Die Versionsgeschichten der übernommenen Texte aus der Wikipedia fehlen gänzlich &#8211; bei einigen Texten steht nicht einmal ein Hinweis, dass das Original aus der Wikipedia entnommen wurde. Sollte die restliche Qualitätssicherung &#8211; die ja gerade einer der Gründe für die Erstellung des Citizendiums ist &#8211; ähnlich aussehen, dann bin ich schwer enttäuscht.</p>]]></description>
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		<title>Serverumzug</title>
		<link>http://wikipedistik.de/2006/12/13/serverumzug/</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Dec 2006 05:27:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Bartel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[vollmar.net]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Gestern war Wikipedistik kurzfristig nicht erreichbar.<br />
<!--nevermore--><br />
Zusammen mit einigen anderen meiner Projekte ist das Blog kurzfristig auf einen größeren, besseren, schnelleren (und teureren *seufz*) Server umgezogen. Da dieser eine andere IP hat, musste ich den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Domain_Name_System" rel="nofollow" class="liwikipedia">DNS-Eintrag</a> anpassen. Direkt nach dem Umzug war der alte Server nicht mehr zugänglich.</p>
<p>Die Lebensdauer eines A-Records kann jedoch je nach verwendetem DNS-Server bis zu 24 Stunden betragen &#8211; nach dem Umzug haben also noch einige Server zur alten Adresse aufgelöst und landeten so im Nirwana. Inzwischen sollte Wikipedistik aber wieder von jedem Netizen erreichbar sein.</p>
<p>An dieser Stelle verweise ich gerne noch mal darauf, dass ich mit <a href="http://vollmar.net/" class="liexternal">vollmar.net</a> hochzufrieden bin (solange man halbwegs weiß, was man tut. Für Menschen, die sich gar nicht mit dem Thema auskennen dürfte der Hoster weniger geeignet sein.) Besonders beeindruckt mich immer der Einsatz von Nick Vollmar &#8211; der Mann scheint 24 Stunden am Tag zu arbeiten. Danke schön dafür.</p>]]></description>
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