Bernd Kreissig ist Geschäftsführer des Neue-Medien-Ablegers von Brockhaus und Duden und hat auf dem 10. Bundeskongress der Bundeszentrale für Politische Bildung 13 Thesen zum Thema “Die Grenzen freier Inhalte” veröffentlich bzw. vorgestellt.
Die zweite These lautet
2.) Freie Inhalte sind angetreten mit dem Anspruch, vermeintliche Informationsmonopole aufzubrechen, z. B. die Wikipedia mit dem Anspruch, ein enzyklopädisches Informationsmonopol klassischer Lexikonverlage. Faktisch hat jedoch die Wikipedia (in Verbindung mit ihrer Google-Dominanz) ein wesentlich weitergehendes Monopol, als es ein klassischer Lexikonverlag je hatte.
Mathias Schindler beschäftigt sich auf netzpolitik.org ausführlich mit dieser These.
27. April 2006 um 12:24 Uhr
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