Freitag war ich zu Besuch in Darmstadt. Der Unternehmensmitbegründer und Geschäftsführer von Sitewards, Carsten Takac, hatte mich eingeladen, mir vor Ort einmal anzuschauen, auf welche Weise der Mittelständler sein internes Wiki einsetzt. Es war ein interessanter und lohnenswerter Besuch.
Sitewards definiert den eigenen Geschäftsbereich wie folgt:
Jedes Unternehmen muss viele Aufgaben rund um das Kerngeschäft erfüllen, um erfolgreich zu werden. Entweder erledigt das Unternehmen all diese Aufgaben selbst, oder es koordiniert sie mit Hilfe von mehreren Dienstleistern. Das Sitewards-Team hat Spezialisten aus verschiedenen Bereichen, um einzelne Leistungen oder ein gebündeltes “Unterstützungssystem” anzubieten. So sorgt Sitewards dafür, dass sich seine Kunden auf ihre Kernkompetenz konzentrieren können, während das Team die komplementären Aufgaben übernimmt. Ziel ist es, ein strategischer Partner des Kunden zu werden und ihm bei dem Wachstum seines Unternehmens zu unterstützen.
Verfolgt wird ein umfassender, “ganzheitlicher” Ansatz, um die Kunden mit Fachleuten aus dem Bereich Unternehmensberatung, Markenentwicklung, Web-basierte Lösungen und (IT-)Infrastruktur zu unterstützen.
Sitewards setzt intern für eine Vielzahl von Zwecken ein MediaWiki ein und bietet Kunden ebenfalls die Installation, Implementierung und Anpassung von Wikis an.
Insgesamt hat sich Carsten gut 2 Stunden Zeit genommen, um sich mit mir über die Wiki-Nutzung zu unterhalten und ich konnte dabei einen interessanten Einblick gewinnen. Dabei hat mir vor allem Gefallen, dass wir “offen” miteinander reden konnten, so dass auch Probleme und die jeweiligen Ziele, die wir verfolgen, direkt angesprochen werden konnten.
Auch wenn unser Gespräch recht allgemein gehalten war, damit ich einen ersten Eindruck gewinnen konnte, war Sitewards mir gegenüber sehr kooperativ, so dass ich aufgrund der umfassenden Nutzung des Wiki-Einsatzes überlege, das Unternehmen in meiner Diplomarbeit zusätzlich als Fallstudie zu behandeln. Das ist momentan allerdings noch nicht sicher. So oder so, hat sich der Besuch in Darmstadt aber für mich gelohnt.
Nachdem ich mich in Darmstadt wieder zeitig auf den Weg gemacht hatte, musste ich in Köln um 16:00 Uhr mit dem Problem kämpfen, ein Taxi zu bekommen. Ich habe knapp 30 Minuten (!) am Hauptbahnhof gebraucht um eines zu ergattern. Rechtzeitig zu 41. Spielsekunde war ich dann aber zum Viertelfinale (das ich in diesem Artikel behandelt habe) zuhause.
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