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	<title>Wikipedistik &#187; Offtopic</title>
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	<description>Nutzung von Wikis als Wissensmanagement unterstützende Systeme in Unternehmen</description>
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		<title>Abnehmen für Nerds</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Jun 2011 12:22:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Bartel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Offtopic]]></category>
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		<description><![CDATA[<div class="caption right"><img src='http://wikipedistik.de/wp-content/uploads/2011/06/dicker-mann-waage.png' alt='Mann mit Waage' /></div>
<p> Ich habe beschlossen dieses Jahr <strong>20 Kilo</strong> abzunehmen.</p>
<p>Nun besteht das Problem leider darin, dass die <em>Beschlussfassung </em>deutlich einfacher ist, als die eigentliche <em>Umsetzung</em>.</p>
<p>Dieser Beitrag soll eine kleine Übersicht geben, was mir beim Abnehmen hilft und was mich motiviert. Das ist natürlich immer streng subjektiv zu sehen, aber vielleicht funkt ja der ein oder andere auf einer ähnlichen Wellenlänge und kann einen Nutzen aus dem Beitrag ziehen&#8230;</p>
<p><!--more--><br />
<strong>Vorgeschichte und Auslöser</strong><br />
Nachdem ich seit langer Zeit keine Waage mehr besessen und benutzt habe (Mein letztes recht teures Exemplar hatte leider aufgrund meiner Ex-Freundin das Zeitliche gesegnet. Das externe Display ist ihr heruntergefallen.), habe ich den Fehler gemacht und bin vor etwas mehr als einem Monat bei einem Besuch bei meinen Eltern dort auf deren Waage gestiegen&#8230;</p>
<p>&#8230;und habe mich danach fast neben dieselbe gesetzt. <strong>100 Kilo!</strong></p>
<p>Mir war durchaus bewusst, dass ich in den letzten <s>Monaten</s> Jahren zugenommen habe, aber das hatte ich dann doch nicht erwartet. Wenn ich mich nicht selbst beschummle, meine ich vor 1-2 Jahren und eine ganze Zeit davor immer so um die 85 Kilo gewogen zu haben und war damit auch ganz zufrieden.</p>
<p>Die 100 Kilo gehen jedenfalls gar nicht, sind nicht gesund und irgendwas musste dementsprechend passieren. Aber fangen wir vorne an&#8230;</p>
<p><strong>Ausgangssituation</strong><br />
Jetzt würde ich die Schuld gerne auf meinen letztjährigen mehrmonatigen Aufenthalt in San Francisco schieben (Ihr wisst schon&#8230; die Amerikaner und ihr Essverhalten) &#8211; aber das Schlimme ist, dass ich eigentlich erst <em>nach </em> meinem USA-Aufenthalt kräftig zugelegt habe. Dazu hat sicherlich das Single-Leben mit der ungesunden <em>&#8220;Warum kochen, wenn der Pizza-Mann nur einen Anruf weit weg ist&#8221;</em>-Haltung stark beigetragen.</p>
<p>Überhaupt ist das keine sonderlich gute oder gesunde Kombination: Ich arbeite im Home Office und habe in Köln alles direkt um mich herum. Mein Weg zur Arbeit beträgt ungefähr drei Meter&#8230;</p>
<p>Auch wenn ich früher nicht zu dick war, war ich noch nie sonderlich sportlich. Bewusst habe ich seit gut 15 Jahren keinen Sport getrieben. Ich habe mal ein paar Monate Kiesertraining gemacht um meinen Rücken zu stärken, habe das dann aber aus Zeitgründen (das Diplom stand an) wieder abgebrochen.</p>
<p>In den Jahren, in denen ich in Hürtgenwald gewohnt habe, habe ich immer mal wieder versucht mit dem Joggen anzufangen &#8211; leider musste ich das immer nach ein paar Mal wieder abbrechen, da ich Probleme und Schmerzen im linken Knie davon bekam.</p>
<p>Wieviel sollte man denn aber jetzt eigentlich so ungefähr wiegen?<br />
Einen guten Ansatz um das herauszufinden bietet der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Body-Mass-Index" rel="nofollow" class="liwikipedia">Body-Mass-Index</a>.</p>
<p>Der behauptet mit meinen Daten gefüttert, dass bei 81 Kilo bei mir die Grenze zwischen Normalgewicht und Übergewicht überschritten wird. Also boten sich die 80kg als Ziel gut an. Und 20 Kilo abnehmen klingt schon nach recht viel Holz&#8230;</p>
<p><strong>Zielerreichung</strong><br />
Was muss passieren, damit ich bis Ende des Jahres oder früher bei den 80 Kilo ankomme &#8211; und diese dann auch entsprechend halte?</p>
<p>Naja, das ist relativ einfach. Ich muss zunächst einfach im Schnitt täglich mehr Kalorien verbrauchen, als ich mir zuführe und später dann das Niveau gleich halten. Gar nicht so einfach, wenn ich mir anschaue, was und wie viel ich gerne esse und trinke. Nützlich ist es natürlich, dass ich bisher keinen Sport getrieben habe &#8211; damit kann ich also davon ausgehen, dass ich den Verbrauch deutlich erhöhe, wenn ich in Zukunft Sport treibe :-D</p>
<p>Sinnvoll wäre es auf jeden Fall, die Situation im Auge zu behalten, zu beobachten was ich eigentlich so futtere und an Sport treibe und entsprechendes Feedback und Motivation zu bekommen. Aber wie funktioniert das bei mir eigentlich am besten, wo ich im allgemeinen recht schnell die Lust an repetitiven wenig spaßigen Aktionen verliere?</p>
<p>Naja, ich bin ein Nerd und Geek und insofern kann man mich ganz gut mit technischen Spielereien und Statistiken locken. Auch <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Gamification" rel="nofollow" class="liwikipedia">Gamification</a> (come on: kein Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia?!) ist ein Ansatz, der verschiedene &#8220;langweilige&#8221; Dinge viel einfacher von der Hand gehen lässt.</p>
<p><strong>Unterstützung durch Gadgets und Tools</strong></p>
<p><em>Wiegen und Messen</em><br />
Da meine Waage ja seit geraumer Zeit nicht mehr unter uns weilte, musste also eine neue her. Jetzt ist es aber sehr unspannend, sich jeden Morgen auf eine Waage zu stellen und dann vielleicht sogar noch das Gewicht per Hand zu notieren.</p>
<p>Meine letzte Waage hatte ein externes Display, dass unter anderem den Verlauf der letzten Wochen und Monate grob grafisch gepixelt darstellten konnte. Schon nicht schlecht, aber in einem vernünftig am Rechner weiter zu verwendendem Format hatte ich die Daten nicht.</p>
<p><img src="http://wikipedistik.de/wp-content/uploads/2011/06/withings-waage.png" alt="Withings-Waage" title="Withings-Waage" width="185" height="149" class="alignleft size-full wp-image-519" /></p>
<p>Insofern habe ich mir die <a href="http://www.withings.com/de/waage" class="liexternal">Withings Wifi-Waage</a> zugelegt. Da stell ich mich morgens drauf und die überträgt brav die aktuellen Daten ins Netz &#8211; und ich kann sie mir später auf einem Endgerät meiner Wahl schön grafisch anzeigen lassen. Außerdem ist das Design nett (fast ein wenig <em>apple</em>ig&#8230; wie der Preis auch).</p>
<p>Weil ich gerade schon beim Geldausgeben war, eh noch was mehr für meine Gesundheit tun wollte und daran interessiert bin, ob ich denn nun in absehbarer Zeit viel gesünder leben werde, hab ich dann gleich noch das <a href="http://www.withings.com/de/blutdruckmessgerat" class="liexternal">Blutdruckmessgerät</a> der gleichen Firma mitgenommen&#8230;</p>
<p>Das schöne ist ja, wenn man die Daten einmal in einem sinnvollen Format hat, kann man auch besser damit interagieren &#8211; entweder mit Third-Party-Tools (das mache ich) oder indem man sich selbst was zusammenhackt. Konkret ist die Anzeige der Messdaten der Waage zum Beispiel ganz nett &#8211; nur halte ich wenig von einzelnen Tagesmesswerten.</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/John_Walker_(Programmierer)" rel="nofollow" class="liwikipedia">John Walker</a> (der Gründer von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Autodesk" rel="nofollow" class="liwikipedia">Autodesk</a>) hat vor einer ganzen Weile ein Buch namens &#8220;<a href="http://www.fourmilab.ch/hackdiet/" class="liexternal">The Hacker’s Diet</a>&#8221; geschrieben, indem er das Problem &#8220;Abnehmen&#8221; aus Sicht des Entwicklers angeht.</p>
<p>Dort geht er genau auf die Problematik stark schwankender (und sehr demotivierender) Tagesmesswerte ein und schlägt vor stattdessen einen gleitenden Mittelwert zur Darstellung zu nehmen, der auch viel besser den Fortschrittsverlauf abbildet &#8211; gefällt mir als Wirtschaftsinformatiker natürlich auch gleich sehr gut :-)</p>
<p>Eben dies macht die App <a href="http://www.facebook.com/LibraWM" class="liexternal">Libra &#8211; Weight Manager</a>, die es für Android und iPhones gibt. Sie liest dankenswerterweise automatisch die Daten meiner Waage aus, so dass ich da nicht großartig Zahlen eintippen muss. Das Ergebnis der letzten vier Wochen sieht dann in Libra so aus:</p>
<div class="caption center"><img src="http://wikipedistik.de/wp-content/uploads/2011/06/libra-4-weeks.jpg" alt="Libra-Output" title="Libra-Output" width="400" height="320" /></div>
<p><em>Aktiv werden und Sportaktivitäten tracken</em><br />
Wie oben schon beschrieben, war ich die letzten Jahre schrecklich unsportlich&#8230;</p>
<p>Die letzten 3-4 Wochen war es teilweise erschreckend schön draußen. Joggen kann ich leider nicht wegen besagter Probleme mit dem Knie, aber Fahrrad fahren bietet sich da an. Ich hab mir eine nette Strecke am Rhein entlang ausgeguckt, die etwa 16 Kilometer lang ist und die ich momentan in 40-45 Minuten fahre.</p>
<p>Eine wunderbare sehr motivierende App (plus dazugehörige Website) ist <a href="http://runkeeper.com" class="liexternal">Runkeeper</a>. Dort kann man entsprechende <a href="http://runkeeper.com/user/avataryt/activity/36349938" class="liexternal">Strecken anlegen</a> und mit Bekannten aus dem Netz eine virtuelle Trainingsgruppe erstellen.</p>
<p><img src="http://wikipedistik.de/wp-content/uploads/2011/06/runkeeper.png" alt="" title="runkeeper" width="84" height="150" class="alignright size-full wp-image-525" />Am besten ist aber tatsächlich die (Android-)App. Sie erfasst via GPS die Strecke und sagt je nach Einstellung in regelmäßigen Abständen die aktuelle Wegstrecke, die aktuelle Geschwindigkeit und die Durchschnitts-geschwindigkeit an. Das ist prima, da man so immer den direkten Vergleich zu seinen früheren Fahrten hat.</p>
<p>Achja&#8230; Leute die keine Probleme mit ihrem Knie haben, können sie natürlich auch zum Joggen verwenden ;)</p>
<p>Nun ist aber nicht immer gutes Wetter &#8211; und Radfahren im Regen ist jetzt nicht wirklich was für mich. Ich spielte ja fünf Minuten mit dem Gedanken, mir ne Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio anzuschaffen&#8230; aber nee. Ich vermute ja, dass die den Großteil ihres Geldes dadurch verdienen, dass Leute versuchen nach dem Motto <em>&#8220;Ich bezahl da viel Geld, dann muss ich da auch hingehen.&#8221;</em> vorzugehen. Aber das scheint ja nicht so super zu klappen.</p>
<p>Außerdem muss man zusätzlich den Weg hin und zurück gleich mit in seine Zeitplanung aufnehmen und irgendwie ist das alles doof.</p>
<p>In meiner Sammlung an Computern und Konsolen siecht hier seit langer Zeit eine Wii ungenutzt rum (ein Wii Fit Board hab ich auch noch). Ich habe sie nach dem Umzug mal pflichtbewusst an den Fernseher angeschlossen, aber nutzen tue ich sie nie. Zeit, das zu ändern&#8230;</p>
<p><img src="http://wikipedistik.de/wp-content/uploads/2011/06/ea-sports-2-logo.png" alt="" title="ea-sports-2-logo" width="150" height="99" class="alignleft size-full wp-image-533" /> Als &#8220;ernsthafte&#8221; Anwendung hab ich mir <a href="http://www.ea.com/de/spiele/ea-sports-active-2" class="liexternal">EA SPORTS Active 2</a> zugelegt. Das ist auch die sportliche Betätigung, die ich am meisten mache &#8211; lässt sich halt super mal in 30 Minuten überall dazwischenschieben. Ich glaube so schrecklich viel muss ich gar nicht dazu schreiben &#8211; bei Interesse einfach mal die Trailer in der verlinkten Seite anschauen.</p>
<p>Grundsätzlich macht das Programm nichts anderes, als typische Sportabläufe abrufen (Squats, Lunges, Crunches, &#8230;), verpackt das aber nett in kleine &#8220;Spielchen&#8221;. Die Bewegungen werden durch (kabellose) Körpersensoren erfasst und der Puls dabei angezeigt. Das komische Flexband kann man in die Tonne treten und stattdessen ein paar leichte Hanteln nehmen.</p>
<p>Für ein paar Euro hab ich mir noch eine Erhöhung für mein Wii Fit Board zugelegt &#8211; sinnvolle Investition, spätestens wenn man den Step-Kram gerne macht und die Füße dabei mehr als 5 Zentimeter heben will&#8230;</p>
<p>Kleine Warnung: Für so unsportliche Menschen wie mich ist selbst der leichteste von drei Modi ausreichend schweißtreibend genug &#8211; und den Trainer kann man zwischendurch auch gut beschimpfen. Achja, und die fiese Katarina Witt ist auf der Packung drauf&#8230;</p>
<p>Nochmal <em>deutlich </em> lustiger als EA Active Sports 2 ist aber, dass ich meine alte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tanzmatte" rel="nofollow" class="liwikipedia">Tanzmatte</a> (oh, der Artikel ist ja von mir) wieder ausgegraben habe&#8230;</p>
<p><em>Ernährung und groben Kalorienüberblick behalten</em><br />
Mein Feierabend-Kölsch musste dran glauben :-(</p>
<p>Zusammen damit sind hier auch während des Tages die meisten Säfte und Limonaden verschwunden. Typischerweise trinke ich jetzt am Tag Wasser &#8211; und weil das alleine &#8220;zu langweilig&#8221; schmeckt, meistens Leitungswasser mit Zitronensaft. Super einfach herzustellen und deutlich billiger als Gerolsteiner Lemon, das auch nicht deutlich besser schmeckt :-D</p>
<p>Ich bin kein großer Diätfreund (kann mich auch nicht dran erinnern je eine gemacht zu haben) und bin auch niemand, der jetzt großartig seine Ernährung komplett über den Haufen werfen will. Ich versuche natürlich schon auf Pizza und Co. zu verzichten, aber hey&#8230; bei aller Liebe&#8230; Spaß machen muss das Futtern schon noch.</p>
<p>Was ich allerdings gemacht habe: Mein recht umfangreiches Brötchenfrühstück wurde durch ein <a href="http://www.mymuesli.com/" class="liexternal">mymuesli-Frühstück</a> ersetzt. Empfehlen kann ich bei Interesse meine Mixe &#8220;<a href="https://www.mymuesli.com/muesli/index.php?vw=mixer&#038;ec=mix&#038;mnid=4&#038;id=2254844" class="liexternal">Iteration #1</a>&#8221; und &#8220;<a href="https://www.mymuesli.com/muesli/index.php?vw=mixer&#038;ec=mix&#038;mnid=4&#038;id=2268917" class="liexternal">Iteration #2</a>&#8220;.</p>
<p><img src="http://wikipedistik.de/wp-content/uploads/2011/06/caloryguard.png" alt="" title="caloryguard" width="100" height="100" class="alignright size-full wp-image-538" /> Ich bin auch niemand, der jetzt bewusst auf Kalorien hin futtern würde &#8211; aber momentan erfasse ich ziemlich genau was ich esse mittels <a href="http://www.bluebamboo.de/applications/caloryguard2/?lang=de" class="liexternal">CaloryGuard 2</a> auf dem iPad. Sinn des Ganzen: Einen Überblick darüber zu bekommen, was man eigentlich so alles an Kalorien zu sich nimmt. Und das ist schon sehr lehrreich.</p>
<p>Nettes Feature: Inzwischen kann die App auf <a href="https://www.dropbox.com" class="liexternal">Dropbox</a> backuppen. Dummerweise unterstützen das bisher nur die iPad- und die iPhone-/iPod-Versionen, nicht aber die Android-App. Ich hoffe das wird bald nachgereicht, damit man da die Geräte besser syncen kann.</p>
<p><strong>Versicherung und &#8220;Eternal Shame&#8221;</strong><br />
Als Absicherung, dass ich auch tatsächlich mein Ziel erreiche und nicht vorher schlapp mache, habe ich dann die einfachste Möglichkeit gewählt. Ich habe meiner Peergroup meinen <a href="https://twitter.com/#!/avatar/status/74384886546436096" class="liexternal">Plan mitgeteilt</a> und bin mir sicher, dass mir von beliebig vielen Leuten aufs Brot geschmiert wird, falls ich das Ziel nicht erreichen sollte.</p>
<p>Aber das wird nicht passieren :-D</p>]]></description>
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		<title>Abwrackprämie: Zweck erfüllt</title>
		<link>http://wikipedistik.de/2009/09/12/abwrackpraemie-zweck-erfuellt/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 22:52:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Bartel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Offtopic]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Abwrackprämie]]></category>
		<category><![CDATA[Auto]]></category>
		<category><![CDATA[Gebrauchtwagen]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltprämie]]></category>

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		<description><![CDATA[<div class="caption right"><img src='http://wikipedistik.de/wp-content/uploads/2009/09/einkaufswagen-allrad-klein.png' alt='Interessante Autostudie' /></div>
<p> Ziel der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Umweltpr%C3%A4mie" rel="nofollow" class="liwikipedia">Abwrackprämie</a>, die korrekt eigentlich Umweltprämie heißt, ist die Ankurbelung der Wirtschaft in der Krise.</p>
<p>Über den Sinn und Unsinn dieses Anreizes lässt sich sicherlich trefflich streiten. Zu kritisieren gibt es jedenfalls eine ganze Menge. Aber im konkreten Fall &#8211; bei mir selbst &#8211; hat die Abwrackprämie ihren Zweck erfüllt.</p>
<p><strong>Warum ist das so?</strong><br />
<!--more--><br />
Ein häufiger und nicht von der Hand zu weisender Gedanke ist, dass diejenigen, die mit einem Neuwagenkauf liebäugeln, <em>jetzt</em> aufgrund der Abwrackprämie ein Auto gekauft haben, um den finanziellen Vorteil mitzunehmen. Wer also <em>in Zukunft</em> ein Auto kaufen wollte, der wäre dumm, wenn er dieses Vorhaben nicht umgesetzt hätte, solange er die Abwrackprämie noch einstreichen konnte.</p>
<p>Daraus folgt aber, dass diese Person <em>in Zukunft</em> wohl kein neues Auto kaufen wird &#8211; das neue Auto ist ja jetzt schon da. Insofern ist anzunehmen, dass die jetzt bis zum Anschlag ausgelasteten Autohersteller in den nächsten Jahren eine riesige Flaute erleben werden.</p>
<p>Bei mir hingegen hat die Abwrackprämie ihren Zweck tatsächlich erfüllt: Ich habe bisher ausschließlich Gebrauchtwagen gekauft und gefahren und hatte ursprünglich nicht vor, daran etwas zu ändern. Seit gestern bin ich allerdings stolzer Besitzer eines nagelneuen <a href="http://skoda.de/index.php?e=1-28-5" class="liexternal">Skoda Roomster</a>.</p>
<p>Der ausschlaggebende Grund für meine Abneigung gegen Neuwagen ist der unmittelbare immense <a href="http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/2455732" class="liexternal">Wertverlust</a>, der für meinen Bauch nicht nachvollziehbar ist. Als Wirtschaftsinformatiker habe ich mich natürlich lange genug mit BWL auseinandersetzen müssen um diesen Wertverlust ökonomisch  erklären zu können&#8230;</p>
<p>&#8230;das ändert aber trotzdem nichts an der Tatsache, dass ich es vom Gefühl her einfach <em>falsch</em> finde, dass ein Auto mit dem Wert x plötzlich nur noch die Hälfte Wert sein soll, sobald man vom Hof fährt.</p>
<p>Das mag nicht rational sein, aber ich handle an anderen Stellen ebenso &#8211; und habe das auch schon als Kind gemacht. Ein typisches Beispiel ist der vollkommen überhöhte (oft dreifache!) Preis von Eis am Stil bei Verkäufern in der Nähe von Sehenswürdigkeiten.</p>
<p>Wenn eine bestimmte, nicht genau spezifizierbare Schwelle überschritten war, habe ich in der Regel lieber auf das Eis verzichtet &#8211; wohlgemerkt auch dann, wenn meine Eltern es mir spendiert hätten. Hier war die durch den Kunden finanzierte Gewinnspanne des Verkäufers ebenso vom Gefühl her einfach <em>falsch</em>&#8230; und das wollte ich nicht unterstützen.</p>
<p>Mein alter <a href="http://wikipedistik.de/2008/06/04/danke-ford/" class="liinternal">Ford Fiasko</a> hat leider über die letzte Zeit enorm abgebaut, so dass bereits Anfang des Jahres absehbar war, dass ich besser die Augen aufhalte um einen Nachfolger zu finden. Die Abwrackprämie und die zusätzlich durch den Hersteller und Händler gewährten Rabatte haben den Preis für einen Neuwagen jedoch soweit gedrückt, dass mit Hinblick auf Verlässlichkeit (&#8220;Wahrscheinlichkeit, die nächsten 10 Jahre Ruhe vor großen Problemen zu haben&#8221;) und Einsparungen durch modernere Technik (Benzinverbrauch) der Kauf eines Neuwagens plötzlich zum ersten Mal auch für mich attraktiv wurde.</p>
<p>Oder um es auf den Kernpunkt runterzubrechen: <strong>Ohne die Abwrackprämie hätte ich mir keinen Neuwagen geholt.</strong></p>
<p>Insofern fühle ich mich jetzt nicht nur froh, meinen schnuckeligen neuen Roomy zu haben, sondern ich hab sogar noch die Wirtschaft angekurbelt. Yay! \o/</p>]]></description>
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		<title>Freiheit statt Angst!</title>
		<link>http://wikipedistik.de/2009/09/11/freiheit-statt-angst/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 22:56:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Bartel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Demonstration]]></category>
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		<category><![CDATA[Vorratsdatenspeicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>

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		<description><![CDATA[<div class="caption right"><img src='http://wikipedistik.de/wp-content/uploads/2009/09/angst-klein.png' alt='Kontrollierte Angstverbreitung' /></div>
<p> Morgen startet mein Urlaub, auf den ich mich riesig freue und den ich mir auch verdient habe. Mit meinem neuen Auto, dass ich <strong>heute</strong> bekomme (und über das vielleicht noch ein Blog-Post folgt) fahre ich mit meiner Freundin für einige Tage nach Texel.</p>
<p>Und <em>dennoch</em> gibt es einen Grund, warum ich unzufrieden bin.</p>
<hr />
<p>An diesem <strong>Samstag den 12. September 2009</strong> findet in Berlin die Demonstration &#8220;<strong><a href="http://freiheitstattangst.de/" class="liexternal">Freiheit statt Angst</a></strong>&#8221; statt, die zur <a href="http://netzpolitik.org/2009/freiheit-statt-angst-die-groesste-buergerrechts-demo-aller-zeiten-steht-bevor/" class="liexternal">größten Bürgerrechts-Demo aller Zeiten</a> werden soll. Aufgrund meines Holland-Aufenthalts leider ohne meine Unterstützung.<br />
<!--nevermore--><br />
163 Organisationen rufen dazu auf, die Demonstration gegen Überwachung und für digitale Bürgerrechte zu unterstützen und auch ich kann nur jedem raten: <strong>Wenn du die Möglichkeit hast, am Samstag dabei zu sein, dann nutze sie</strong>. Treffpunkt ist der Potsdamer Platz um 15:00 Uhr.</p>
<p>Informationen zur Veranstaltung im kompakten Überblick bietet die <a href="http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/images/Pressemappe_Freiheit_statt_Angst_2009.pdf" class="lipdf">Presseinformationsmappe</a>. Es fahren eine Reihe von <a href="http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/Freiheit_statt_Angst_am_12._September_2009/Anreise#Bus" class="liexternal">Sonderbussen</a>, alternativ kann man sich auch in der <a href="http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/Freiheit_statt_Angst_am_12._September_2009/Mitfahrb%C3%B6rse" class="liexternal">Mitfahrbörse</a> umsehen.</p>
<p>Ich halte es für immens wichtig, endlich ein deutliches Zeichen gegen die zunehmenden Repressalien und die Beschneidung unserer Rechte zu setzten und aufzuzeigen, dass wir das nicht weiterhin hinnehmen werden. Wie wichtig ich das Thema einschätze, erkennt man daran, dass ich mein altes Blog dafür reaktiviere :-)</p>
<p>Zum Ausgleich der Finanzierung sind noch Spenden nötig und erwünscht. Falls ihr also nicht vor Ort sein könnt, ist das eine weitere Möglichkeit Unterstützung zu leisten (die auch ich gewählt habe):</p>
<blockquote><p>Spendenkonto: Humanistische Union<br />
Kontonummer: 30 74 250<br />
Bankleitzahl: 100 205 00<br />
Bank für Sozialwirtschaft<br />
Verwendungszweck: &#8220;Demo Freiheit statt Angst&#8221;
</p></blockquote>
<div align="center"><a href="http://freiheitstattangst.de/" ><img src="http://wikipedistik.de/wp-content/uploads/2009/09/freiheit-210x300.jpg" alt="freiheit-210x300" title="freiheit-210x300" width="210" height="300" class="size-full wp-image-406" /></a></div>
<p><small>Full disclosure: Würde ich nicht in Urlaub fahren, wäre ich allerdings durch die zeitgleich stattfindende Klausur des Wikimedia Deutschlands gebunden. Es ist ein Kreuz mit den überschneidenden Terminen&#8230;</small></p>]]></description>
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		<title>Erfolgreich in den eigenen Fuß schießen</title>
		<link>http://wikipedistik.de/2008/10/15/erfolgreich-in-den-eigenen-fuss-schiessen/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Oct 2008 11:15:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Bartel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wiki]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wikipedistik.de/?p=360</guid>
		<description><![CDATA[<div class="caption right"><a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/Image:PalmPilot5000.jpg" ><img src="http://wikipedistik.de/wp-content/uploads/2008/10/palmpilot-small.png" alt="Palm Pilot 5000" width="120" height"161" /></a><br />Foto: Mfatic / Lizenz: <acronym title="GNU Free Documentation License">GFDL</acronym></div>
<p>Ich fand <a href="http://www.palm.com/" class="liexternal">Palm</a> mal gut. Ich besitze sogar zwei Palm Pilots &#8211; einen Palm IIIe und einen Palm V. Wobei ich zugeben muss, dass ich beide seit langer Zeit nicht mehr benutze.</p>
<p>Ein weiterer Palm wird es allerdings sicherlich nicht in meine PDA/Smartphone-Sammlung schaffen. Das liegt allerdings weniger an den Geräten an sich begründet, sondern in dem Verhalten von Palm, welches mir seit Jahren auf die Nerven geht.</p>
<p>Konkret hat das Unternehmen gerade via Anwaltspost das <a href="http://palmwiki.tamoggemon.com/de" class="liexternal">deutschsprachige Palm-Wiki</a> aufgefordert, die Bezeichnung <em>Palm</em> aus dem Namen zu streichen und das Logo zu entfernen.<br />
<!--more--><br />
Inzwischen wurde bereits <a href="http://web.archive.org/web/20070214043359/www.palm.projekt-base.de/wiki/logo.gif" class="liexternal">das Logo</a> entfernt &#8211; es enthält Teile des Original-Palm-Logos im Hintergrund.</p>
<p>Das Palm-Wiki enthält über 200 Artikel rund um das Thema Palm-Handhelds. Darunter finden sich Artikel zu Hardware, Software, Tipps und vieles mehr. Zusammengetragen von Palm-Fans, sprich: Kunden, die sich mit dem Produkt identifizieren und alle Informationen darüber sammeln wollen.</p>
<p>Wie verbaut muss die Sicht eines Unternehmens sein, um gerade diese Zielgruppe &#8211; die maßgeblich zur Meinungsbildung über Produkte der Firma beiträgt &#8211; derart vor den Kopf zu stoßen? Bei Palm kommt vermutlich aber jede Hoffnung zu spät, dass dies ein Verantwortlicher einsieht&#8230;</p>
<p>Schließlich hat Palm mit dieser Politik <a href="http://news.cnet.com/2100-1040-273247.html&#038;tag=mn_hd" class="liexternal">bereits 2001</a> verbrannte Erde hinterlassen. Wer treue Kunden auf diese Art und Weise behandelt, der muss sich nicht wundern, wenn sie in Zukunft auf andere Anbieter ausweichen.</p>]]></description>
		<wfw:commentRss>http://wikipedistik.de/2008/10/15/erfolgreich-in-den-eigenen-fuss-schiessen/feed/</wfw:commentRss>
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	</item>
		<item>
		<title>Graue Listen gegen Spam</title>
		<link>http://wikipedistik.de/2008/03/25/graue-listen-gegen-spam/</link>
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		<pubDate>Tue, 25 Mar 2008 02:44:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Bartel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Offtopic]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mail]]></category>
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		<category><![CDATA[Ham]]></category>
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		<category><![CDATA[SpamAssassin]]></category>
		<category><![CDATA[Statistik]]></category>

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		<description><![CDATA[<div class="caption right"><img src='http://wikipedistik.de/wp-content/uploads/2008/03/spam-small.png' alt='Spam is evil' /></div>
<p>Das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Spam" rel="nofollow" class="liwikipedia">Spam</a>-Problem hat in den letzten Monaten bei mir etwas überhand genommen. Der Großteil der Mails, die an eine meiner Domains gesendet werden, landen auf einem gemeinsamen Server und wurden bisher ausschließlich <a href="http://spamassassin.apache.org/" class="liexternal">SpamAssassin</a> vorgeworfen.</p>
<p>Der Assassine leistet hervorragende Arbeit. Um Spam (= unerwünschte Mail) von Ham (= erwünschte Mail) zu unterscheiden, führt er eine Reihe von Tests durch:</p>
<ul>
<li>Prüfung der Mails auf statistische Spam-Merkmale (z.B. &#8220;Absender aus Korea&#8221;, &#8220;Mail nur in GROSSBUCHSTABEN&#8221;, &#8230;)</li>
<li>Abfrage von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Realtime_Blackhole_List" rel="nofollow" class="liwikipedia">RBLs und DNSBLs</a></li>
<li>Abfrage von Prüfsummen-basierten Filter-Diensten</li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bayesscher_Filter" rel="nofollow" class="liwikipedia">Bayes-Filterung</a></li>
</ul>
<p>Das Problem: Die Durchführung dieser Tests ist ressourcen-intensiv. Neben einer Menge Hauptspeicher belegt die Spam-Filterung zusätzlich CPU-Arbeitszeit und die Abfragen an netzbasierte Dienste summieren sich auch.</p>
<p>Schaut man sich einmal das Aufkommen von meiner Mail der letzten Monate an&#8230;</p>
<div class="caption center"><img src='http://wikipedistik.de/wp-content/uploads/2008/03/mailaufkommen-small.png' alt='Mailaufkommen 2007/2008' /><br />Mailaufkommen (Größter Teil meiner Mailadressen) 2007/2008</div>
<p>&#8230;so sieht man, dass die Situation wohl eher nicht besser wird.</p>
<p><!--more-->Neben dem Problem der Ressourcen-Auslastung (das z.B. dazu führt, dass die Webseiten auf dem Server &#8211; unter anderem Wikipedistik &#8211; langsamer ausgeliefert werden) kommt noch dazu, dass die Anzahl der <em>false negatives</em> steigt. Unter &#8220;false negative&#8221; versteht man Mails, die Spam sind, aber nicht als solcher erkannt werden. Diese Nachrichten verstopfen die Inbox und verursachen Aufwand, da sie von Hand gelöscht werden müssen.</p>
<p>SpamAssassin ist gut &#8211; aber kein Spamfilter hat eine Erkennungsrate von 100 Prozent. Daraus folgt: Je mehr Mails durch den Filter gehen, desto mehr Problemfälle treten auf. Dank sinnvoller Einstellung gibt es bei mir jedoch so gut wie keine <em>false positives</em>, also Mails, die erwünschte Mails darstellen, aber als Spam erkannt wurden. Der Preis für eine geringere Wahrscheinlichkeit an &#8220;false positives&#8221; ist jedoch eine höhere Wahrscheinlichkeit für &#8220;false negatives&#8221;.</p>
<p>Die einfachste Lösung um die Anzahl an Fehleinordnungen wieder zu senken ist einleuchtend: Die Anzahl der von SpamAssassin zu bearbeitenden Mails muss gesenkt werden. Dies führt dann zusätzlich zu einem weniger ausgelasteten, performanteren System.</p>
<p><strong>Greylisting</strong><br />
Aus diesem Grund habe ich am Karfreitag um 7:00 Uhr auf meinem Mailserver <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Greylisting" rel="nofollow" class="liwikipedia">Greylisting</a> aktiviert.</p>
<p><em>Whitelisting</em> bedeutet, dass Mail nach bestimmten Kriterien immer angenommen wird, während beim <em>Blacklisting</em> die Mail immer abgelehnt wird. <em>Greylisting</em> nutzt hingegen eine Besonderheit des SMTP-Protokolls: Kann eine Mail nicht zugestellt werden, so versucht es der entsprechende Server nach einer gewissen Zeitspanne erneut.</p>
<p>Während diese Funktionalität in jedem vernünftigem Mailsystem umgesetzt ist, so gilt dies nicht für eine Vielzahl von Spam-Software, die wesentlich einfacher gestrickt ist und in der Regel nur einen Zustellversuch macht.</p>
<p>Kontaktiert ein einlieferndes System meinen Mailserver, so gibt es folgende Daten an:</p>
<ul>
<li>IP-Adresse des absendenden Mailservers</li>
<li>E-Mail-Adresse des E-Mail-Senders</li>
<li>E-Mail-Adresse des E-Mail-Empfängers</li>
</ul>
<p>Wurde noch nie Mail empfangen, auf die dieses Trippel zutrifft, so wird die Maileinlieferung mit einem temporären Fehler quittiert. Ein herkömmliches Mailsystem versucht dann nach einer kurzen Zeitspanne eine erneute Einlieferung, die dann akzeptiert wird. Bei der Vielzahl von einmaligen Zustellversuchen von Spam führt dies dazu, dass die betreffende Mail gar nicht erst in meinem System landet und demnach auch nicht von SpamAssassin untersucht werden muss.</p>
<p>Systeme, die in der Greylist gelandet sind und danach eine erfolgreiche Zustellung durchführen, werden automatisch in die Whiltelist aufgenommen. So tritt der Nachteil der nicht unmittelbar ankommenden Mail nur beim ersten Kontakt mit einem bisher unbekannten Trippel auf. Trotzdem muss natürlich dieser Nachteil mit einem möglichen Vorteil abgewogen werden.</p>
<p>Wie meine Abwägung ausfällt?<br />
Das muss ich glaube ich nicht extra in Worten beschreiben.</p>
<p>Die folgenden Graphen sprechen für sich:</p>
<div class="caption center"><img src='http://wikipedistik.de/wp-content/uploads/2008/03/angenommene-mails.png' alt='Angenommene (und verarbeitete) Mails' /><br />Angenommene (und verarbeitete) Mails &#8211; Massiver Rückgang seit Freitag, 7:00 Uhr</div>
<div class="caption center"><img src='http://wikipedistik.de/wp-content/uploads/2008/03/abgelehnte-mails.png' alt='(Durch Greylisting) abgelehnte Mails' /><br />(Durch Greylisting) abgelehnte Mails &#8211; Aktivierung ab Freitag, 7:00 Uhr</div>]]></description>
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	<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/</creativeCommons:license>
	</item>
		<item>
		<title>Divineo: Was lange währt&#8230;</title>
		<link>http://wikipedistik.de/2008/01/27/divineo-was-lange-waehrt/</link>
		<comments>http://wikipedistik.de/2008/01/27/divineo-was-lange-waehrt/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 27 Jan 2008 11:59:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Bartel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Offtopic]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Bestellung]]></category>
		<category><![CDATA[Divineo]]></category>
		<category><![CDATA[DS Lite]]></category>
		<category><![CDATA[DS Xtreme]]></category>
		<category><![CDATA[Kundenzufriedenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Nintendo]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Händler]]></category>
		<category><![CDATA[Probleme]]></category>

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		<description><![CDATA[<div class="caption right"><img src='http://wikipedistik.de/wp-content/uploads/2008/01/nintendo-ds-lite-small.png' alt='Nintendo DS Lite' /><br />Foto: Chozo-MJ (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/1.0/" class="liexternal">CC-BY-SA 1.0</a>)</div>
<p>Ich bin genervt.</p>
<p>Weihnachten 2006 habe ich von meiner Freundin einen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nintendo_DS_Lite" rel="nofollow" class="liwikipedia">Nintendo DS-Lite</a> (NDS) geschenkt bekommen. Um &#8220;die technischen Möglichkeiten zu erweitern&#8221; habe ich mir einige Zeit später zusammen mit einem <a href="http://tom.drastic.net/" class="liexternal">Freund</a> und Arbeitskollegen einen <a href="http://www.ds-x.com/" class="liexternal">DS Xtreme</a> (DS-X) zugelegt.</p>
<p>Bestellt haben wir zwei DS-X beim offiziellen Distributor <a href="http://www.divineo.de/" class="liexternal">Divineo</a>, der zwar etwas teurer als andere Anbieter ist, aber dafür Geräte lieferbar hatte. Die Bestellung ging halbwegs fix über die Bühne und wir waren zufrieden.</p>
<p>Kurze Zeit später legte sich dann ebenfalls meine Freundin einen NDS zu und ein DS-X stand auch auf der Wunschliste. Aufgrund meiner vorherigen positiven Erfahrung schlug ich ihr vor, diesen ebenfalls über Divineo zu beziehen. Und so bestellte sie vor über sieben Monaten am 24. Juni 2007 für 124,95 Euro einen DS Xtreme 16Gb über die Website. Zusammen mit Verpackung und Porto fielen somit 130,95 Euro an Kosten an, die umgehend überwiesen wurden.</p>
<p>Divineo lieferte auch relativ fix. Problematisch war allerdings, dass das Gerät fehlerhaft war. Das Modul wurde in den ersten drei bis vier Tagen sporadisch nicht vom NDS erkannt. Durch ein erneutes Einsetzen ließ sich das allerdings beheben. Da ich das selbe Problem auch von meinem eigenen DS-X kenne, kann man damit aber durchaus leben. Nach kurzer Zeit hing sich der DS-X jedoch zunehmend während der Benutzung auf und wurde schließlich gar nicht mehr erkannt.</p>
<p><!--more-->Um einen Fehler am NDS auszuschließen, testen wir diesen sowohl mit meinem DS-X als auch mit anderen Modulen. So konnten wir schnell feststellen, dass das Problem tatsächlich der DS Xtreme meiner Freundin war. Am 14. Juli 2007 wurde er also per Einschreiben mit Rückschein (Porto von uns bezahlt) inkl. Problembeschreibung an Divineo zurückgesandt, mit der Bitte um Austausch. </p>
<p>Nachdem von Divineo keine Reaktion kam, versuchten wir nach zwei Wochen telefonisch Kontakt aufzunehmen. Täglich. Mehrfach. Über zwei Wochen lang (!). Dies war jedoch nicht von Erfolg gekrönt&#8230;</p>
<p>Nunja, da Online-Versandhandel vielleicht via Netz besser erreichbar sind, fragte zuerst meine Freundin per Mail nach &#8211; und auch ich schrieb am 14. August 2007, dass ich ein wenig enttäuscht sei:</p>
<blockquote><p>
[Kurzer Abriss des bisherigen Verlaufs]<br />
Der DS-Xtreme hat das Problem, dass er augenscheinlich einen Wackelkontakt hat. In der Regel erkennt ein beliebiger DS-Lite den DS-Xtreme überhaupt nicht &#8211; und wenn doch, dann genügt es den DS-Lite leicht zu neigen, damit der Kontakt wieder verloren geht.</p>
<p>Aus diesem Grund hatte meine Freundin vor einigen Wochen mit euch Mailkontakt aufgenommen und ihr hattet sie gebeten, den DS-Xtreme per Einschreiben mit Bitte um Umtausch zurückzuschicken. Das hat sie auch getan. Leider ist seitdem Funkstille.</p>
<p>Sie und ich haben in den letzten 2+ Wochen mehrfach versucht euch telefonisch zu erreichen, was aber leider nicht möglich ist.</p>
<p>Insofern würde ich euch bitten, dass ihr euch wenigstens mal mit einem kurzen &#8220;Hallo wir leben noch und der Status sieht so und so aus&#8221; per<br />
Mail bei mir meldet. Ist ja jetzt schon einige Zeit her, dass sie den DS-Xtreme zurückgeschickt hat.
</p></blockquote>
<p>Leider gab es auch daraufhin erst einmal keine Reaktion. Am 29. August bekamen wir dann immerhin im Abstand von wenigen Minuten gleich drei Replies. Während die erste Antwort etwas seltsam war&#8230;</p>
<blockquote><p>
[...] Hallo, Erstmals sorry wegen die wartezeit. Ganz Erhlich, in der letzden 6 wochen haben wir richtig Admin probleme mit emails gehabt. Wir versuchen immer noch alles i.o zu bringen.</p>
<p>Wir tauschen alles aus ohne problem, wenn es noch nicht bearbeitet ist werde ich es machen morgen. Sorry wegen schlechte erfahrung mit emails und telefon support.
</p></blockquote>
<p>&#8230;teilte man uns in den weiteren Mails mit, dass das Problem an der mangelnden Verfügbarkeit der Geräte liege. Divineo warte noch auf eine Lieferung des Herstellers. Man bot uns an, zu warten oder aber das Geld zurück zu erstatten.</p>
<p>Da wir zu diesem Zeitpunkt im wohlverdienten Urlaub waren, antworte meine Freundin am 12. September 2007, dass sie auf eine Neulieferung warten würde.</p>
<p>Nachdem dann bis zum 10. November 2007 (!) wieder keinerlei Lebenszeichen von Divineo erfolgte, hakte meine Freundin erneut per Mail nach:</p>
<blockquote><p>
ich habe bei Ihnen einen ds-X 16GB bestellt, der leider umgetauscht werden mußte, weil er nicht richtig funktionierte. Jetzt warte ich auf einen Ersatz. Wann kommt denn eine neue Lieferung?
</p></blockquote>
<p>Darauf hin erhielt sie vier Tage später die Antwort, dass ein Liefertermin leider noch nicht feststehe und um Geduld gebeten würde.</p>
<p>Lustig wurde es dann am 30. November: Meine Freundin rief mich mit Freudentränen in den Augen und einem Zittern in der Stimme auf dem Handy an, um mir mitzuteilen, dass sie eine Versandbestätigung von Divineo inkl. DHL-Trackingnummer bekommen hätte.</p>
<p>Die Freude wurde &#8220;etwas&#8221; getrübt, als kurze Zeit später das Paket ankam&#8230;</p>
<p>Anstatt des DS-X hatte ihr Divineo &#8211; ohne jeglichen Kommentar &#8211; einen <a href="http://www.dslinker.cn/" class="liexternal">DS Linker 16Gb</a> geschickt, den sie überhaupt nicht haben wollte. Nebenbei wird dieser für 79,95 Euro vertrieben, was immerhin die kleine Preisdifferenz von 45 Euro (!) zum DS-X darstellt. Diese 45 Euro sind nirgendwo aufgeführt oder zurück erstattet worden.</p>
<p>Das war dann auch so der Zeitpunkt, wo der Wille, den DS-X noch von Divineo zu erhalten langsam gegen Null sank. Am 8. Dezember teilte meine Freundin Divineo per <a href="http://wikipedistik.de/wp-content/uploads/2008/01/divineo-obfuscated.pdf" title="Divineo-Rückerstattung" class="lipdf">Brief</a> mit, dass ihr der vor fast einem halben Jahr überwiesene Kaufpreis bitte zurück überwiesen werden solle. Beigelegt der DS-Linker, Porto von uns gezahlt.</p>
<p>Reaktion?<br />
Wie gehabt.</p>
<p>Stille.</p>
<p>Im neuen Jahr &#8211; am 4. Januar 2008 (!) &#8211; schrieb meine Freundin zum wiederholten Mal also eine E-Mail:</p>
<blockquote><p>
ich habe vor mehreren Wochen einen Brief sowie ein von mir nicht gewünschtes Produkt an Sie zurückgesandt. Leider habe ich bis heute keine Antwort, geschweige denn eine Rückzahlung meines Geldes erhalten. Es wäre nett, wenn jemand auf diese Mail antwortete.
</p></blockquote>
<p>Mit dem aktuellen Reaktions-Geschwindigkeitsrekord folgte 20 Minuten später die Frage nach der Bestellnummer, die umgehend beantwortet wurde. Leider konnte die eben vorgelegte Antwortzeit nicht gehalten werden &#8211; bis heute haben wir nichts mehr von Divineo gehört. Dafür ist allerdings am 7. Januar 2008 kommentarlos der ursprüngliche Betrag von 130,95 Euro auf dem Konto meiner Freundin eingegangen.</p>
<p>Das ist natürlich erstmal positiv &#8211; gekostet hat uns das allerdings viel Zeit, Nerven und zusätzlich die Portogebühren.</p>
<p><strong>Motivation des Artikels</strong><br />
Warum verfasse ich diesen Beitrag überhaupt? Das &#8220;Problem&#8221; hat sich doch mittlerweile erledigt. Aber ein schaler Nachgeschmack bleibt und &#8211; wie ich als Einstieg schrieb &#8211; bin ich immer noch deswegen genervt.</p>
<p>Ich habe Verständnis für alle Art von Problemen. Gerade wenn diese möglicherweise durch Dritte verursacht oder verschärft werden, auf die ein Online-Händler keinen Einfluss hat (z.B. Hersteller-Lieferschwierigkeiten).</p>
<p>Meiner Ansicht nach muss es heutzutage Hauptaufgabe eines Online-Händlers sein, sich auf seine Kunden zu konzentrieren und diese gut zu betreuen und vor allem: zeitnah zu informieren. Die Kunden sind die Einnahmequellen des Händlers &#8211; zufriedene Kunden kaufen nicht nur erneut beim gleichen Händler ein, sondern dienen auch als Multiplikatoren (vgl. meine Empfehlung an meine Freundin aufgrund meiner vorherigen positiven Erfahrung).</p>
<p>Ein Kunde, der wochenlang über den aktuellen Status seiner Bestellung im unklaren ist, kann kaum sonderlich hohe Zufriedenheit entwickeln. Und ein &#8220;vergleichbares&#8221; Gerät, welches nicht dem bestellten entspricht, kann man nicht einfach kommentarlos versenden. Schon gar nicht, wenn eine Preisdifferenz zwischen den beiden Geräten besteht.</p>
<p>Und falls eine so langwierige Geschichte wie der aktuelle Fall vorliegt, so erwarte ich als Kunde eigentlich eine wie-auch-immer geartete Entschuldigung des Anbieters.</p>
<p>PS: Da meine Freundin doch noch ganz gerne 2007 einen DS-X ihr Eigen nennen wollte, hat sie am 11. Dezember einen zum Preis von 114,95 Euro bei <a href="http://mod-chip.com/" class="liexternal">MOD-CHIP.COM</a> bestellt. Dieser traf innerhalb weniger Tage wohlbehalten ein und läuft bis heute problemfrei.</p>]]></description>
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	</item>
		<item>
		<title>Krank</title>
		<link>http://wikipedistik.de/2007/12/05/krank/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 Dec 2007 09:06:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Bartel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Offtopic]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Grippe]]></category>
		<category><![CDATA[krank]]></category>

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		<description><![CDATA[<div class="caption right"><img src='http://wikipedistik.de/wp-content/uploads/2007/12/krank-klein.jpg' alt='Mach-mich-gesund-Mittel' /><br />Mittelchen</div>
<p> Jetzt hat es mich doch noch erwischt.<br />
<!--nevermore--><br />
Der Hals kratzt, die Nase läuft unaufhörlich, Husterei ist auch dabei und meine Stimme klingt ziemlich seltsam.</p>
<p>Eigentlich war ja mein Plan, mir dieses Jahr keine Grippe mehr zuzulegen &#8211; aber der ist leider nicht aufgegangen&#8230;</p>
<p>Ich bin zwar krank geschrieben und werde somit heute auch die meiste Zeit im Bett verbringen, aber Laptop-sei-Dank werde ich mir ganz sicherlich nicht das in Kürze folgende Blogposting verkneifen.</p>]]></description>
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	</item>
		<item>
		<title>Wenn das Brötchen im Halse stecken bleibt</title>
		<link>http://wikipedistik.de/2007/06/18/wenn-das-broetchen-im-halse-stecken-bleibt/</link>
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		<pubDate>Mon, 18 Jun 2007 11:35:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Bartel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Offtopic]]></category>
		<category><![CDATA[Atombombe]]></category>
		<category><![CDATA[CT2]]></category>
		<category><![CDATA[Fake]]></category>
		<category><![CDATA[Hack]]></category>
		<category><![CDATA[Roman Tyc]]></category>
		<category><![CDATA[Tschechien]]></category>
		<category><![CDATA[TV]]></category>
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		<category><![CDATA[Ztohoven]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Es geht doch nichts über ein gemütliches Frühstück, bei dem der Fernseher läuft und man sich via festinstallierten Kameras Live-Bilder aus verschiedenen Erholungsgebieten des Landes anschaut&#8230;<br />
<!--nevermore--><br />
<object type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" data="http://www.youtube.com/v/gRprj-J8cXs"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/gRprj-J8cXs" /><param name="quality" value="high" />Medium: www.youtube.com</object>
<br />Link: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=gRprj-J8cXs">www.youtube.com</a></p>
<p>Den Zuschauern des tschechischen Senders CT2 ist dabei allerdings das Marmeladenbrötchen vermutlich im Halse stecken geblieben. Eine Gruppe namens <em>Initiative Ztohoven</em> hat sich in die Leitung gehackt und das Video einer simulierten Atombomben-Explosion im böhmischen Riesengebirge eingespeist.</p>
<p>Mitglied der Gruppe soll der Künstler Roman Tyc sein, der allgemein recht spaßige Aktionen macht. So hat er im April diesen Jahres in Prag Ampelmännchen ausgetauscht.</p>
<blockquote><p>
Dabei hatte er die Standardfiguren aus mindestens 50 Ampeln zum Teil vor den Augen nichts ahnender Polizisten herausgeschraubt und durch liegende, pinkelnde oder trinkende Fantasie-Kreationen ersetzt. In einem „Bekennerschreiben“ hatte Tyc seine Tat damals „beispielhaft“ genannt: Die Menschen sollten sich die Männchen zum Vorbild nehmen und „ebenfalls starre Positionen verlassen“.
</p></blockquote>
<p><small>(via <a href="http://www.zeit.de/news/artikel/2007/06/17/2323367.xml" class="liexternal">ZEIT online</a>)</small></p>]]></description>
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	</item>
		<item>
		<title>Kurze Auszeit</title>
		<link>http://wikipedistik.de/2007/05/14/kurze-auszeit/</link>
		<comments>http://wikipedistik.de/2007/05/14/kurze-auszeit/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 May 2007 17:32:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Bartel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Offtopic]]></category>
		<category><![CDATA[Ausfall]]></category>
		<category><![CDATA[DNS]]></category>
		<category><![CDATA[United Domains]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Eben war für einige Minuten dieses Blog und eine Vielzahl anderer Domains nicht erreichbar. Die DNS-Server von <a href="http://www.united-domains.de/" class="liexternal">United Domains</a> (mit deren Dienstleistung ich bisher sehr zufrieden war) haben nicht mehr geantwortet. Da die Auszeit, von der u.a. auch die Webseite von United Domains selbst betroffen war, nur wenige Minuten gedauert hat und vorher und nachher keine Beeinträchtigungen zu spüren waren, gehe ich mal von einem technischen Defekt oder einem (menschlichen) Fehler aus. Ich kann mir vorstellen, dass dort Supportmitarbeitern und Technikern kurzfristig sehr, sehr warm geworden ist.</p>]]></description>
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	</item>
		<item>
		<title>Ganz schön heiß hier&#8230;</title>
		<link>http://wikipedistik.de/2007/05/14/ganz-schoen-heiss-hier/</link>
		<comments>http://wikipedistik.de/2007/05/14/ganz-schoen-heiss-hier/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 May 2007 16:30:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Bartel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Offtopic]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Feuer]]></category>
		<category><![CDATA[Hürth]]></category>

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		<description><![CDATA[<div class="caption center"><a href="http://flickr.com/photos/avatar-1/498077606/" class="imagelink" title="Großbrand in Hürth"><img id="image213" src="http://wikipedistik.de/wp-content/uploads/2007/05/feuer-huerth.jpg" alt="Großbrand in Hürth" border="1" /></a><br />Großbrand in Hürth (von meinem Balkon aus gesehen)</div>
<p>Gestern Abend ist in einem Hürther Sportcenter (welches sich direkt gegenüber meiner Wohnung auf der anderen Straßenseite befindet) ein Feuer ausgebrochen. Abends von Martinshorn und Blaulicht vor meinem Balkon irritiert, habe ich nur ein Feuerwehrauto und ein wenig Rauch gesehen und mir gedacht, dass die Geschichte schnell vorbei ist. Falsch gedacht&#8230;<br />
<!--nevermore--><br />
Als einige Zeit später dann der 10. Feuerwehrwagen ankam und die Flammen langsam doch etwas größer wurden, hab ich mir doch ein wenig Sorgen gemacht. Das kleine Feuer hat sich dann noch zu einem Großbrand entwickelt. Problematisch ist auch, dass direkt links neben der Halle momentan ein Zirkus gastiert &#8211; nur getrennt durch ein paar Bäume. Gut, dass es in den letzten Tagen nicht ganz so heiß war, wie in den Wochen davor.</p>
<p>Am beeindruckensten war das Bild heute Nacht: In der Dunkelheit brannte das ganze Gebäude, während die Feuerwehr von etwa acht ausgefahrenen Leitern aus mit mehreren Schläuchen von verschiedenen Richtungen löschten. Das hatte irgendwie etwas surreales. Meine Katzen waren jedenfalls ziemlich fasziniert.</p>
<p>Heute morgen auf dem Weg zur Arbeit sah man dann auf der Straße das ganze Ausmaß: Insgesamt waren über 250 Feuerwehrmänner im Einsatz und die Sudetenstraße war durch eine Vielzahl von Einsatzwagen blockiert (Feuerwehr und Polizei, es gab glücklicherweise keine Personenschäden). Die gesamte Straße ist bis zum jetzigen Moment weitestgehend von der Polizei abgesperrt. Wer rein will, muss auch einen guten Grund nennen.</p>
<p>Ich hätte nicht gedacht, dass sich das Feuer so hartnäckig hält. Das Bild am Anfang des Postings stammt vom heutigen frühen Nachmittag &#8211; sieht eigentlich ziemlich gelöscht aus, oder? Das täuscht. Jetzt (18:30 Uhr &#8211; fast 24 Stunden später) kommen immer noch Flammen aus dem Gebäude und es wird weiterhin von mehreren Feuerwehrfahrzeugen aus gelöscht. Der Schaden liegt wohl bei mehreren Millionen Euro.</p>]]></description>
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