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Seit letztem Monat gibt es eine neue Version (Beta 4) von Google Earth. Die Benutzeroberfläche wurde verbessert und vereinfacht und es existiert eine native Version für das Betriebssystem Linux. Nun macht Google Earth schon alleine Spaß – besonders nett ist allerdings, dass man auf einfache Weise Daten importieren kann.

Vor einigen Tagen hat Stefan Kühn nun seine Zusammenstellung der Wikipedia Geokoordinaten im Google Earth-Format aktualisiert. Sprich: Alle geokodierten Artikel der deutschsprachigen bzw. der englischsprachigen Wikipedia liegen in einer Datei vor, die direkt in Google Earth importiert werden kann. Das ungemein praktische Resultat sieht dann beispielsweise mit einem Zoom auf Köln so aus:

Google Earth mit Wikipedia-Geokoordinaten
Google Earth mit Wikipedia-Geokoordinaten

Ein weiterer Klick auf den Begriff “Wikipedia” in der Sprechblase des im Screenshot ausgewählten Hänneschen-Theaters öffnet den dazugehörigen Wikipedia-Artikel im voreingestellten Browser. Sehr praktisch.

Im aktuellen Dump sind 37.384 geokodierte Artikel aus der deutschsprachigen Wikipedia enthalten – und 48.874 Stück aus der englischsprachigen. Weitere Informationen zur Geokoodierung in der Wikipedia gibt es auf den Seiten des WikiProjekt Georeferenzierung. Viel Spaß!

PS: Als kleines Dankeschön könnt Ihr Stefan durch die Teilnahme an einer 5-minütigen Onlineumfrage im Rahmen seiner Doktorarbeit unterstützen.

Ein Kommentar zu “Geo-Surfen mit Google Earth und Wikipedia”

  1. Wikipedistik » Blog Archive » Google Maps integriert Wikipedia-Inhalte schrieb:

    [...] Georeferenzierung eine umfangreiche Liste aller geokodierten Wikipedia-Artikel schufen, die direkt in Google Earth importiert werden [...]

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