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	<title>Wikipedistik &#187; Brockhaus</title>
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		<title>Das Wikipedia-Lexikon in einem Band</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Apr 2008 09:34:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Bartel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img src="http://wikipedistik.de/wp-content/uploads/2008/04/print.png" alt="WP goes print" title="WP goes print" width="200" height="153" class="alignright size-full wp-image-343" /><br />
Am 26. Januar 2006 schrieb ich den Beitrag <a href="http://wikipedistik.de/2006/01/26/die-gedruckte-wikipedia-kommt/" class="liinternal">Die gedruckte Wikipedia kommt!</a> über die Pläne der Zenodot Verlagsgesellschaft, die Wikipedia in 100 Bänden zu drucken.</p>
<p>Diese Projekt wurde allerdings für unbestimmte Zeit <a href="http://wikipedistik.de/2006/03/23/wikipedia-wird-vorerst-nicht-gedruckt/" class="liinternal">auf Eis gelegt</a>, da das Interesse an diesem Projekt nicht ausreichte.</p>
<p>Etwas weniger ambitioniert, dafür aber sichere Sache, ist das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Einb%C3%A4nder" rel="nofollow" class="liwikipedia">Wikipedia-Lexikon in einem Band</a>. Das einbändige Print-Nachschlagewerk des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wissen_Media_Verlag" rel="nofollow" class="liwikipedia">Bertelsmann Lexikon Institut</a> ist ab September 2008 zum Preis von 19,95 Euro im Buchhandel erhältlich.</p>
<p><!--more-->Dafür erhält man 1.000 Seiten mit den 50.000 am häufigsten genutzten Lemmata der Wikipedia, die anhand der Seitenzugriffe der deutschsprachigen Wikipedia bestimmt wurden. Die entsprechenden Daten stammen aus einer Auswertung der <a href="http://dammit.lt/wikistats/" class="liexternal">Statistiken von Domas Mituzas</a>, die uns bereits den lang ersehnten <a href="http://achim-raschka.net/blog/?p=8" class="liexternal">Artikel-Zähler</a> beschert haben. Etwas genauer wird die Auswahl von Mathias <a href="http://lists.wikimedia.org/pipermail/wikide-l/2008-April/020505.html" class="liexternal">in der Mailingliste</a> der deutschsprachigen Wikipedia erklärt.</p>
<p>Die Planungen an diesem Werk gehen übrigens bis in das Jahr 2004 zurück. Wenige Monate nach Gründung des <a href="http://wikimedia.de/" class="liexternal">Wikimedia Deutschland e.V.</a> legte Mathias, dem das Projekt als Freund bedruckter toter Bäume sehr am Herzen liegt, eine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Mathias_Schindler/concise" rel="nofollow" class="liwikipedia">entsprechende Seite</a> in der Wikipedia an.</p>
<p>Die Umsetzung dieser Idee ist lange fällig und aus verschiedenen Gründen zu begrüßen.</p>
<ul>
<li>Ziel der Wikipedia ist die Verbreitung von Wissen &#8211; mit Hilfe einer Print-Version wird eine neue Zielgruppe angesprochen.</li>
<li>Die Inhalte des Einbänders bestehen jeweils aus den Einleitungsabsätzen der ausgewählten Lemmata, die &#8211; sofern nötig &#8211; entsprechend überarbeitet wurden. Diese Überarbeitungen fließen in die Wikipedia zurück.</li>
<li>Die Wikimedia Foundation erhält einen Euro pro verkauftem Exemplar.</li>
<li>&#8230;und auch wenn es einige wenige Personen innerhalb der Wikipedia nicht wahrhaben möchten, ist es ein Image-Gewinn für die Wikipedia.</li>
</ul>
<p>Im Vergleich zu Brockhaus, die sich <a href="http://wikipedistik.de/2008/02/12/brockhaus-das-ende-einer-aera/" class="liinternal">aus dem Print-Bereich zurückziehen</a> wollten (sich allerdings inzwischen wieder <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,544722,00.html" class="liexternal">anders geäußert</a> haben), scheinen die Erfahrungen bei Bertelsmann anders gelagert zu sein.</p>
<p>Verlagsleiterin Dr. Beate Varnhorn meint dazu:</p>
<blockquote><p>Also, im Gegensatz zu Brockhaus bewerten wir den Markt für Print-Lexika weiterhin positiv. Wir verzeichnen konstant gute Verkaufszahlen, vor allem im Bereich der ein- bis dreibändigen Lexika und können auch nur beobachten, dass das Angebot an diesen Lexika in den letzten Jahren tatsächlich gestiegen ist. Das zeigt, denke ich doch deutlich, dass beide Lexikon-Formen ihre Berechtigung haben. Online-Lexika ebenso wie Offline-Lexika, die klassischen Lexika ebenso wie die user-generierten Lexika.</p></blockquote>]]></description>
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		<title>10 Millionen Artikel in der Wikipedia</title>
		<link>http://wikipedistik.de/2008/03/29/10-millionen-artikel-in-der-wikipedia/</link>
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		<pubDate>Sat, 29 Mar 2008 04:25:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Bartel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<div class="caption right"><img src='http://wikipedistik.de/wp-content/uploads/2008/03/150px-nicholas_hilliard_021.jpg' alt='Nicholas Hilliard' /></div>
<p>Wenn ich schon gerade über <a href="http://wikipedistik.de/2008/03/28/eindrucksvoller-quantitaetsvergleich/" class="liinternal">Quantität</a> blogge&#8230;<br />
<!--nevermore--><br />
Die Wikipedia feiert ihren <strong>10-millionsten Artikel</strong>.</p>
<p>Wie jeder weiß, der sich auch nur kurz mit den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Meilensteine" rel="nofollow" class="liwikipedia">Meilensteinen</a> in der deutschsprachigen Wikipedia beschäftigt hat, ist es aufgrund unterschiedlicher Zählweisen und anderer Probleme nicht wirklich möglich, einen genauen Kandidaten zu identifizieren.</p>
<p>Da das allerdings Aussenseitern schwierig zu erklären ist, einigt man sich schließlich doch immer auf einen &#8220;möglichst passenden&#8221; Meilenstein-Artikel :-).</p>
<p>Im aktuellen Fall ist dies der Eintrag über <a href="http://hu.wikipedia.org/wiki/Nicholas_Hilliard" rel="nofollow" class="liwikipedia">Nicholas Hilliard</a>, einen Künstler aus dem 16. Jahrhundert, in der ungarischen Wikipedia.</p>
<p>Jimbo wird dazu wie folgt zitiert:</p>
<blockquote><p>Jimmy Wales, founder of Wikipedia and the Wikimedia Foundation remarked on the occasion of this milestone, &#8220;It&#8217;s incredible to think that we&#8217;ve grown from one Wikipedia in English to over 250 language Wikipedias. Ten million articles is something we could never have imagined happening so fast when we embarked on Wikipedia in 2001. This is a testament to the incredible dedication of our volunteers around the world.&#8221;</p></blockquote>
<p>Interessanterweise erwähnt und verlinkt die <a href="http://wikimediafoundation.org/wiki/Press_releases/10M_articles" class="liexternal">Pressemitteilung der <acronym title="Wikimedia Foundation">WMF</acronym></a> auch den <a href="http://wikipedistik.de/2007/12/05/stern-titelthema-wie-gut-ist-wikipedia/" class="liinternal">Brockhaus-Wikipedia-Vergleichstest des Sterns</a>.</p>
<p>Insgesamt existiert die Wikipedia in mehr als 250 Sprachen. Eine <a href="http://meta.wikimedia.org/wiki/List_of_Wikipedias" class="liexternal">ausführliche Liste</a> mit Größenübersicht der einzelnen Sprachversionen findet sich auf Meta.</p>]]></description>
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		<title>Eindrucksvoller Quantitätsvergleich</title>
		<link>http://wikipedistik.de/2008/03/28/eindrucksvoller-quantitaetsvergleich/</link>
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		<pubDate>Fri, 28 Mar 2008 14:08:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Bartel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<div class="caption right"><img src='http://wikipedistik.de/wp-content/uploads/2008/03/nytlogo153x23.gif' alt='The New York Times - Logo' /></div>
<p>Die New York Times hat bereits am 16. März den Artikel <em><a href="http://www.nytimes.com/2008/03/16/weekinreview/16ncohen.html?_r=2&#038;adxnnl=1&#038;oref=slogin&#038;ref=weekinreview&#038;pagewanted=all&#038;adxnnlx=1205640433-spVOELtlB1Ydq6yCwJkz0Q&#038;oref=slogin" class="liexternal">Start Writing the Eulogies for Print Encyclopedias</a></em> von Noam Cohen veröffentlicht.<br />
<!--nevermore--><br />
Cohen greift die Entwicklung auf, dass mehrere klassische Enzyklopädien wie die Encyclopædia Britannica oder der Brockhaus ihre Printausgaben eingestellt haben und ihre Inhalte online verfügbar machen (siehe auch <em><a href="http://wikipedistik.de/2008/02/12/brockhaus-das-ende-einer-aera/" class="liinternal">Brockhaus: Das Ende einer Ära</a></em>).</p>
<p>Obwohl der Artikel selbst nicht tiefer auf die quantitativen Unterschiede einzelner Enzyklopädien eingeht, ist er mit einer recht eindrucksvollen Grafik illustriert:</p>
<div class="center"><img src='http://wikipedistik.de/wp-content/uploads/2008/03/0316-web-cohen.jpg' alt='Quantitativer Vergleich von Enzyklopädien' /></div>
<p>Der Artikel schließt mit einem schönen Zitat von <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Jorge_Aguilar-Cauz" rel="nofollow" class="liwikipedia">Jorge Aguilar Cauz</a> (Encyclopædia Britannica) über das <em>&#8220;Feeling&#8221;</em> eines gedruckten Werkes:</p>
<blockquote><p>Mr. Aguilar-Cauz of Britannica is counting on that sort of nostalgic allure to keep at least some encyclopedias on bookshelves and not just hard drives. He envisioned the print volumes living on as a niche, luxury item, with high-quality paper and glossy photographs — similar to the way some audiophiles still swear by vinyl LPs and turntables. “What you need people to understand,” he said, “is that it is a luxury experience. You want to be able to produce a lot of joy, a paper joy.”</p></blockquote>
<p><small>(via <a href="http://www.innovationsinnewspapers.com/index.php/2008/03/26/wikipedia-versus-the-traditional-enciclopedias/" class="liexternal">WHAT’S NEXT: INNOVATIONS IN NEWSPAPERS</a>)</small></p>]]></description>
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		<title>Brockhaus: Das Ende einer Ära</title>
		<link>http://wikipedistik.de/2008/02/12/brockhaus-das-ende-einer-aera/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Feb 2008 09:11:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Bartel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<div class="caption right"><img src='http://wikipedistik.de/wp-content/uploads/2008/02/enzyklopaedie-small.png' alt='Enzyklopädie' /></div>
<p> <em>&#8220;Ab jetzt findet alles online statt.&#8221;</em><br />
<!--nevermore--><br />
Gestern auf dem 13. <a href="http://webmontag.de/doku.php?id=koeln" class="liexternal">Kölner Webmontag</a>  habe ich von <a href="http://kleinz.net/" class="liexternal">Torsten Kleinz</a> die Nachricht erfahren: Brockhaus zieht sich aus dem Print-Bereich zurück und stellt die kompletten Inhalte ab dem 15. April kostenlos ins Netz.</p>
<p>1809 erschien die 1. Auflage des Konversationslexikons in 8 Bänden &#8220;Conversations-Lexicon oder kurzgefaßtes Handwörterbuch für die in der gesellschaftlichen Unterhaltung aus den Wissenschaften und Künsten vorkommenden Gegenstände&#8221;, dass den Grundstein für die enzyklopädische Verlagstätigkeit von BIFAB legt.</p>
<p>2005 bis 2006 &#8211; fast 200 Jahre später &#8211; erschien die 21. Brockhaus Enzyklopädie in 30 Bänden, die wohl keinen gedruckten Nachfolger mehr erhalten wird.</p>
<p><a href="http://www.bifab.de/" class="liexternal">BIFAB</a> kündigte gestern an, dass die 21. Auflage der Brockhaus-Enzyklopädie voraussichtlich auch die letzte war. Aufgrund von Verlusten im Jahr 2007 in der Größenordnung von mehreren Millionen Euro sollen auch etwa 50 Stellen abgebaut werden. Momentan werden rund 450 Mitarbeiter beschäftigt.</p>
<p>Während von Seiten Brockhaus der Name Wikipedia nicht genannt wird, so fällt doch auf, dass Klaus Holoch hervorhebt, dass das (zukünftige) Onlineangebot <em>&#8220;genaue, relevante, geprüfte und nicht manipulierte Informationen&#8221;</em> bieten soll.</p>
<p>Als Geschäftsmodell setzt die BIFAB-Vorstandsfrau Marion Winkenbach auf <em>&#8220;Werbevermarktung im Zusammenspiel mit vielen Content-Partnern und einem exklusiven Medienpartner&#8221;</em>.</p>
<p><small>Link: <a href="http://www.boersenblatt.net/180276/" class="liexternal">Börsenblatt-Interview mit Marion Winkenbach und Sigrun Albert</a></small></p>
<p><small>PS: Es überrascht mich, dass <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2008/02/12/brockhaus-goes-online/" class="liexternal">Robert</a> und mehrere andere Blogs zwar das Onlinestellen der Inhalte kommentieren, nicht aber die Einstellung der gedruckten Enzyklopädie, was ich persönlich für die interessantere Nachricht halte. Das <a href="http://www.literaturcafe.de/wikipedia-zerstoert-den-gedruckten-brockhaus/" class="liexternal">Literatur-Café</a> sorgt hingegen für schlechtes Gewissen bei arbeitsplatz-zerstörenden Wikipedianern.</small><br />
<img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/64632ca1045d25506085c95c568ad0" width="1" height="1" alt=""/></p>]]></description>
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		<title>Stern-Titelthema: Wie gut ist Wikipedia?</title>
		<link>http://wikipedistik.de/2007/12/05/stern-titelthema-wie-gut-ist-wikipedia/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 Dec 2007 10:46:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Bartel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<div class="caption right"><img src='http://wikipedistik.de/wp-content/uploads/2007/12/stern-wikipedia-klein.jpg' alt='Stern-Titel Wikipedia' /><br />Stern-Cover</div>
<p>Die morgige Ausgabe des <a href="http://www.stern.de/" class="liexternal">Sterns</a> beschäftigt sich mit der <a href="http://de.wikipedia.org/" rel="nofollow" class="liwikipedia">Wikipedia</a> als Titelthema. So ziert auch der <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/Image:Wikipedia-logo.png" class="liexternal">Puzzleball</a> das Cover des aktuellen Heftes.</p>
<p>Auf 13 Seiten (inkl. Bilder) beschäftigen sich die Autoren Horst Güntheroth und Ulf Schönert mit der Frage: <em>&#8220;Wie gut ist Wikipedia?&#8221;</em>. Neben einem Einblick in die Wikipedia und Porträts bekannter Wikipedianer, die durch den Fotografen Edgar Rodtmann in Szene gesetzt werden, stellt den wichtigsten Bestandteil ein Test von 50 Artikeln der deutschsprachigen Wikipedia dar.</p>
<p>Der Test wurde von einem unabhängigen Recherche-Institut &#8211; dem &#8220;<a href="http://www.wind-gmbh.com/" class="liexternal">Wissenschaftlichen Informationsdienst Köln</a>&#8221; &#8211; durchgeführt. Und damit es etwas spannender wird, hat man die Einträge in der Wikipedia gegen die entsprechenden 50 Artikel aus dem <a href="http://www.brockhaus-suche.de/werke/werk_info.php?shortname=b15" class="liexternal">kostenpflichtigen Onlineangebot</a> des 15-bändigen Brockhaus, welcher laut <a href="http://www.bifab.de/" class="liexternal">BIFAB</a> permanent aktualisiert wird, antreten lassen.</p>
<p><!--more-->Die ausgewählten Artikel aus den Bereichen <em>Politik, Wirtschaft, Sport, Wissenschaft, Kultur, Unterhaltung, Erdkunde, Medizin, Geschichte</em> und <em>Religion</em> wurden anhand von <strike>fünf</strike> vier Kriterien bewertet. So wurde jeweils für <em>Richtigkeit</em> (40&nbsp;%), <em>Vollständigkeit</em> (30&nbsp;%), <em>Aktualität</em> (20&nbsp;%) und <em>Verständlichkeit</em> (10&nbsp;%) eine Schulnote vergeben. Diese bildeten zusammen pro Artikel eine Gesamtnote. <small>(Die Gewichtung ist jeweils in den Klammern angegeben.)</small></p>
<p>Bei 43 der Stichworte schnitt Wikipedia besser ab, als die vergleichbaren Artikel aus dem Brockhaus. Bei 6 Artikeln lag der Brockhaus vorn und einmal gab es die gleiche Note.</p>
<p>Als Durschnittsnote über alle Bereiche errechnet sich damit für Wikipedia eine <strong>1,7</strong>. Dies liegt um eine ganze Schulnote höher, als die der Brockhaus-Artikel, die im Schnitt nur eine <strong>2,7</strong> erzielten.</p>
<p>Ulf Schönert fasst das wie folgt zusammen:</p>
<blockquote><p>
Das Ergebnis war ganz eindeutig, dass Wikipedia sehr gut abgeschnitten hat. Sehr gut kann man auch in Schulnoten ausdrücken &#8211; das ist eine 1,7 geworden. Es ist eine komplette Schulnote besser als Brockhaus, den wir zum Vergleich hinzugezogen haben.<br />
Und das hat uns sehr überrascht, dass das kostenlose Angebot, das ja nun von Laien erstellt wird, dem kostenpflichtigen Angebot, das von einer professionellen Redaktion gemacht wird, deutlich überlegen ist.
</p></blockquote>
<p>Gerade im Bereich Politik und Religion waren die Wikipedia-Artikel nach seiner Aussage <em>&#8220;sehr, sehr gut&#8221;</em>. Das bei der Wikipedia durch die Tester am häufigsten kritisierte Kriterium stellte die Verständlichkeit der Artikel dar. Hier liegt noch etwas Arbeit vor uns&#8230; :-)</p>
<p>Analog zu <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Wikipedistik/Vergleiche" rel="nofollow" class="liwikipedia">anderen Vergleichstests</a> wurde in der Wikipedia <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Wikipedistik/Vergleiche/Stern_2007" rel="nofollow" class="liwikipedia">eine Seite</a> erstellt, um anhand der Untersuchungsergebnisse die entsprechenden Artikel weiter zu verbessern und Kritikpunkte auszuräumen. Um Mithilfe wird wie immer gebeten.</p>
<p>Warten wir einmal ab, wie lange es auf sich warten lässt, bis die Ergebnisse (ob berechtigt oder nicht) <a href="http://wikipedistik.de/2006/03/22/encyclopedia-britannica-nimmt-nature-unter-beschuss/" class="liinternal">angegriffen werden</a> :-).</p>
<p>PS: Abgerundet wird der Artikel noch durch ein <a href="http://www.stern.de/computer-technik/internet/604290.html" class="liexternal">Interview mit Jimbo</a> &#8211; und interessant: kurzen Promi-Einschätzungen der Wikipedia-Artikel zu ihrem jeweiligen Fachgebiet durch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Ertl_(Physiker)" rel="nofollow" class="liwikipedia">Gerhard Ertl</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Margot_Käßmann" rel="nofollow" class="liwikipedia">Margot Käßmann</a>,  <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ranga_Yogeshwar" rel="nofollow" class="liwikipedia">Ranga Yogeshwar</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Frank_Schätzing" rel="nofollow" class="liwikipedia">Frank Schätzing</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sarah_Wiener" rel="nofollow" class="liwikipedia">Sarah Wiener</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rolf_Seelmann-Eggebert" rel="nofollow" class="liwikipedia">Rolf Seelmann-Eggebert</a>.</p>
<p>PPS: Eine interessante Lektüre, für die ich morgen trotz Krankheit zum Kiosk pilgern werde.</p>]]></description>
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		<title>Brockhaus goes Googlepedia</title>
		<link>http://wikipedistik.de/2007/07/12/brockhaus-goes-googlepedia/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Jul 2007 16:11:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Bartel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Der Brockhaus zieht nach: <a href="http://lexiscout.de/" class="liexternal">LexiScout</a> greift die Idee von <a href="http://wikipedistik.de/2006/06/13/googlepedia/" class="liinternal">Googlepedia</a> auf.<br />
<!--nevermore--><br />
Die Suchmaschinenerweiterung LexiScout funktioniert bisher nur unter Windows und fügt der Google-Ergebnisausgabe  Suchergebnisse aus verschiedenen Quellen hinzu. Zusätzlich durchsucht wird beispielsweise <a href="http://xipolis.net/" class="liexternal">xipolis.net</a> und auch lokal installierte Nachschlagewerke von Brockhaus und Duden (z. B. der Brockhaus multimedial, die Brockhaus Enzyklopädie digital oder die Office-Bibliothek).</p>
<p>Die zusätzlichen Suchergebnisse sind via Reiter im Bereich der Adwords-Anzeige zu finden. Ob Google das so toll findet, dass ein kommerzielles Programm diese ausblenden kann, weiß ich ja noch nicht so recht.</p>
<div class="caption center"><img src='http://wikipedistik.de/wp-content/uploads/2007/07/ls-in-ie.jpg' alt='LexiScout' /><br />Bildquelle: <a href="http://lexiscout.de/hilfe/index.html" class="liexternal">LexiScout <acronym title="Frequently Asked Questions">FAQ</acronym></a></div>
<p>Aber es kommt noch besser: Bei der Suche auf den Brockhaus-Servern wird vom Programm eine Nummer übertragen, die den Nutzer eindeutig identifiziert. Bernd Kreissig (Geschäftsführer von Brockhaus) erklärt, dass LexiScout <strong>zum gegenwärtigen Zeitpunkt</strong> diese nicht auswerte. Bleibt die Frage, wozu sie dann eingeführt wurde.</p>
<p>Warum das Programm, das sich momentan allerdings noch im Betatest befindet, 15 MB und ein installiertes Java benötigt, bleibt ein Geheimnis von Brockhaus.  Schön ist auch der Hinweis in der Hilfe bzgl. der gleichzeitigen Nutzung von Googlepedia und LexiScout:</p>
<blockquote><p>&#8220;Wir empfehlen deshalb, Googlepedia zu deaktivieren, wenn Sie LexiScout verwenden möchten.&#8221;</p></blockquote>
<p><small>(via <a href="http://isbn.mathias-schindler.de/?p=18" class="liexternal">Mathias</a>)</small></p>]]></description>
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		<title>Wikipedia und das Informationsmonopol</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Apr 2006 21:18:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Bartel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kleinkram]]></category>
		<category><![CDATA[Wikipedia-News]]></category>
		<category><![CDATA[Bernd Kreissig]]></category>
		<category><![CDATA[Brockhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Informationsmonopol]]></category>
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		<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Bernd Kreissig ist Geschäftsführer des Neue-Medien-Ablegers von Brockhaus und Duden und hat auf dem <a href="http://www.bpb.de/veranstaltungen/2ZS3YJ,0,0,10_Bundeskongress_f%FCr_Politische_Bildung.html" class="liexternal">10. Bundeskongress</a> der Bundeszentrale für Politische Bildung <a href="http://www.bpb.de/files/MSQ6YY.pdf" class="lipdf">13 Thesen</a> zum Thema &#8220;Die Grenzen freier Inhalte&#8221; veröffentlich bzw. vorgestellt.<br />
<!--more--><br />
Die zweite These lautet</p>
<blockquote><p>2.) Freie Inhalte sind angetreten mit dem Anspruch, vermeintliche Informationsmonopole aufzubrechen, z. B. die Wikipedia mit dem Anspruch, ein enzyklopädisches Informationsmonopol klassischer Lexikonverlage. Faktisch hat jedoch die Wikipedia (in Verbindung mit ihrer Google-Dominanz) ein wesentlich weitergehendes Monopol, als es ein klassischer Lexikonverlag je hatte.</p></blockquote>
<p>Mathias Schindler beschäftigt sich auf <a href="http://www.netzpolitik.org/2006/lack-of-choice-lack-of-innovation/" class="liexternal">netzpolitik.org</a> ausführlich mit dieser These.</p>]]></description>
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