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	<title>Wikipedistik &#187; Freie Inhalte</title>
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		<title>Knol: Greift Google Wikipedia an?</title>
		<link>http://wikipedistik.de/2007/12/14/knol-greift-google-wikipedia-an/</link>
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		<pubDate>Fri, 14 Dec 2007 11:53:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Bartel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Gestern hat <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Udi_Manber" rel="nofollow" class="liwikipedia">Udi Manber</a>, Vize-Chef der Entwicklungsabteilung bei Google, im <a href="http://googleblog.blogspot.com/2007/12/encouraging-people-to-contribute.html" class="liexternal">Google-Blog</a> ein neues Produkt vorgestellt: <strong>Knol</strong>.</p>
<blockquote><p>Earlier this week, we started inviting a selected group of people to try a new, free tool that we are calling &#8220;knol&#8221;, which stands for a unit of knowledge. Our goal is to encourage people who know a particular subject to write an authoritative article about it. The tool is still in development and this is just the first phase of testing. For now, using it is by invitation only. But we wanted to share with everyone the basic premises and goals behind this project.</p></blockquote>
<p>Knol verfolgt also, wie die <a href="http://de.wikipedia.org/" rel="nofollow" class="liwikipedia">Wikipedia</a>, das Ziel des Aufbaus einer Internet-Enzyklopädie. Während es auch andere Projekte gibt, die allerdings bisher &#8211; zumindest quantitativ &#8211; <a href="http://en.citizendium.org/" class="liexternal">wenig</a> <a href="http://www.wikiweise.de/" class="liexternal">erfolgreich</a> sind, ist bei einem Projekt aus dem Hause Google relativ sicher, dass eine große Masse an Menschen sich damit beschäftigen wird.</p>
<p>Ist Knol also als Wikipedia-Killer konzipiert? Will man die Suchergebnisse und die Autoren doch lieber auf der eigenen Plattform sammeln? Sollte Google doch böse sein?</p>
<p>Oder ist die Entwicklung aus Sicht der Wikipedianer eher positiv zu sehen: Hat Knol das Potential, weitere freie Inhalte zu schaffen (die ggf. auch in die Wikipedia integriert werden könnten)?</p>
<p><!--more-->Schauen wir uns die Unterschiede der beiden Projekte einmal etwas näher an:</p>
<h3>Sichtweise</h3>
<p>Einen der wichtigsten Unterschiede zwischen Wikipedia und Knol stellt die Sichtweise auf die Inhalte dar. Während Wikipedia &#8211; wie die klassischen Enzyklopädien &#8211; die Artikel in den Vordergrund stellt und die Autoren im Hintergrund bleiben, möchte Google die Autoren mehr in den Vordergrund rücken:</p>
<blockquote><p>The key idea behind the knol project is to highlight authors. Books have authors&#8217; names right on the cover, news articles have bylines, scientific articles always have authors &#8212; but somehow the web evolved without a strong standard to keep authors names highlighted. We believe that knowing who wrote what will significantly help users make better use of web content.</p></blockquote>
<p>Innerhalb der Wikipedia wird dies &#8211; unter anderem aus der Problematik der Selbstdarstellerei heraus &#8211; bewusst vermieden. Während mit einem Klick die Versionsgeschichte einen Überblick über die am jeweiligen Artikel beteiligten Autoren gibt und somit ein hohes Maß an Transparenz herrscht, ist für die Zielgruppe der Enzyklopädie-Nutzer vor allem eines interessant: der Inhalt der nachgeschlagenen Lemmata.</p>
<p>Google setzt hier mehr auf typische Web-2.0-Techniken: So werden Beiträge (Artikel, Reviews) mit Avatar-Bildchen versehen, die dafür sorgen, dass die Inhalte &#8220;persönlicher&#8221; werden. Ein Rating der Knol-Artikel ist ebenfalls vorgesehen.</p>
<div class="caption center"><img src='http://wikipedistik.de/wp-content/uploads/2007/12/knol-peer-review.gif' alt='Knol peer review' /><br />Peer Review, Wertung, Personalisierung</div>
<p>Der Textaufbau scheint sehr an Wikipedia-Artikel (bzw. &#8220;Common Sense&#8221;) angelehnt. Artikel starten mit einem hervorgehobenen ersten Absatz, der in aller Kürze eine Definition des Lemmas gibt. Nach einem Inhaltsverzeichnis, über das man Unterkapitel direkt anspringen kann, folgt der eigentliche Textkorpus. In diesem scheinen &#8211; zumindest im konkreten Beispiel &#8211; externe Links ebenfalls nicht erwünscht zu sein. So folgt dann unter dem eigentlichen Artikel ein Abschnitt, in dem externe Weblinks und weitere Referenzen gelistet werden. Und zum Schluss dann eine Liste der Belege, die via Fußnote in den Artikel eingebunden wurden.</p>
<p>Am Ende der Webseite kann der Leser den Artikel bewerten und &#8211; vielleicht vergleichbar zur Diskussionsseite in der Wikipedia &#8211; kommentieren.</p>
<h3>Neutralität durch kollaborative Texterstellung</h3>
<p>Mit der User-Zentrierung verfolgt Google das Ziel, durch Reputationseffekte qualitativ hochwertige Texte zu erhalten.</p>
<blockquote><p>We hope that knols will include the opinions and points of view of the authors who will put their reputation on the line.</p></blockquote>
<p>Dies führt jedoch zu einem Problem: Während es innerhalb der Wikipedia zu einem Lemma nur einen Artikel gibt, führt der Einzelautoren-Ansatz von Knol dazu, dass die Artikel sehr POV-lastig werden (POV = Point of View, Sicht des Autors). Artikelverbesserungen in einem Wiki kommen gerade häufig dadurch zustande, dass eine Vielzahl von Personen mit unterschiedlichen Sichtweisen kollaborativ an einem Text arbeitet. Einer der zugrundeliegenden unveränderlichen Grundsätze der Wikipedia ist der NPOV (neutral point of view) &#8211; der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Neutraler_Standpunkt" rel="nofollow" class="liwikipedia">neutrale Standpunkt</a>.</p>
<p>In der Praxis führt dies in der Wikipedia häufig zu Problemen: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Edit-War" rel="nofollow" class="liwikipedia">Edit-Wars</a> erzeugen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Wikistress" rel="nofollow" class="liwikipedia">Wikistress</a>, Artikel müssen gesperrt werden und Diskussionen können schon mal mehrere Monate andauern, in denen im jeweiligen Artikel keine Änderungen vorgenommen werden können. Auf lange Sicht hat dies jedoch häufig zu einer qualitativen Verbesserung der Artikel geführt.</p>
<p>Knol hat keinen kollaborativen Ansatz zur Texterstellung &#8211; man kann durch Reviews, Kommentare und Bewertungen versuchen auf den Autor des Artikels einzuwirken. Ob dieser sich davon allerdings beeinflussen lässt, ist unklar. Der Kritiker hat aber eine andere Möglichkeit: Er verfasst einen eigenen Artikel zum gleichen Thema.</p>
<p>Dies dürfte dazu führen, dass es &#8211; gerade bei umkämpften Themen &#8211; zu einer Flut von Artikeln zum gleichen Thema kommt, die unter der POV-Problematik leiden.</p>
<h3>Lizenzierung</h3>
<p>Geht man alleine nach dem Text aus dem Google-Blog, so klingt dieser&#8230;</p>
<blockquote><p>We do not want to build a walled garden of content; we want to disseminate it as widely as possible. Google will not ask for any exclusivity on any of this content and will make that content available to any other search engine.</p></blockquote>
<p>&#8230;etwas wieselig. Solche Formulierungen findet man eigentlich immer da, wo gerade <em>keine</em> freie Lizenz Anwendung findet.</p>
<p>Schaut man sich allerdings den veröffentlichten <a href="http://www.google.com/images/blogs/knol_lg.png" class="liexternal">Screenshot von Knol</a> an, so findet man am Ende der rechten Spalte einen Hinweis auf die Lizenzierung: Die Inhalte von Knol stehen augenscheinlich unter der <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/" class="liexternal">CC-BY-3.0-Lizenz</a> der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Creative Commons" rel="nofollow" class="liwikipedia">Creative Commons</a> (Namensnennung des Urhebers).</p>
<div class="caption center"><img src='http://wikipedistik.de/wp-content/uploads/2007/12/knol-license.png' alt='Knol license' /><br />Knol lizenziert unter CC-BY-3.0</div>
<p>Diese Lizenz entspricht dem <a href="http://freedomdefinition.org/" class="liexternal">Verständnis von Freiheit</a>, dass auch die Wikipedia hat. So können beispielsweise CC-BY-3.0 lizenzierte Bilder innerhalb der Wikipedia verwendet werden. Aufgrund der historischen Wahl der <acronym title="GNU Free Documentation License">GFDL</acronym> für die Textlizenzierung der Wikipedia ist die Übernahme von CC-BY-lizenzierten Texten allerdings <strong>nicht</strong> möglich.</p>
<p>Während von der <a href="http://wikimediafoundation.org/" class="liexternal">Wikimedia Foundation</a> und der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Free_Software_Foundation" rel="nofollow" class="liwikipedia">Free Software Foundation</a> daran gearbeitet wird, dass die <acronym title="GNU Free Documentation License">GFDL</acronym> und die CC-BY-SA-Lizenz (SA = Share Alike, sprich: Die Lizenz vererbt sich weiter) ineinander überführt werden können, wird dies für CC-BY-lizenzierte Inhalte auch in Zukunft nicht möglich sein.</p>
<p>Die Inkompatibilität der Lizenzen gilt natürlich auch anders herum. Sofern CC-BY-3.0 die einzige gültige Lizenz für textuelle Knol-Inhalte darstellen wird, dürfen keine Inhalte der Wikipedia in Knol-Beiträge übernommen werden.</p>
<div class="caption right"><img src='http://wikipedistik.de/wp-content/uploads/2007/12/cc-by-nc-nd.png' alt='CC-BY-NC-ND Logo' /></div>
<p>Zumindest Bilder können innerhalb von Knol wohl auch unter weitere Lizenzen gestellt werden &#8211; so enthält der Artikel im Screenshot ein Bild, welches unter CC-BY-NC-ND (NC = noncommercial, ND = no derivative works) steht. Dies wird die Weiternutzung der Inhalte außerhalb von Knol <a href="http://freedomdefined.org/Licenses/NC/De" class="liexternal">enorm behindern</a>.</p>
<p>Lustigerweise verdeutlicht Google das selbst recht deutlich: Knol beinhaltet laut Screenshot Google-Ads, so dass das Angebot zumindest nach deutschem Recht sicherlich nicht als nicht-kommerziell gelten kann. Die Benutzung des CC-BY-NC-ND-lizenzierten Fotos stellt somit einen Lizenzverstoß dar.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Schwierig. Um ehrlich zu sein, traue ich mir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht zu, eine Bewertung von Googles Aktivitäten vorzunehmen. Knol hat sicherlich mehr Potential als das gescheiterte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Google_Answers" rel="nofollow" class="liwikipedia">Google Answers</a>.</p>
<p>Als problematisch sehe ich die Möglichkeit an, eine Vielzahl verschiedener Artikel zu einem Lemma zu verfassen. Momentan kann ich nicht sehen, wie Knol hauptsächlich neutrale Texte generieren bzw. identifizieren will. Durch Nutzer-Ratings wird dies wohl eher nicht so ohne weiteres funktionieren.</p>
<p>Immerhin dürfte die Ankündigung von Knol der <a href="http://isbn.mathias-schindler.de/?p=25" class="liexternal">Maurer&#8217;schen Verschwörungstheorie</a> der Wikipedia-Google-Connection ein wenig den Wind aus den Segeln nehmen.</p>
<p>Knol ist momentan in einer frühen Testphase und nur einer geschlossenen Nutzergruppe zugänglich. Weitere Informationen oder Screenshots gibt es derzeit noch nicht.</p>]]></description>
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		<title>Elefantenträume und stabile Versionen</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Jul 2006 08:24:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Bartel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><a href="http://www.elephantsdream.org" class="liexternal">Elephants Dream</a> (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Elephants_Dream" rel="nofollow" class="liwikipedia">Wikipedia-Artikel</a>) ist ein sehenswerter computer-generierter Kurzfilm, der fast ausschließlich mit Freier Software erstellt wurde.</p>
<p>Das von einem internationalen Team umgesetzte zehnminütige Abenteuer zeigt die Geschichte von Emo und Proog, die in einer riesigen Maschine gefangen zu sein scheinen. Der Film (einschließlich der Produktionsdateien) steht unter der <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.5/" class="liexternal">CC-BY 2.5</a>-Lizenz und darf somit beliebig weiterverbreitet und auch verändert werden (solange auf die Urheber hingewiesen wird).</p>
<div class="caption center"><a href="http://wikipedistik.de/wp-content/uploads/2006/07/ed-screen.jpg" class="imagelink" title="Elephants Dream"><img id="image128" src="http://wikipedistik.de/wp-content/uploads/2006/07/ed-screen-small.jpg" alt="Elephants Dream" /></a><br />Emo und Proog auf ihrem Weg durch die Maschine.</div>
<p>Elephants Dreams kann zum einen in verschiedenen Formaten <a href="http://orange.blender.org/download" class="liexternal">auf der Webseite</a> heruntergeladen werden &#8211; zum anderen wird der Film auf DVD verkauft. Womit wir dann auch beim <a href="http://orange.blender.org/blog/an-embarrassing-mistake/" class="liexternal">eigentlichen Thema</a> wären&#8230;<br />
<!--more--><br />
Die DVD-Version enthält Untertitel in 34 verschiedenen Sprachen. Während der Arbeit am DVD-Menü wurde die Entscheidung getroffen, statt der englischen Namen (&#8221;Japanese&#8221;) die jeweiligen Bezeichnungen der Muttersprache (&#8221;日本語&#8221;) zu verwenden. In der Wikipedia haben wir uns bei den Interwiki-Links ebenfalls so entschieden: Wenn ein Artikel in einer anderen Sprachversion existiert und verlinkt ist, so wird in der Menüleiste am linken Bildschirm unten die jeweilige Sprachbezeichnung eingeblendet.</p>
<p>Dies war auch dem DVD-Ersteller bekannt und da er nicht 34 Sprachen spricht, stand er vor dem Problem, sich die jeweiligen Sprachbezeichner besorgen zu müssen. Die Idee in der Wikipedia nachzuschlagen, lag da nahe.</p>
<p>Wie in solchen Fällen üblich, kam <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Finagle%27s_law" rel="nofollow" class="liwikipedia">Finagle&#8217;s Law</a> (in Deutschland oftmals falsch als <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Murphys_Gesetz" rel="nofollow" class="liwikipedia">Murphy&#8217;s Law</a> angesehen) zum Zuge:</p>
<blockquote><p>Anything that can go wrong, will &#8211; at the worst possible moment.</p></blockquote>
<p>Kurz vor der Übernahme der Sprachbezeichner wurde der Artikel über die katalanische Sprache <a href="http://en.wikipedia.org/w/index.php?title=Catalan_language&#038;diff=47332936&#038;oldid=47312136" rel="nofollow" class="liwikipedia">vandaliert</a>. Die Sprache &#8220;català&#8221; wurde zu &#8220;Polaco&#8221;.</p>
<p>Zur Bedeutung:</p>
<blockquote><p>“Polaco” (”polish”) it’s a Spanish insult for Catalan people that shown the lack of undertanding that existed (and still exists) in Spain for the Catalan cuture. The word was created beacause some narrow minded Spanish taht were not Catalan, began to say that Catalan language sounded “like Polish”. This insult was common in the fascist dictatorship (1939-1976), may be because Poland was a socialist country and most of the defenders of the democracry were instulted as “reds”. Catalonia standed in the losing side of the Civil War, the side that defended the 2nd Spanish Republic (the democratic state).</p></blockquote>
<p>Dieser Vandalismus wurde knapp 12 Stunden später wieder <a href="http://en.wikipedia.org/w/index.php?title=Catalan_language&#038;diff=47399527&#038;oldid=47399218" rel="nofollow" class="liwikipedia">rückgängig</a> gemacht &#8211; aber da war es schon passiert. Aufgrund des Zeitdrucks wurde die vandalierte Version auf den DVD-Master übernommen.</p>
<p>Ergebnis: Auf jeder DVD steht nun &#8220;Polaco&#8221; im Sprachauswahl-Menü für die katalanische Sprache. Mit einer &#8220;stabilen&#8221; Artikelversion wäre dies wohl nicht passiert.</p>]]></description>
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		<title>Die Definition freier Inhalte</title>
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		<pubDate>Mon, 01 May 2006 17:53:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Bartel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wikipedia-News]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Was sind <em>freie Inhalte</em>?<br />
Was ist <em>free content</em>?<br />
Was versteht man unter <em>free expression</em>?</p>
<p>Erik Möller weist in seinem Posting &#8220;<a href="http://thread.gmane.org/gmane.science.linguistics.wikipedia.misc/27147/focus=27147" class="liexternal">RfC: A Free Content and Expression Definition</a>&#8221; auf mehreren themenbezogenen Mailinglisten auf die Problematik der Abgrenzung dieser Begriffe hin.</p>
<blockquote><p>For years, we have been using the term &#8220;free content&#8221; to refer to our projects. However, what exactly is free content? Does it include the right to make commercial use? Does it allow derivative works?</p></blockquote>
<p>Erik fordert dazu auf, eine klare Definition auszuarbeiten. Unter Mithilfe von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Stallman" rel="nofollow" class="liwikipedia">Richard Stallman</a> ( dem Gründer des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/GNU-Projekt" rel="nofollow" class="liwikipedia">GNU-Projektes</a> und Präsidenten der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Free_Software_Foundation" rel="nofollow" class="liwikipedia">Free Software Foundation</a>) und Lawrence Lessig (der die Free Culture-Bewegung mit ins Leben gerufen und die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Creative_Commons" rel="nofollow" class="liwikipedia">Creative Commons-Initiative</a> gestartet hat) und einer Vielzahl weiterer Helfer hat Erik einen ersten Entwurf einer solchen Definition online gestellt.<br />
<!--more--><br />
An Lizenzen, die unter die vorgeschlagene &#8220;<a href="http://freecontentdefinition.org/Definition" class="liexternal">Free Content and Expression Definition</a>&#8221; fallen, werden folgende unveränderliche Ansprüche gestellt:</p>
<ul>
<li>the freedom to study the work and to apply knowledge acquired from it</li>
<li>the freedom to redistribute copies, in whole or in part, of the information or expression</li>
<li>the freedom to make improvements or other changes, and to release</li>
</ul>
<p>In einer offenen Bearbeitungsphase kann jeder an der &#8220;<a href="http://freecontentdefinition.org/Definition/Unstable" class="liexternal">unstable revision</a>&#8221; der Definition durch direkte Änderungen oder Beteiligung an der Diskussion an der Definition mitarbeiten. Vier Moderatoren entscheiden ob in einer Frage ein ausreichender Konsens erreicht wurde, um die entsprechende Änderung in die finale Version der Definition aufzunehmen. Diese Moderatoren sind</p>
<ul>
<li><em>Benjamin Mako Hill</em> (co-initiator of the definition and a prolific figure in the free software community)</li>
<li><em>Angela Beesley</em> (elected trustees of the Wikimedia Foundation, and also the Vice President of Community Relations at Wikia, Inc.)</li>
<li><em>Mia Garlick</em> (General Counsel at Creative Commons, and an expert on IP law)</li>
<li><em>Erik Möller</em> (Initiator dieser Definition, Initiator der Wikimedia Commons, Buch-Autor)
</ul>
<blockquote><p>None of them is acting here in an official capacity related to their affiliations. Please treat their comments as personal opinion unless otherwise noted. See <a href="http://freecontentdefinition.org/Authoring_process" class="liexternal">Authoring process</a> for details on the authoring process and <a href="http://freecontentdefinition.org/Moderators" class="liexternal">Moderators</a> for more about moderation.</p></blockquote>
<p>Da weder in der Ankündigung noch im ersten Entwurf irgendwo der Begriff <em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Open_Access" rel="nofollow" class="liwikipedia">Open Access</a></em> auftaucht, wäre eine Beteiligung von Personen, die in diesem Umfeld tätig sind, sicherlich hilfreich.</p>
<p>Gleichzeitig ins Leben gerufen wurde ein <a href="http://freecontentdefinition.org/Logo_contest" class="liexternal">Logo-Contest</a>, an dem sich jeder Interessierte beteiligen kann. Gesucht werden sowohl ein &#8220;<em>Free Content</em>&#8220;-, als auch ein &#8220;<em>Free Expression</em>&#8220;-Logo.</p>
<p>Die offizielle Ankündigung der &#8220;Free Content and Expression Definition&#8221; findet sich <a href="http://freecontentdefinition.org/Announcement" class="liexternal">hier</a>.</p>]]></description>
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