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	<title>Kommentare zu: Ab ins Rampenlicht&#8230;</title>
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		<title>Von: links for 2006-11-01 at synapsenschnappsen</title>
		<link>http://wikipedistik.de/2006/11/01/ab-ins-rampenlicht/comment-page-1/#comment-5418</link>
		<dc:creator>links for 2006-11-01 at synapsenschnappsen</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Nov 2006 17:29:32 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Wikipedistik » Ab ins Rampenlicht… Tim Bartel stellt einiges klar zu den momentanen schwammigen Wikipedia-Meldungen (tags: Wikipedia) [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Wikipedistik » Ab ins Rampenlicht… Tim Bartel stellt einiges klar zu den momentanen schwammigen Wikipedia-Meldungen (tags: Wikipedia) [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Tim Bartel</title>
		<link>http://wikipedistik.de/2006/11/01/ab-ins-rampenlicht/comment-page-1/#comment-3619</link>
		<dc:creator>Tim Bartel</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Nov 2006 17:21:06 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Björn, schön dich hier wiederzusehen.

Ja, ich plane die Diplomarbeit nach der Korrektur/Bewertung zu veröffentlichen. Ein entsprechender Hinweis/Link wird sich dann hier im Blog finden und auf der &lt;a href=&quot;http://wikipedistik.de/umfrage/&quot;&gt;Umfrage-Seite&lt;/a&gt;.

Ich spiele ja auch immer noch mit dem Gedanken die anonymisierten Rohdaten der Erhebung zur Verfügung zu stellen, aber das ist immer noch nicht so ganz klar.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Björn, schön dich hier wiederzusehen.</p>
<p>Ja, ich plane die Diplomarbeit nach der Korrektur/Bewertung zu veröffentlichen. Ein entsprechender Hinweis/Link wird sich dann hier im Blog finden und auf der <a href="http://wikipedistik.de/umfrage/" class="liinternal">Umfrage-Seite</a>.</p>
<p>Ich spiele ja auch immer noch mit dem Gedanken die anonymisierten Rohdaten der Erhebung zur Verfügung zu stellen, aber das ist immer noch nicht so ganz klar.</p>
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	<item>
		<title>Von: Björn Hoffmann</title>
		<link>http://wikipedistik.de/2006/11/01/ab-ins-rampenlicht/comment-page-1/#comment-3613</link>
		<dc:creator>Björn Hoffmann</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Nov 2006 16:36:57 +0000</pubDate>
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		<description>Gibt es die Studie dann auch zum Download?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gibt es die Studie dann auch zum Download?</p>
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	<item>
		<title>Von: Tim Bartel</title>
		<link>http://wikipedistik.de/2006/11/01/ab-ins-rampenlicht/comment-page-1/#comment-3604</link>
		<dc:creator>Tim Bartel</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Nov 2006 13:22:39 +0000</pubDate>
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		<description>Danke euch beiden...

Ich muss allerdings gestehen, dass ich eine Verlängerung um 2 Wochen in Anspruch genommen habe um noch eine Fallstudie aufzunehmen. Den Termin oben auf der Seite  müsste ich also noch anpassen. *seufz*</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke euch beiden&#8230;</p>
<p>Ich muss allerdings gestehen, dass ich eine Verlängerung um 2 Wochen in Anspruch genommen habe um noch eine Fallstudie aufzunehmen. Den Termin oben auf der Seite  müsste ich also noch anpassen. *seufz*</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Kurt Jansson</title>
		<link>http://wikipedistik.de/2006/11/01/ab-ins-rampenlicht/comment-page-1/#comment-3602</link>
		<dc:creator>Kurt Jansson</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Nov 2006 13:07:38 +0000</pubDate>
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		<description>Glückwunsch auch von mir! :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Glückwunsch auch von mir! :-)</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Torsten</title>
		<link>http://wikipedistik.de/2006/11/01/ab-ins-rampenlicht/comment-page-1/#comment-3599</link>
		<dc:creator>Torsten</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Nov 2006 11:39:08 +0000</pubDate>
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		<description>Danke für die Auskunft. 

Da der Zuschnitt und Aufgabenverteilung der Kommitees ja jetzt formeller geregelt und eine WMF-PR aufgebaut werden soll, erwarte ich Besserungen in der Kommunikation.  Formell kann Arne ja derzeit ja nicht für die WMF sprechen. 

Der Implementierungsaufwand wäre nicht das Argument gegen ein Opt-In--Werbemodell. Allein die Existenz irgendeines Werbeprogramms senkt den Markenwert mehr als so eine Aktion einspielen würde. So verstehe ich Jimmys Äußerungen auch: Wenn schon Werbung, dann soll damit viel Gutes bewirkt werden. Auf den Wert der Marke verweist er auch öfters.

PS: Glückwunsch zur Abgabe.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für die Auskunft. </p>
<p>Da der Zuschnitt und Aufgabenverteilung der Kommitees ja jetzt formeller geregelt und eine <acronym title="Wikimedia Foundation">WMF</acronym>-PR aufgebaut werden soll, erwarte ich Besserungen in der Kommunikation.  Formell kann Arne ja derzeit ja nicht für die <acronym title="Wikimedia Foundation">WMF</acronym> sprechen. </p>
<p>Der Implementierungsaufwand wäre nicht das Argument gegen ein Opt-In&#8211;Werbemodell. Allein die Existenz irgendeines Werbeprogramms senkt den Markenwert mehr als so eine Aktion einspielen würde. So verstehe ich Jimmys Äußerungen auch: Wenn schon Werbung, dann soll damit viel Gutes bewirkt werden. Auf den Wert der Marke verweist er auch öfters.</p>
<p>PS: Glückwunsch zur Abgabe.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tim Bartel</title>
		<link>http://wikipedistik.de/2006/11/01/ab-ins-rampenlicht/comment-page-1/#comment-3592</link>
		<dc:creator>Tim Bartel</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Nov 2006 10:57:39 +0000</pubDate>
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		<description>Ja, das Problem mit der Kommunikation wieder... du hast vollkommen Recht. Es ist oft kompliziert zwischen offiziellen und persönlichen Standpunkten zu unterscheiden.

Die Formulierung &lt;i&gt;&quot;Die offizielle Haltung der WMF ist, dass Werbung in der Wikipedia nur als letzte Option zur Finanzierung bei akuter Geldnot in Frage kommt (oder falls sich ein deutlich überwiegender Teil der Wikipedianer dafür ausspricht).&quot;&lt;/i&gt; habe ich mir gerade noch einmal explizit von Arne (Klempert) absegnen lassen.

Die Opt-Out-Lösung wird von einem großen Teil der Wikipedianer (auch mir) erst einmal abgelehnt, da sie bspw. den großen Teil der (nicht angemeldeten) Nutzer erwischt, die über eine Suchmaschine zu uns kommen. Auch diese wollen wir eigentlich nicht mit Werbung belästigen. Zweifelslos ist eine Opt-Out-Variante natürlich besser als ein Zwang.

Die Opt-In-Lösung sehe ich nicht als so sinnlos an, wie du sie empfindest. Natürlich hast du Recht, dass die Klientel für die Werbetreibenden uninteressanter sein dürfte. Ohne jetzt nähere Studien durchgeführt zu haben, gehe ich aber davon aus, dass meine Schätzung, dass pro Monat mehr als 5.000 Dollar zusammenkommen sehr konservativ ist (das müsste man natürlich auf jeden Fall noch mal genauer durchrechnen). Im Vergleich zu einer Opt-Out oder einer Zwangswerbung (die aller Wahrscheinlichkeit nach inzwischen weit über 1 Millionen Dollar pro Monat bringen würden) ist das natürlich ein Witz. Nichtsdestotrotz hätte sich der Implementierungsaufwand schnell amortisiert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, das Problem mit der Kommunikation wieder&#8230; du hast vollkommen Recht. Es ist oft kompliziert zwischen offiziellen und persönlichen Standpunkten zu unterscheiden.</p>
<p>Die Formulierung <i>&#8220;Die offizielle Haltung der <acronym title="Wikimedia Foundation">WMF</acronym> ist, dass Werbung in der Wikipedia nur als letzte Option zur Finanzierung bei akuter Geldnot in Frage kommt (oder falls sich ein deutlich überwiegender Teil der Wikipedianer dafür ausspricht).&#8221;</i> habe ich mir gerade noch einmal explizit von Arne (Klempert) absegnen lassen.</p>
<p>Die Opt-Out-Lösung wird von einem großen Teil der Wikipedianer (auch mir) erst einmal abgelehnt, da sie bspw. den großen Teil der (nicht angemeldeten) Nutzer erwischt, die über eine Suchmaschine zu uns kommen. Auch diese wollen wir eigentlich nicht mit Werbung belästigen. Zweifelslos ist eine Opt-Out-Variante natürlich besser als ein Zwang.</p>
<p>Die Opt-In-Lösung sehe ich nicht als so sinnlos an, wie du sie empfindest. Natürlich hast du Recht, dass die Klientel für die Werbetreibenden uninteressanter sein dürfte. Ohne jetzt nähere Studien durchgeführt zu haben, gehe ich aber davon aus, dass meine Schätzung, dass pro Monat mehr als 5.000 Dollar zusammenkommen sehr konservativ ist (das müsste man natürlich auf jeden Fall noch mal genauer durchrechnen). Im Vergleich zu einer Opt-Out oder einer Zwangswerbung (die aller Wahrscheinlichkeit nach inzwischen weit über 1 Millionen Dollar pro Monat bringen würden) ist das natürlich ein Witz. Nichtsdestotrotz hätte sich der Implementierungsaufwand schnell amortisiert.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Torsten</title>
		<link>http://wikipedistik.de/2006/11/01/ab-ins-rampenlicht/comment-page-1/#comment-3581</link>
		<dc:creator>Torsten</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Nov 2006 08:11:19 +0000</pubDate>
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		<description>Du sprichst von der offiziellen Haltung der WMF. Auf was beziehst Du Dich da? Für mich als Externen ist es höchst schwer aus dem Stimmengewirr von  Interviews, Wikis, Blogs, Mailinglisten und höchst seltenen Pressemitteilungen eine offizielle Haltung herauszulesen. 

Von der Opt-In-Lösung mit Google-Ads o.ä. halte ich wenig - selbst wenn sich zehn Prozent der aktiven Wikipedianer dafür bereit erklärt, wäre der Ertrag gering. Diese Leute spenden wohl auch lieber. Und die lukrativen Werbekunden haben sicher kaum Interesse an Leuten, die pro forma Klicks ansammeln. 

Wahrscheinlicher ist IMHO eine Opt-Out-Lösung wie beim Bildblog: wer ein Cookie setzt, kann die Werbung einfach abschalten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Du sprichst von der offiziellen Haltung der <acronym title="Wikimedia Foundation">WMF</acronym>. Auf was beziehst Du Dich da? Für mich als Externen ist es höchst schwer aus dem Stimmengewirr von  Interviews, Wikis, Blogs, Mailinglisten und höchst seltenen Pressemitteilungen eine offizielle Haltung herauszulesen. </p>
<p>Von der Opt-In-Lösung mit Google-Ads o.ä. halte ich wenig &#8211; selbst wenn sich zehn Prozent der aktiven Wikipedianer dafür bereit erklärt, wäre der Ertrag gering. Diese Leute spenden wohl auch lieber. Und die lukrativen Werbekunden haben sicher kaum Interesse an Leuten, die pro forma Klicks ansammeln. </p>
<p>Wahrscheinlicher ist IMHO eine Opt-Out-Lösung wie beim Bildblog: wer ein Cookie setzt, kann die Werbung einfach abschalten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tim Bartel</title>
		<link>http://wikipedistik.de/2006/11/01/ab-ins-rampenlicht/comment-page-1/#comment-3574</link>
		<dc:creator>Tim Bartel</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Nov 2006 06:46:05 +0000</pubDate>
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		<description>Bzgl. des ersten Punktes habe ich Jimbo noch einmal per Mail gebeten, hier ein wenig Klarheit in die Sache zu bringen. Vielleicht habe ich seine Mails bzgl. des Themas ja bisher auch missverstanden (ich glaube nicht).

Zu meiner Klarstellung: Das muss ich dann vielleicht doch noch etwas genauer ausführen. Die von mir beschriebene Situation hat Jimbo bis ~2004 immer ähnlich dargelegt. Ab 2004 hat er mehrfach laut in der Öffentlichkeit über die Möglichkeit nachgedacht, wie die WMF Werbeeinnahmen sinnvoll umsetzen könnte. Zum Beispiel um Entwicklungsländern Bücher zur Verfügung zu stellen oder dort Medienzentren zu errichten.

Die von mir beschriebene Haltung (Werbung als letzte Option bei akuter Geldnot) gibt [immer noch] die offizielle Sicht der WMF wieder. Wobei die entsprechenden Einzelpersonen davon durchaus abweichende Meinungen haben können.

Ich finde es ebenfalls wichtig, über Geschäftsmodelle nachzudenken, da auch ich die reine Spendenfinanzierung (aller Wahrscheinlichkeit nach wird es dieses Jahr noch einen Fundraiser geben) auf Dauer nicht für allzu tragfähig halte. Dann aber bitte ohne Werbung.

Zur Befragung der Community: Das passiert im Grunde ja laufend. Das Thema &quot;Werbung in der Wikipedia&quot; ist auf den Mailinglisten ein immer wiederkehrendes Thema und sowohl in der englischsprachigen, als auch in der deutschsprachigen WP gab es in der Vergangenheit Community-Abstimmungen zu dem Thema.

Was ich persönlich vermisse, ist die vor langer Zeit vorgeschlagene &quot;Opt-In&quot;-Werbemöglichkeit, die ein angemeldeter Nutzer (der die WMF unterstützen möchte) explizit in seinen Optionen anschalten könnte. Mir ist niemand bekannt, der dagegen Einwände hätte (die Einkünfte wären natürlich deutlich niedriger, aber IMHO durchaus substantiell).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bzgl. des ersten Punktes habe ich Jimbo noch einmal per Mail gebeten, hier ein wenig Klarheit in die Sache zu bringen. Vielleicht habe ich seine Mails bzgl. des Themas ja bisher auch missverstanden (ich glaube nicht).</p>
<p>Zu meiner Klarstellung: Das muss ich dann vielleicht doch noch etwas genauer ausführen. Die von mir beschriebene Situation hat Jimbo bis ~2004 immer ähnlich dargelegt. Ab 2004 hat er mehrfach laut in der Öffentlichkeit über die Möglichkeit nachgedacht, wie die <acronym title="Wikimedia Foundation">WMF</acronym> Werbeeinnahmen sinnvoll umsetzen könnte. Zum Beispiel um Entwicklungsländern Bücher zur Verfügung zu stellen oder dort Medienzentren zu errichten.</p>
<p>Die von mir beschriebene Haltung (Werbung als letzte Option bei akuter Geldnot) gibt [immer noch] die offizielle Sicht der <acronym title="Wikimedia Foundation">WMF</acronym> wieder. Wobei die entsprechenden Einzelpersonen davon durchaus abweichende Meinungen haben können.</p>
<p>Ich finde es ebenfalls wichtig, über Geschäftsmodelle nachzudenken, da auch ich die reine Spendenfinanzierung (aller Wahrscheinlichkeit nach wird es dieses Jahr noch einen Fundraiser geben) auf Dauer nicht für allzu tragfähig halte. Dann aber bitte ohne Werbung.</p>
<p>Zur Befragung der Community: Das passiert im Grunde ja laufend. Das Thema &#8220;Werbung in der Wikipedia&#8221; ist auf den Mailinglisten ein immer wiederkehrendes Thema und sowohl in der englischsprachigen, als auch in der deutschsprachigen <acronym title="Wikipedia">WP</acronym> gab es in der Vergangenheit Community-Abstimmungen zu dem Thema.</p>
<p>Was ich persönlich vermisse, ist die vor langer Zeit vorgeschlagene &#8220;Opt-In&#8221;-Werbemöglichkeit, die ein angemeldeter Nutzer (der die <acronym title="Wikimedia Foundation">WMF</acronym> unterstützen möchte) explizit in seinen Optionen anschalten könnte. Mir ist niemand bekannt, der dagegen Einwände hätte (die Einkünfte wären natürlich deutlich niedriger, aber IMHO durchaus substantiell).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Torsten</title>
		<link>http://wikipedistik.de/2006/11/01/ab-ins-rampenlicht/comment-page-1/#comment-3570</link>
		<dc:creator>Torsten</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Nov 2006 04:29:06 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Tim,

dake für das Lob, aber ich hab noch leichte Verständnisschwierigkeiten. Deine Aussagen decken sich nämlich nicht ganz mit denen von Jimmy Wales

Bei Heise schreibst Du: 
&gt; es geht nicht darum, dass
&gt; eine ominoese Person der WMF 100 Millionen Dollar zur Verfuegung
&gt; stellt, damit die etwas damit anstellen kann. Es geht darum, dass
&gt; eine ominoese Person existiert, die daran interessiert ist, 100
&gt; Millionen Dollar fuer einen guten Zweck auszugeben und sich dafuer
&gt; Tipps und Anregungen bei der WMF, bzw. den Wikipedianer holt. 

Jimmy Wales erzählt es beim National Public Radio anders: 

&quot;It&#039;s more than an abstract question, but we&#039;re not really talking about a donation per se. We&#039;re thinking about - you know, we have people who are interested in thinking about how they can make this into a sustainable thing. Something with a business model, where they&#039;re able to take the content and use it in conjunction with Wikipedia in a way that they can actually continue to
fund liberating more and more stuff.&quot;

Und auch im Blog spricht er nicht von einem externen Geldfluss:

&quot;We can make money to further our charitable goals (which go far beyond having a most most excellent website, as most people who read this will understand) in a lot of other ways by leveraging our brand into radio, television, games, etc.&quot;


Demnach geht es also um ein Geschäftsmodell, mit dem die WMF mittelbar Geld für wohltätige Zwecke verdienen könnte. 


Nach Wales Blogeintrag ist Werbung auch nicht nur eine Option, wenn sonst die Wikipedia mehr zu betreiben ist. Er würde Werbegelder explizit für andere Zwecke einsetzen als den Betrieb der Wikipedia. Er sieht eine Community-Enscheidung als ausschlaggebend, keine akute Geldnot. Übrigens verlangt Wales in seinem Posting auch explizit eine Entscheidung gegen Werbung: &quot;we need to make the decision to turn down ads in a responsible and serious manner.&quot; Sprich: Mittelfristig wird die Community dazu befragt werden. Vielleicht parallel zu den Wahlen zum vergrößeren Board - solche Sachabstimmungen werden in den USA ja sehr häufig kombiniert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Tim,</p>
<p>dake für das Lob, aber ich hab noch leichte Verständnisschwierigkeiten. Deine Aussagen decken sich nämlich nicht ganz mit denen von Jimmy Wales</p>
<p>Bei Heise schreibst Du:<br />
&gt; es geht nicht darum, dass<br />
&gt; eine ominoese Person der <acronym title="Wikimedia Foundation">WMF</acronym> 100 Millionen Dollar zur Verfuegung<br />
&gt; stellt, damit die etwas damit anstellen kann. Es geht darum, dass<br />
&gt; eine ominoese Person existiert, die daran interessiert ist, 100<br />
&gt; Millionen Dollar fuer einen guten Zweck auszugeben und sich dafuer<br />
&gt; Tipps und Anregungen bei der <acronym title="Wikimedia Foundation">WMF</acronym>, bzw. den Wikipedianer holt. </p>
<p>Jimmy Wales erzählt es beim National Public Radio anders: </p>
<p>&#8220;It&#8217;s more than an abstract question, but we&#8217;re not really talking about a donation per se. We&#8217;re thinking about &#8211; you know, we have people who are interested in thinking about how they can make this into a sustainable thing. Something with a business model, where they&#8217;re able to take the content and use it in conjunction with Wikipedia in a way that they can actually continue to<br />
fund liberating more and more stuff.&#8221;</p>
<p>Und auch im Blog spricht er nicht von einem externen Geldfluss:</p>
<p>&#8220;We can make money to further our charitable goals (which go far beyond having a most most excellent website, as most people who read this will understand) in a lot of other ways by leveraging our brand into radio, television, games, etc.&#8221;</p>
<p>Demnach geht es also um ein Geschäftsmodell, mit dem die <acronym title="Wikimedia Foundation">WMF</acronym> mittelbar Geld für wohltätige Zwecke verdienen könnte. </p>
<p>Nach Wales Blogeintrag ist Werbung auch nicht nur eine Option, wenn sonst die Wikipedia mehr zu betreiben ist. Er würde Werbegelder explizit für andere Zwecke einsetzen als den Betrieb der Wikipedia. Er sieht eine Community-Enscheidung als ausschlaggebend, keine akute Geldnot. Übrigens verlangt Wales in seinem Posting auch explizit eine Entscheidung gegen Werbung: &#8220;we need to make the decision to turn down ads in a responsible and serious manner.&#8221; Sprich: Mittelfristig wird die Community dazu befragt werden. Vielleicht parallel zu den Wahlen zum vergrößeren Board &#8211; solche Sachabstimmungen werden in den USA ja sehr häufig kombiniert.</p>
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